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Chirurgie für Anästhesisten

Operationsverfahren kennen - Anästhesie optimieren

Über dieses Buch

In diesem Buch beschreiben interdisziplinäre Autorenteams, bestehend aus Chirurgen und Anästhesisten, die gängigsten Operationsverfahren aus den chirurgischen Fachgebieten und deren Bedeutung für das anästhesiologische Management. Das Werk wendet sich an alle Anästhesisten in Aus-und Weiterbildung sowie Fachärzte für Anästhesie, die beim Blick über das OP-Tuch noch besser verstehen möchten, was der Eingriff für ihren Patienten bedeutet - präoperativ, intraoperativ und postoperativ.

Jedes Kapitel gliedert sich systematisch in:

Operation und operative Besonderheiten: Kurze Beschreibung u.a. des Eingriffs und Hinweise zu OP-Dauer, Lagerung, Schnittführung, Blutverlust, Schmerzintensität, OP-bedingten Komplikationen und Besonderheiten des Eingriffs selbst.

Anästhesie und anästhesiologische Besonderheiten: Operationsspezifisches Wissen u.a. zu Labor, Aufklärung, Prämedikation, Prophylaxen, Monitoring, Zugängen, Wahl des Anästhesieverfahrens, Atemwegsmanagement, Flüssigkeitsbedarf, postoperativer Überwachung und Schmerztherapie, anästhesiebedingten Komplikationen und anästhesierelevanten Besonderheiten.

Zum Nachschlagen der gängigsten Operationsverfahren, u.a. aus der Viszeralchirurgie, Urologie, Gynäkologie, Geburtshilfe, Herzchirurgie, Thoraxchirurgie, Gefäßchirurgie, Neurochirurgie, Augenheilkunde und HNO.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Neurochirurgie

    1. Frontmatter

    2. 1. Hirntumorchirurgie

      Kristin Engelhard, Joachim Oertel
      Zusammenfassung
      Tumore des Gehirns stellen eine häufige neurochirurgische Behandlungsindikation dar. Die Operation dieser Tumore bedarf einer exakten Planung und einer engen Interaktion des narkoseführenden Anästhesisten mit dem operierenden Chirurgen. Sowohl die Tumorentität, die Tumorlokalisation als auch die persönliche Präferenz des Operateurs beeinflussen den Ablauf der Operation. Die anästhesierelevanten chirurgischen Aspekte werden in diesem Kapitel ebenso beschrieben wie das anästhesiologische Management betroffener Patienten.
    3. 2. Zerebrales Aneurysma

      Irene Tzanova, Wibke Müller-Forell, Joachim Oertel
      Zusammenfassung
      Aneurysmen der intrakraniellen Arterien sind zumeist an einer Bifurkation der Arterien lokalisiert und durch eine sack- oder beerenförmige Erweiterung des Gefäßes charakterisiert. In den meisten Fällen bleibt die Ursache unbekannt. Therapieziel ist die Ausschaltung des Aneurysmas aus der Zirkulation, um eine (erneute) Ruptur zu verhindern. Neurochirurgisch erfolgt dies durch Clippen und neuroradiologisch interventionell durch Coiling des Aneurysmasacks. Die anästhesierelevanten Aspekte beider Verfahren werden in diesem Kapitel zusammen mit dem anästhesiologischen Management erörtert.
    4. 3. Transsphenoidale Hypophysenchirurgie

      Kristin Engelhard, Joachim Oertel
      Zusammenfassung
      Hypophysentumore entspringen in den meisten Fällen der Adenohypophyse, dem vorderen Anteil der Hypophyse, und repäsentieren ca. 25 % aller intrakranieller Tumore. Die transsphenoidale Hypophysenchirurgie wird in diesem Kapitel hinsichtlich der anästhesiologischen Besonderheiten dargestellt.
    5. 4. Hydrozephaluschirurgie

      Wolfgang Wagner, Jens Kling, Irene Tzanova
      Zusammenfassung
      Ein Hydrozephalus führt zu einem erhöhten intrakraniellen Druck mit charakteristischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Erbrechen, Sehstörungen und Bewusstseinsstörungen. Die operative Behandlung des Hydrozephalus hat zum Ziel, das gestörte Verhältnis zwischen Liquorproduktion, Liquorzirkulation und Liquorresorption zu korrigieren, um eine Normalisierung des intrakraniellen Drucks zu gewährleisten. Die gängigen Operationsverfahren werden in diesem Kapitel in Hinblick auf die anästhesiologischen Besonderheiten dargestellt.
    6. 5. Kraniosynostosen

      Wolfgang Wagner, Irene Tzanova, Michael Windirsch
      Zusammenfassung
      Kraniosynostosen treten sowohl bei ansonsten gesunden Kindern als auch im Rahmen syndromaler Erkrankungen auf. Die operative und anästhesiologische Versorgung betroffener Kinder wird in diesem Kapitel dargestellt.
    7. 6. Spina bifida

      Hans Christoph Ludwig, Hans Christoph Bock, Awad Alaid, Irene Tzanova, Michael Windirsch
      Zusammenfassung
      Die Spina bifida ist Teil einer Erkrankung des Neuralrohres mit einem weiten klinischen Spektrum. Die operative Zielsetzung der Primärversorgung ist der liquordichte Verschluss, die Vermeidung einer aufsteigenden Infektion und die Versorgung der chronischen Liquorfistel mit kosmetischer Deckung der Haut. Das operative und anästhesiologische Vorgehen bei den meist sehr jungen Patienten wird in diesem Kapitel dargestellt.
    8. 7. Schädel-Hirn-Trauma

      Joachim Oertel, Irene Tzanova
      Zusammenfassung
      Das Schädel-Hirn-Trauma ist definiert als eine Gewalteinwirkung auf Schädel und Gehirn, welche mit einer Funktionsstörung und/oder direkten Verletzung des Gehirns einhergeht. Primäre Hirnschäden treten im Moment der Gewalteinwirkung auf. Sekundäre Hirnschäden entstehen durch eine Kaskade von Reaktionen auf die primäre Hirnläsion und sind das Ziel der spezifischen Therapie. Die optimale Versorgung der Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma setzt eine enge interdisziplinäre Kooperation von Anästhesisten, Radiologen, Intensivmedizinern und Neurochirurgen voraus. Die anästhesierelevante Aspekte werden in diesem Kapitel beschreiben.
    9. 8. Spinalkanalstenosen und Nukleotomien

      Joachim Oertel, Irene Tzanova
      Zusammenfassung
      Beim Bandscheibenvorfall führt aus der Bandscheibe ausgetretenes Bandscheibengewebe zu einer Irritation oder Kompression von Nervenwurzeln, der Cauda equina oder des Rückenmarks. Die Spinalkanalstenose ist durch eine umschriebene Einengung des Spinalkanals gekennzeichnet, die Neuroforamenstenose durch eine Einengung des Neuroforamens. Die anästhesiologischen Besonderheiten bei der operativen Versorgung betroffener Patienten wird in diesem Kapitel dargestellt.
  3. Augenheilkunde

    1. Frontmatter

    2. 9. Schieloperationen

      Kathi Hartmann, Steffen Rex
      Zusammenfassung
      Bei der Augenmuskelchirurgie können zur Abschwächung des Schielens grundsätzlich unterschiedliche Operationsverfahren durchgeführt werden. So kann ein Augenmuskel abgeschwächt werden (Rücklagerung), seine Wirkung verstärkt werden (Faltung oder Resektion) oder sein Hebelarm verändert werden (Verlagerung). Eine besondere Art der Abschwächung ist die sog. Fadenoperation. Die Operationsverfahren werden vorgestellt und die entsprechenden anästhesiologischen Maßnahmen erörtert.
    3. 10. Lid- und Tränenwegschirurgie

      Martin Hermel, Steffen Rex
      Zusammenfassung
      Die Augenlider und der Tränenapparat gehören zu den sog. Augenanhangsgebilden, ihre einwandfreie Funktion ist eine Voraussetzung nicht nur für ein entspanntes Sehen, sondern auch für die Aufrechterhaltung der Struktur und der Funktion des Sehsystems. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die häufigen Pathologien und die grundlegenden operativen Prinzipien der Lid- und Tränenwegschirurgie.
    4. 11. Eingriffe am vorderen Augenabschnitt

      Peter Walter, Steffen Rex
      Zusammenfassung
      Die häufigste Operation am vorderen Augenabschnitt ist die Kataraktoperation, bei der die getrübte Linse aus dem Auge abgesaugt wird und durch eine faltbare Kunstlinse ersetzt wird. Der Eingriff wird typischerweise in Lokalanästhesie durchgeführt. Glaukomoperationen dienen der Senkung des Augeninnendrucks und kommen zur Anwendung, wenn Medikamente keine ausreichende Drucksenkung erzielen oder wenn sie kontraindiziert sind. Die Hornhautübertragung dient dem vollständigen Ersatz der Cornea, wird aber auch zunehmend lamellär eingesetzt. Die Keratoplastik wird häufig in Allgemeinanästhesie durchgeführt.
    5. 12. Eingriffe am hinteren Augenabschnitt

      Peter Walter, Steffen Rex
      Zusammenfassung
      Am hinteren Augenabschnitt lassen sich grundsätzlich zwei Operationstypen unterscheiden, Operationen im Augeninneren über einen Pars-plana-Zugang und die extraokuläre Chirurgie unter Verwendung von episkleral aufgenähten Silikon- oder sonstigen Implantatelementen. Neben diesen beiden Operationstypen werden noch tumorchirurgische Verfahren und Operationen bei Kindern und Säuglingen durchgeführt.
    6. 13. Penetrierende Augenverletzungen

      Peter Walter, Steffen Rex
      Zusammenfassung
      Penetrierende Augenverletzungen sind immer schwere Augenverletzungen mit einer Läsion, die die gesamte Wanddicke des Augapfels betrifft. Man unterscheidet Spießungen mit und ohne intraokularen Fremdkörper von Berstungen und echten Perforationen, bei denen es eine Eintrittspforte und eine Austrittspforte gibt. Die Verletzungen können im Arbeitsumfeld entstehen aber auch im Freizeitbereich. Die Versorgung erfolgt meist mehrzeitig: Zuerst wird die Wunde verschlossen, eine Woche später erfolgt in der Regel die anatomische Rekonstruktion des Auges. Wichtige Komplikationen sind die Infektion des Augeninneren (Endophthalmitis) und die narbige Wundheilung, die als proliferative Vitreoretinopathie (PVR) zu einer Netzhautablösung führen kann. Oft kommt es zu einer erheblichen Herabsetzung des Sehvermögens und es sind oft mehrere Sekundäroperationen wegen der Folgeschäden notwendig. Die Eingriffe werden zum größten Teil in Allgemeinanästhesie durchgeführt. Die Eingriffe zum Wundverschluss erfolgen unter Notfallbedingungen, auch die Eingriffe zur Behandlung schwerer Infektionen im Rahmen des Traumas; die sekundären rekonstruktiven Eingriffe können elektiv durchgeführt werden.
  4. HNO

    1. Frontmatter

    2. 14. Larynx und Trachea

      Martin Westhofen, Hans-Bernd Simon
      Zusammenfassung
      Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die operativen Verfahren und das anästhesiologische Management bei Eingriffen an Trachea und Larynx, wie z. B. der Tracheotomie, diagnostischen Mikorlaryngoskopie, Laryngektomie und Neck dissection.
    3. 15. Pharynx

      Martin Westhofen, Hans-Bernd Simon
      Zusammenfassung
      Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die operativen Verfahren und das anästhesiologische Management bei Eingriffen am Pharynx, wie z. B. der Adenotomie oder Pharyngektomie.
    4. 16. Panendoskopie

      Martin Westhofen, Hans-Bernd Simon
      Zusammenfassung
      Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Panendoskopie und das entsprechende anästhesiologische Management. Die Panendoskopie umfasst eine Spiegelung der Pharynxetagen, des Larynx, des Bronchialsystems sowie des Ösophagus.
    5. 17. Notfalleingriffe in der HNO

      Martin Westhofen, Hans-Bernd Simon
      Zusammenfassung
      Dieses Kapitel gibt einen Überblick über Notfalleingriffe in der HNO und deren anästhesiologische Management. Zu den Notfalleingriffen gehören Interventionen bei Blutungen oder nach Fremdkörperaspiration.
    6. 18. Nase und Rhinobasis

      Martin Westhofen, Hans-Bernd Simon
      Zusammenfassung
      Das Spektrum bei Eingriffe an Nase und Rhinobasis recht von kleinsten Korrektureingriffen bis zu ausgedehnten Tumoroperationen an der Schädelbasis. Dementsprechend variiert das notwendige anästhesiologische Management, das in diesem Kapitel beschrieben wird.
    7. 19. Hals, Kopf und Kopfspeicheldrüsen

      Martin Westhofen, Hans-Bernd Simon
      Zusammenfassung
      Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die operativen Verfahren und das anästhesiologische Management bei Eingriffen am Hals, dem Kopf sowie den Kopfspeicheldrüsen, wie z. B. einer Rekonstruktion des N. facialis, Parotidektomie oder Zenker-Divertikel-Resektion.
    8. 20. Ohr und Otobasis

      Martin Westhofen, Hans-Bernd Simon
      Zusammenfassung
      Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die operativen Verfahren und das anästhesiologische Management bei Eingriffen am Ohr und er Otobasis, von kleinen Eingriffen am äußeren Ohr bis zur Ablatio auris, von der Mittelohrchirurgie bis zur Nervendekompression bei Felsenbeinfrakturen.
    9. 21. Laserchirurgie

      Martin Westhofen, Hans-Bernd Simon
      Zusammenfassung
      Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die laserchirurgischen Verfahren der HNO, der CO2-Laserchirurgie des Pharynx und Kehlkopfes, sowie das entsprechende anästhesiologische Management.
  5. Kardiochirurgie

    1. Frontmatter

    2. 22. Koronare Bypasschirurgie

      Ralf Sodian, Sandra Eifert, Christian Kowalski, Matthias Feuerecker
      Zusammenfassung
      Die meisten Patienten, die sich einem bypasschirurgischen Eingriff unterziehen, leiden an einer fortschreitenden, stenosierenden Koronarsklerose und weiteren kardiovaskulären Begleiterkrankungen. Es existieren mehrere unterschiedliche Strategien der Myokardrevaskularisation, die abhängig von der Koronarmorphologie, Ventrikelfunktion oder schwerwiegende Nebendiagnosen erfolgreich angewandt werden können. Das anästhesiologische Vorgehen wird eingriffsspezifisch erörtert.
    3. 23. Aortenklappenchirurgie

      Christoph Schmitz, Christian Kowalski, Matthias Feuerecker
      Zusammenfassung
      Operationen an der Aortenklappe haben das Ziel eine kompetente Aortenklappe zu schaffen, wobei die Eingriffe sowohl mit als auch ohne extrakorporale Zirkulation durchgeführt werden können. Das entsprechende anästhesiologische Vorgehen wird in diesem Kapitel beschrieben.
    4. 24. Mitralklappenchirurgie

      Calin Vicol, Christian Kowalski, Matthias Feuerecker
      Zusammenfassung
      Operationen an der Mitralklappe haben das Ziel eine kompetente Mitralklappe zu schaffen, wobei die Eingriffe sowohl mit als auch ohne extrakorporale Zirkulation durchgeführt werden können. Das entsprechende anästhesiologische Vorgehen wird in diesem Kapitel beschrieben.
    5. 25. Rhythmuschirurgie

      Gerd Juchem, Christian Kowalski, Matthias Feuerecker
      Zusammenfassung
      Die Schrittmachertherapie hat zum Ziel, wieder einen adäquaten Herzrhythmus zu schaffen. Biventrikuläre Schrittmacher verfolgen das Ziel, eine hochgradige kardiale Pumpfunktionseinschränkung zu verbessern. Das anästhesiologische Vorgehen bei den betroffenen Patienten wird in diesem Kapitel vorgestellt.
    6. 26. Erkrankung der thorakalen Aorta

      Peter Überfuhr, Christian Kowalski, Matthias Feuerecker
      Zusammenfassung
      Sowohl bei der (prophylaktischen) Operation eines thorakalen Aortenaneurysmas als auch bei der Versorgung einer akuten Dissektion sind die Wiederherstellung der Gefäßintegrität sowie einer adäquaten Organperfusion Ziele des operativen Vorgehens. Das anästhesiologische Management betroffener Patienten wird in diesem Kapitel beschrieben.
  6. Gefäßchirurgie

    1. Frontmatter

    2. 27. Chirurgie der A. carotis

      Johannes Hoffmann, Markus Rehm, Tobias Pfaffendorf
      Zusammenfassung
      Eine zerebrale Ischämie ist die Ursache von mehr als 80 % aller Schlaganfälle, wobei das Stromgebiet der A. carotis dabei am häufigsten betroffen ist. Ziel aller operativen Eingriffe an der A. carotis ist die Herstellung einer adäquaten zerebralen Perfusion. Die anästhesiologisch relevanten chirurgischen Besonderheiten sowie deren Management werden in diesem Kapitel erörtert.
    3. 28. Rekonstruktive peripherarterielle Gefäßchirurgie

      Johannes Hoffmann, Markus Rehm, Tobias Pfaffendorf
      Zusammenfassung
      Patienten, die sich einem peripher-arteriellen Gefäßeingriff unterziehen müssen, leiden sehr häufig an einer generalisierten Gefäßsklerose. Ziel der Operation ist eine möglichst komplette Wiederherstellung der Strombahn durch Anlage eines Bypasses. Die anästhesiologisch relevanten chirurgischen Besonderheiten sowie deren Management werden in diesem Kapitel erörtert.
    4. 29. Akute Ischämie (akuter arterieller Verschluss)

      Johannes Hoffmann, Markus Rehm, Tobias Pfaffendorf
      Zusammenfassung
      Die akute Ischämie tritt meist embolisch verursacht oder aber als Folge einer Atherothrombose auf. Ziel der Operation ist die Entfernung von Thromben/Emboli aus dem Gefäßsystem und eine möglichst komplette Wiederherstellung der Strombahn. Die anästhesiologisch relevanten chirurgischen Besonderheiten sowie deren Management werden in diesem Kapitel erörtert.
    5. 30. Elektives abdominelles Aortenaneurysma

      Johannes Hoffmann, Markus Rehm, Tobias Pfaffendorf
      Zusammenfassung
      Der Großteil aller abdominellen Aortenaneurysma wird zufällig diagnostiziert. Das Operationsverfahren richtet sich nach dem Risikoprofil des Patienten, der Lebenserwartung und den morphologischen Voraussetzungen. Ziel dabei ist die Ausschaltung des Aneurysmas. Die anästhesiologisch relevanten chirurgischen Besonderheiten sowie deren Management werden in diesem Kapitel erörtert.
    6. 31. Elektives thorakales und thorakoabdominelles Aortenaneurysma

      Johannes Hoffmann, Markus Rehm, Tobias Pfaffendorf
      Zusammenfassung
      Thorakoabdominelle Aortenaneurysma sind selten. Das Operationsverfahren richtet sich nach dem Risikoprofil des Patienten, der Lebenserwartung und den morphologischen Voraussetzungen. Ziel dabei ist die Ausschaltung des Aneurysmas. Die anästhesiologisch relevanten chirurgischen Besonderheiten sowie deren Management werden in diesem Kapitel erörtert.
    7. 32. Disseziertes und rupturiertes Aortenaneurysma

      Johannes Hoffmann, Markus Rehm, Tobias Pfaffendorf
      Zusammenfassung
      Thorakoabdominelle Aortenaneurysma sind selten. Das Operationsverfahren richtet sich nach dem Risikoprofil des Patienten, der Lebenserwartung und den morphologischen Voraussetzungen. Ziel dabei ist die Ausschaltung des Aneurysmas. Die anästhesiologisch relevanten chirurgischen Besonderheiten sowie deren Management werden in diesem Kapitel erörtert.
    8. 33. Venöse Gefäßeingriffe

      Johannes Hoffmann, Markus Rehm, Tobias Pfaffendorf
      Zusammenfassung
      Typische Indikationen für venöse Gefäßeingriffe sind eine Varikosis oder eine Thrombose. Die operativen Verfahren sowie die daraus resultierenden anästhesiologischen Besonderheiten werden in diesem Kapitel beschrieben.
  7. Thoraxchirurgie

    1. Frontmatter

    2. 34. Lobektomie und Pneumonektomie

      Hauke Winter, Rudolf Hatz, Stephan Czerner, Markus Rehm
      Zusammenfassung
      Lungenkarzinome sind die häufigsten Krebserkrankungen weltweit, wobei sich die Prognose kaum verbessert. Erkrankung und betroffenes Patientengut werden unter besonderer Berücksichtigung des klinischen Bildes und der Diagnostik beschrieben. Schwerpunkt des Kapitels bilden die operativen Therapieverfahren, wie offenen (Bi)lobektomie, VATS-Lobektormie und Pneumonektomie, sowie deren Auswirkungen auf das anästhesiologische Verfahren, zu dem u. a. das spezielle Atemwegsmanagement mittels Doppellumentubus oder Bronchusblocker gehören.
    3. 35. Mediastinoskopie

      Hauke Winter, Rudolf Hatz, Stephan Czerner, Markus Rehm
      Zusammenfassung
      Die Mediastinoskopie ist immer noch der „Goldstandard“ in der Abklärung des mediastinalen Lymphknotenbefalls mit einer Sensitivät >90 % und Spezifität von 100 %, daher besteht die Indikation, wenn andere Verfahren nicht geeignet oder sensitiv genug sind, die histopathologische Diagnose zu stellen. Das Vorgehen bei einer Mediastinoskopie wird in diesem Kapitel ebenso erörtert wie die speziellen anästhesiologischen Herausforderungen.
    4. 36. Bronchoskopie

      Hauke Winter, Rudolf Hatz, Stephan Czerner, Markus Rehm
      Zusammenfassung
      Die Bronchoskopie ermöglicht die histologische und mikrobiologische Abklärung von Erkrankungen der Lunge und der Atemwege. Zusätzlich ermöglicht die Bronchoskopie die Durchführung von interventionellen Verfahren wie Laser oder Argon-Plasma-Koagulation (APC) sowie die Applikation von Metall- oder Kunststoffstents. Die Beherrschung der Bronchoskopie ist nicht nur im Rahmen von operativen oder interventionellen Eingriffen an der Trachea und der Lunge von Bedeutung, sie ist auch perioperativ, im intensivmedizinischen Umfeld und im Rahmen des Komplikationsmanagements unverzichtbar. Das operative Vorgehen sowie die anästhesiologischen Besonderheiten werden in diesem Kapitel erörtert.
    5. 37. Lungenvolumenreduktion

      Rudolf Hatz, Stephan Czerner, Markus Rehm
      Zusammenfassung
      Für eine Lungenvolumenreduktion (LVR) sollten nur Patienten mit ausgeprägter Überblähung und schwerem heterogenem Lungenemphysem ausgewählt werden, die jünger als 75 Jahre sind. Ursächlich ist i. d. R. eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Die chirurgische LVR kann sowohl offen ein- und zweizeitig oder thorakoskopisch minimal invasiv erfolgen. Das Vorgehen wird, ebenso wie die anästhesiologischen Besonderheiten, in diesem Kapitel erörtert.
  8. Viszeralchirurgie

    1. Frontmatter

    2. 38. Leisten- und Narbenhernie

      Jens Otto, Anna Bettina Röhl
      Zusammenfassung
      Für die häufige operative Versorgung von Leisten- und Narbenhernien stehen unterschiedliche Operationsverfahren zur Verfügung, die einen Einfluss auf das anästhesiolgoische Management der Patienten haben. Die häufigsten Verfahren werden in diesem Kapitel beschrieben.
    3. 39. Eingriffe am Ösophagus

      Anne Andert, Anna Bettina Röhl
      Zusammenfassung
      Die typischen Eingriffe am Ösophagus werden mit dem spezifischen anästhesiologischen Vorgehen vorgestellt, wobei der Fokus auf der Therapie des Ösophaguskarzinoms liegt.
    4. 40. Eingriffe am Magen

      Anne Andert, Anna Bettina Röhl
      Zusammenfassung
      Die typischen Eingriffe am Magen werden mit dem spezifischen anästhesiologischen Vorgehen vorgestellt, wobei der Fokus auf der Gastrektomie liegt.
    5. 41. Eingriffe an der Leber

      Maximilian Schmeding, Marc Hein
      Zusammenfassung
      Die chirurgischen Patholgien der Leber umfassen tumorartige Läsionen, benigne und primär sowie sekundär maligne Lebertumoren, das Patientengut differiert stark und die operativen Eingriffe variieren deutlich in ihrer Ausdehnung, Invasivität und Auswirkungen auf das anästhesiologische Vorgehen. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über gängige Operationsverfahren.
    6. 42. Eingriffe an den Gallenwegen

      Anjali A. Röth, Ulf Peter Neumann, Anna Bettina Röhl
      Zusammenfassung
      Die Cholezystektomie ist eine der häufigsten viszeralchirurgischen Eingriffe, wobei heutzutage die laparoskopische Cholezystektomie den Goldstandard darstellt, konventionelle Gallenblasenentfernungen erfolgen nur noch in 7–10 % der Fälle. Choledochusrevisionen entstehen häufig iatrogen bei laparoskopischen Cholezystektomien. Das aus den chirurgischen Besonderheiten bei Eingriffen an den Gallenwegen resultierende anästhesiologische Vorgehen wird in diesem Kapitel dargestellt.
    7. 43. Eingriffe am Pankreas

      Anjali A. Röth, Ulf Peter Neumann, Anna Bettina Röhl
      Zusammenfassung
      Patienten zur Pankreaschirurgie lassen sich in drei Gruppen einteilen: Patienten mit einer Pankreatitis, Patienten mit Adenokarzinomen des Pankreas bzw. neuroendokrin aktiven Tumoren. Die Besonderheiten der Operationsverfahren werden vorgestellt und das entsprechende anästhesiologische Vorgehen beschreiben.
    8. 44. Eingriffe an der Milz

      Karsten Junge, Anna Bettina Röhl
      Zusammenfassung
      Je nach Grunderkrankung sind milzerhaltende Eingriffe, Teilresektionen oder auch die Splenektomie indiziert. In der Traumatologie ist es Ziel der Milzchirurgie, wenn immer möglich durch organerhaltende Maßnahmen, funktionell wichtiges Parenchym zu erhalten und die Exstirpation des Organs zu vermeiden. Die anästhesiologischen Besonderheiten der jeweiligen Eingriffe werden nachfolgend beschrieben.
    9. 45. Dünn- und Dickdarmchirurgie

      Raphael Rosch, Anna Bettina Röhl
      Zusammenfassung
      Die chirurgische Behandlung von Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms macht einen erheblichen Anteil des chirurgischen Tätigkeitsspektrums aus. An dieser Stelle soll auf die operative Therapie häufiger Krankheitsbilder sowie deren anästhesiologische Besonderheiten eingegangen werden.
    10. 46. Akutes Abdomen

      Raphael Rosch, Anna Bettina Röhl
      Zusammenfassung
      Primäres Ziel der chirurgischen Therapie beim akuten Abdomen ist die sofortige Beseitigung der dem akuten Abdomen zugrundeliegenden Ursache. Hierbei sollte situationsabhängig ggf. auf aufwändige anatomische Rekonstruktionen verzichtet werden und der Patient so rasch, schonend und sicher wie möglich aus der akut lebensbedrohlichen Situation gebracht werden. In diesem Kapitel wird auf die anästhesiologischen Besonderheiten bei der Therapie des akuten Abdomens eingegangen.
    11. 47. Gastrointestinale Blutung

      Raphael Rosch, Anna Bettina Röhl
      Zusammenfassung
      Gastrointestinale Blutungen (GI-Blutungen) werden in die oberen bzw. unteren GI-Blutungen aufgeteilt, wobei die Blutungsquelle definitionsgemäß bei der oberen GI-Blutung oberhalb und bei der unteren GI-Blutung aboral des Treitz-Bands liegt. Das chirurgische Vorgehen und das daraus resultierende anästhesiologische Vorgehen bei Patienten mit dieser Notfallindikation werden in diesem Kapitel erötert.
  9. Urologie

    1. Frontmatter

    2. 48. Eingriffe an der Prostata

      David Pfister, Axel Heidenreich, Peter Michael Thamm, Daniel Porres, Michael Czaplik
      Zusammenfassung
      Das vorliegende Kapitel beschreibt die operationstechnischen Besonderheiten der transurethralen Prostataresektion (TUR-P) und der (roboterassistierten) radikalen Prostatektomie. Diese Eingriffe stellen die häufigsten chirurgischen Eingriffe an der Prostata dar. Ursächlich sind sowohl benigne, die benigne Prostatahyperplasie ist die häufigste urologische Diagose, als auch maligne Erkrankungen der Prostata. Die Besonderheiten beider Eingriffe – insbesondere hinsichtlich des anästhesiologischen Vorgehens – werden im folgenden Kapitel ausführlich dargestellt.
    3. 49. Eingriffe an der Niere

      Axel Heidenreich, David Pfister, Christian Brülls
      Zusammenfassung
      Das vorliegende Kapitel beschreibt die operationstechnischen Besonderheiten der offen operativen und minimal-invasiven Tumornephrektomie bzw. der organerhaltenden Nierentumorenukleation. Diese Eingriffe stellen die häufigsten chirurgischen Eingriffe an den Nieren dar. Aufgrund der Besonderheiten der Lagerung, der komplexen organerhaltenden Chirurgie und operativen Herausforderungen bei Nierentumoren mit Kavathrombus ist ein eng abgestimmtes, interdisziplinäres und kommunikatives intra- und perioperatives Konzept notwendig. Die Besonderheiten werden im folgenden Kapitel ausführlich dargestellt.
    4. 50. Eingriffe an der Blase

      Axel Heidenreich, David Pfister, Peter Michael Thamm
      Zusammenfassung
      Die transurethrale Blasentumorresektion (TUR-B) wird aus diagnostischen und bei nicht-muskelinvasiven Tumoren aus therapeutischer Indikation durchgeführt. Die TUR-B muss bei Tumoren der Seitenwand in Relaxation erfolgen, um einen Obturatoriusreiz mit potentieller Blasenperforation zu vermeiden. Die radikale Zystektomie stellt die Therapie der Wahl bei muskelinvasiven Tumoren dar und umfasst bei der Frau die Entfernung von Harnblase, distalen Ureteren, Uterus, anteriorer Vaginalwand sowie pelvinen Lymhknoten. Beim Mann werden Harnblase, distale Ureteren, Prostata, Samenbläschen und pelvine Lymphknoten entfernt. Die Harnableitung erfolgt als Ureterokutaneostomie, Ileum conduit, kontinenter Poch oder orthotope Ileum Ersatzblase. Hilfreich in der perioperativen Führung ist die Anlage eines periduralen Katheters; intraoperativ ist auf ein exaktes Flüssigkeitsmanagement zu achten. Perioperativ sollte ein Fast-Track Schema realisiert werden.
    5. 51. Retroperitoneale Lymphadenektomie

      Axel Heidenreich, David Pfister, Michael Czaplik
      Zusammenfassung
      Die retroperitoneale Lymphadenektomie (RPLA) erfolgt typischerweise bei postchemotherapeutischen Residualtumoren eines initial fortgeschrittenen Hodentumors aus kurativer Indikation. Ca. 15 % der Patienten zeigen vitales Karzinom, ca. 40 % matures Teratom. Zielsetzung der RPLA ist die komplette Resektion aller Residuen unabhängig von Größe und Lage. In ca. 25 % der Patienten ist mit der Notwendigkeit der Resektion von Nachbarorganen wie Niere, V. cava oder infrarenaler Aorta zu rechnen. Aufgrund der präoperativen Chemotherapie mit Bleomycin ist intraoperativ auf eine kalkulierte Sauerstoff- und Flüssigkeitsgabe zu achten. Postoperativ ist bei Beatmungsschwierigkeiten differentialdiagnostisch immer an eine vital bedrohliche bleomycininduzierte Pneumonitis zu achten, die nur im CT erkannt und mit hochdosierter Gabe von Kortokosteroiden therapiert werden kann.
    6. 52. Nieren- und Harnleitersteinexstirpation

      David Pfister, Johannes Salem, Michael Czaplik
      Zusammenfassung
      Entfernung des Steinmaterials mit resultierender Steinfreiheit ist Zeile der Nieren- und Harnleitersteinextirpation. Je nach Lage und Größe des Steins werden eine perkutane Nephrolitholapaxie, Ureterorenoskopie oder extrakorporale Steinwellenlithotripsie (ESWL) durchgeführt. Das urologische uns anästhesiologische Vorgehen wird in diesem Kapitel beschrieben.
    7. 53. Eingriffe am Skrotum

      David Pfister, Axel Heidenreich, Peter Michael Thamm
      Zusammenfassung
      Hodentumore und darunter die Keimzelltumore sind die häufigste maligne Erkrankung des jungen Mannes. Die operative Therapie besteht zumeist in einer inguinalen Orchiektomie, die in diesem Kapitel erörtert wird. Zusätzlich wird in diesem Kapitel das urologische Vorgehen bei Vasovasostomie bei erneutem Kinderwunsch nach Vasektomie beschrieben.
  10. Gynäkologie

    1. Frontmatter

    2. 54. Abrasio

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Die Abrasio des Uterus ist einer der häufigsten gynäkologischen Eingriffe. Indikationen sind atypische uterine Blutungen zum Ausschluss einer malignen Erkrankung des Uterus und ein Frühabort. Die kurze OP-Zeit bei gleichzeitiger Notwendigkeit einer ausreichend tiefen Narkose stellt die anästhesiologische Herausforderung dar. Lagerungsbedingt (Vaginal-/Steinschnittlage) kann es zu gastroösophagealen Reflux kommen und durch die Manipulation am Uterus kann es durch eine vagale Stimulation zu einer Bradykardie kommen.
    3. 55. Konisation

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Konisationen werden bei Zervixdysplasie durchgeführt, alternativ mit Schlinge oder Laser. Bei der Verwendung eines Lasers ist das Tragen einer Schutzbrille erforderlich. Das anästhesiologische Management von Patientinnen zur Konisation wird in diesem Kapitel ebenso beschrieben, wie der operative Ablauf.
    4. 56. Hysteroskopie

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Die Hysteroskopie hat zum einen eine diagnostische zum anderen eine therapeutische Zielsetzung. Sie erfolgt in den meisten Fällen zusammen mit einer fraktionierten Abrasio
    5. 57. Operationen an den Adnexen

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Benigne sowie maligne Raumforderungen der Adnexe können die Indikation für eine Adnexektomie sein. Es sind zwei Zugangswege zur Adnexe möglich, über eine Laparoskopie oder über eine Laparotomie, das Vorgehen wird individuell festgelegt. Die operativen und anästhesiologischen Besonderheiten werden in diesem Kapitel vorgestellt.
    6. 58. Hysterektomie

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Benigne sowie maligne Erkrankungen des Uterus können die Indikation zu einer Hysterektomie nach sich ziehen. Ist eine Hysterektomie indiziert, stellt sich die Frage nach dem operativen Zugang: vaginal, laparsokopisch oder offen als Laparotomie. Das anästhesiologische Vorgehen wird ebenso wie die relevanten operativen Aspekte in diesem Kapitel erörtert.
    7. 59. Radikale Hysterektomie

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Das Zervixkarzinom entwickelt sich stufenweise aus einer Dysplasie heraus und ist die häufigste Indikation für eine radikale Hysterektomie, die in diesem Kapitel auch hinsichtlich des anästhesiologischen Managements beschrieben wird.
    8. 60. Mammaoperationen

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Benigne und maligne Tumore der Brust können eine Operation erforderlich machen. Zu den benignen Raumforderungen gehören u. a. Fibroadenome, Milchgangspapillome und Zysten. Die Entfernung des Befunds unter den bestmöglichen optischen Bedingungen ist das Ziel der Brustchirurgie. Deshalb wird bei gutartigen Befunden versucht, gewebssparend vorzugehen und Gewebsdefekte durch Verschiebeplastiken auszugleichen, während bei malignen Befunden oder Präkanzerosen der Befund mit einem gesunden Randsaum und einem Sentillymphknoten in der Axilla entfernt werden sollte. Das operative und anästhesiologische Vorgehen wird in diesem Kapitel erörtert.
    9. 61. Plastische und rekonstruktive Mammachirurgie

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Die plastische und rekonstruktive Mammachirugie umfasst Augmentations- sowie Reduktionsplastiken und die chirurgische Rekonstruktion nach Mastektomie. Die unterschiedlichen Operationsverfahren werden zusammen mit dem anästhesiologischen Management in diesem Kapitel beschrieben.
    10. 62. Reproduktionsmedizin

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Im Zuge einer Kinderwunschbehandlung sind unterschiedliche diagnostische und therapeutische Eingriffe nötig. Einen Überblick über sowohl die operativen als auch anästhesiologischen Aspekte der Reproduktionsmedizin gibt dieses Kapitel.
    11. 63. Sterilisation

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Ist die Familienplanung gänzlich abgeschlossen kann eine freiwillige operative Unfruchtbarmachung der Frau, im Sinne einer Tubensterilisation als definitive Kontrazeption in Erwägung gezogen werden. Das operative Vorgehen und die anästhesiologischen Besonderheiten werden in diesem Kapitel beschrieben.
  11. Geburtshilfe

    1. Frontmatter

    2. 64. Vaginale Geburt

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Eine Geburt stellt sowohl für die Mutter als auch für das Kind eine große Belastung dar. Ziel der Geburtsleitung ist es, eine normale von einer regewidrigen Geburt zu unterscheiden und Gefahren für Mutter und Kind abzuwenden. Die anästhesiologischen Besonderheiten bei einer vaginalen Geburt werden in diesem Kapitel erörtert.
    3. 65. Vaginal-operative Entbindung

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Es gibt zwei Indikationen in der Geburtshilfe, die ein operatives Eingreifen rechtfertigen: Gefahr für die Mutter und Gefahr für das Kind. Um eine vaginal operative Geburt vornehmen zu können, muss der Muttermund vollständig eröffnet, die Fruchtblase bereits gesprungen sein und der kindliche Kopf sich mindestens in Beckenmitte befinden. Die Vakuumextraktion ist die häufigste vaginal-operative Entbindungsmethode. Das anästhesiologische Management entspricht dem der vaginalen Geburt.
    4. 66. Sectio caesarea

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Eine Sectio caesarea wird in 28 % bis 45 % der Geburten durchgeführt und kann aufgrund unterschiedlicher Indikationen notwendig werden. In Abhängigkeit von der Dringlichkeit der Sectio ist ein differenziertes anästhesiologisches Management sinnvoll. Das wird, ebenso wie das Operationsverfahren in diesem Kapitel vorgestellt.
    5. 67. Postpartale Eingriffe

      Christine Skala, Heinz Kölbl, Björn Wahn, Rüdiger Noppens
      Zusammenfassung
      Da verstärkte Blutungen in der Plazentaperiode vor und nach Ausstoßung der Plazenta für die junge Mutter immer noch eine der häufigsten mütterlichen Todesursachen darstellt, ist die Blutungsquelle schnell zu eruieren und adäquat zu behandeln. Die notwendigen Eingriffe können von kleineren Revisionen des Geburtskanals über manuelle Plazentalösung bis zur Nothysterektomie reichen. Entsprechend differenziert muss auch das anästhesiologische Management erfolgen.
  12. Endokrine Organe

    1. Frontmatter

    2. 68. Adrenalektomie

      Thomas J. Musholt, Dorothea Closhen, Gunther Pestel
      Zusammenfassung
      Primäre und sekundäre bösartige Neubildungen der Nebenniere sowie bilaterale Nebennierenhyperplasien, welche überwiegend sekundär durch gesteigerte Stimulation der Nebenniere, z. B. im Rahmen des ACTH-abhängigen M. Cushing entstehen können, sind Indikationen für eine Adrenalektomie. Die anästhesierelevanten chirurgischen Aspekte werden in diesem Kapitel ebenso beschrieben wie das anästhesiologische Management betroffener Patienten, bei denenbesonders Veränderungen der Hormonsynthese zu beachten sind.
    3. 69. Neuroendokrine Neoplasien des gastroenteropankreatischen Systems (GEP-NEN)

      Thomas J. Musholt, Dorothea Closhen, Gunther Pestel
      Zusammenfassung
      Gastroenteropankreatische neuroendokrine Neoplasien (GEP-NEN) stellen eine heterogene Gruppe seltener Tumore mit variablem biologischen Verhalten und häufig unspezifischer Symptomatik dar. Das operative Vorgehen ist wesentlich abhängig von der Lokalisation und der Ausdehnung des Tumors sowie einer ggf. bestehenden kurativen oder palliativen Intention. Die anästhesierelevanten chirurgischen Aspekte werden in diesem Kapitel ebenso beschrieben wie das anästhesiologische Management betroffener Patienten.
    4. 70. Thyreoidektomie

      Thomas J. Musholt, Dorothea Closhen, Gunther Pestel
      Zusammenfassung
      Schilddrüsenerkrankungen erfassen alle Veränderungen der Schilddrüse, die mit einer Störung der Morphologie oder Funktion der Schilddrüse einhergehen, so z. B. die Struma nodosa, Autoimmunthyreopathien oder Schilddrüsenkarzinome. Das operative Vorgehen hat sich in den letzten 2 Jahrzehnten erheblich gewandelt. Insbesondere die Verwendung des intraoperativen Neuromonitorings (IONM) setzt eine entsprechende Expertise der beteiligten Anästhesisten voraus. Die anästhesierelevanten chirurgischen Aspekte werden in diesem Kapitel ebenso beschrieben wie das anästhesiologische Management betroffener Patienten.
    5. 71. Parathyreoidektomie

      Thomas J. Musholt, Dorothea Closhen, Gunther Pestel
      Zusammenfassung
      Erkrankungen der Nebenschilddrüse umfassen überwiegend gutartige Hyperplasien der Nebenschilddrüsen und adenomatöse Veränderungen, selten auch Nebenschilddrüsenkarzinome, die mit einem Hyperparathyreoidismus einhergehen. Die operative Therapie des primären und sekundären Hyperparathyreoidismus hat sich in den letzten Jahren entsprechend der Entwicklung der Schilddrüsenchirurgie erheblich gewandelt. Insbesondere die Verwendung des intraoperativen Neuromonitorings (IONM) setzt eine entsprechende Expertise der beteiligten Anästhesisten voraus. Die anästhesierelevanten chirurgischen Aspekte werden in diesem Kapitel ebenso beschrieben wie das anästhesiologische Management betroffener Patienten
  13. Unfallchirurgie und Orthopädie

    1. Frontmatter

    2. 72. Eingriffe an Schulter und Oberarm

      Sven-Oliver Dietz, Benno Wolcke, Pol Maria Rommens
      Zusammenfassung
      Eingriffe an der Schulter und am Oberarm können aus unterschiedlichen Indikationen notwendig werden. Die operativen Eingriffe zur Versorgung eines subakromialem Impingements, einer Rotatorenmanschettenläsion, Schulterluxation, von Verletzungen des Schultereckgelenks werden in diesem Kapitel ebenso vorgestellt wie die operativen Therapiemöglichkeiten bei Klavikula- und proximalen Humerus- sowie Humerusschaftfrakturen.
    3. 73. Eingriffe am Ellbogen

      Klaus J. Burkhart, Pol Maria Rommens, Benno Wolcke, Lars P. Müller
      Zusammenfassung
      Eingriffe am Ellbogen können aus unterschiedlichen Indikationen notwendig werden. Die operativen Eingriffe zur Versorgung einer Ellbogengelenksarthrose, Ellbogenkontraktur, Epicondylitis radialis, distalen Humerusfraktur, Olekranonfraktur sowie Radiuskopffraktur werden in diesem Kapitel vorgestellt.
    4. 74. Eingriffe an Unterarm und Hand

      Daniela Klitscher, Benno Wolcke, Pol Maria Rommens
      Zusammenfassung
      Die Ursachen und somit auch das Patientengut von Eingriffen an Unterarm und Hand sind sehr unterschiedlich und umfassen akute Ereignisse und chronische Pathologien sowie das komplette Altersspektrum. Das chirurgische Vorgehen bei der Versorgung von Unterarm- und Radiusfrakturen, Dupuytren-Kontraktur sowie Karpaltunnelsyndrom wird exemplarisch hinsichtlich der anästhesiologischen Besonderheiten erörtert.
    5. 75. Beckenringverletzungen

      Pol Maria Rommens, Alexander Hofmann, Benno Wolcke
      Zusammenfassung
      Beckenringverletzungen sind immer Folge von Unfällen mit hochenergetischer Krafteinwirkung. In Abhängigkeit von der Verletzungsschwere und der hämodynamischen Situation des Patienten ist entweder eine vorläufige oder eine endgültige operative Versorgung indiziert. Gängige operative Eingriffe zur Versorgung einer Beckenringverletzung werden in diesem Kapitel hinsichtlich des anästhesiologischen Vorgehens vorgestellt.
    6. 76. Azetabulumverletzungen

      Pol Maria Rommens, Alexander Hofmann, Benno Wolcke
      Zusammenfassung
      Azetabulumfrakturen sind Brüche der Gelenkpfanne des Hüftgelenks nach Unfallmechanismen mit hoher Krafteinwirkung: Verkehrsunfälle mit hoher Geschwindigkeit oder Stürze aus großer Höhe. Gängige operative Eingriffe zur Versorgung einer Azetabulumverletzung werden in diesem Kapitel hinsichtlich des anästhesiologischen Vorgehens vorgestellt.
    7. 77. Eingriffe an Hüfte und Oberschenkel

      Raphael Küchle, Benno Wolcke, Pol Maria Rommens
      Zusammenfassung
      Die unterschiedlichen operativen Eingriffe an Hüfte und Oberschenkel werden mit den daraus resultierenden anästhesiologischen Besonderheiten in diesem Kapitel erörtert.
    8. 78. Operationen am Knie

      Stephan Müller-Haberstock, Benno Wolcke, Pol Maria Rommens
      Zusammenfassung
      Durch eine Zunahme von sportlichen Aktivitäten von Kindes- bis ins hohe Alter mit hoher Belastung für das Kniegelenk, hat sich die Häufigkeit von degenerativen Kniegelenksschädigungen und akuten Verletzungen von diesem Gelenk deutlich erhöht. Der hohe Anspruch an körperlicher Aktivität und Mobilität bis ins fortgeschrittene Alter, zusammen mit der Erweiterung der operativ-rekonstruktiven Möglichkeiten, haben zu einer deutlichen Zunahme der chirurgischen Eingriffe im Kniegelenksbereich geführt. Insbesondere die neuen Techniken der minimalinvasiven arthroskopischen Chirurgie unterliegen einer steigenden Verbreitung.
    9. 79. Eingriffe am Unterschenkel und Fuß

      Matthias Hansen, Benno Wolcke, Pol Maria Rommens
      Zusammenfassung
      Verletzungen von Unterschenkel und Fuß stellen eine große und inhomogene Gruppe unterschiedlich zu therapierender Läsionen dar. Außer Frakturen kommen auch Band- und Sehnenverletzungen in relevanter Häufung vor. Beispielhaft werden unterschiedliche operative Eingriffe Unterschenkel und Fuß mit den daraus resultierenden anästhesiologischen Besonderheiten in diesem Kapitel erörtert.
    10. 80. Eingriffe an der Wirbelsäule

      Erol Gercek, Benno Wolcke, Pol Maria Rommens
      Zusammenfassung
      Wirbelsäulenverletzungen, sei es ossärer oder nichtossärer Art, mit und ohne assoziierte neurologische Schädigungen führen zu den schlechtesten funktionellen Ergebnissen und der höchsten Rate an Langzeitschäden. Häufig durchgeführte operative Eingriffe werden mit den besonders für den Anästhesisten relevanten Aspekten beschrieben.
    11. 81. Amputationen

      Klaus Edgar Roth, Benno Wolcke, Pol Maria Rommens
      Zusammenfassung
      Ursächlich für Amputationen sind am Häufigsten eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) – insbesondere bei Patienten mit Diabetes mellitus – sowie Infektionen, Tumore, Verletzungen oder angeborene Fehlbildungen sein. Das anästhesiologische Management betroffener Patienten wird in Abhängigkeit von dem OP-Verfahren vorgestellt.
  14. Kinderchirurgie

    1. Frontmatter

    2. 82. Ösophagusatresie

      Hans-Jürgen Dieterich, Hans-Georg Dietz
      Zusammenfassung
      Dieses Kapitel beschreibt die Grundlagen, das chirurgische sowie anästhesiologische Vorgehen bei der Ösophagusatresie, deren Prävalenz in Europa mit >2 Fällen pro 1000 Geburten angegeben wird.
    3. 83. Ductusligatur

      Hans-Jürgen Dieterich, Hans-Georg Dietz
      Zusammenfassung
      Ein offener Ductus arteriosus findet sich bei 5–10 % aller Kinder mit angeborenem Herzfehler. Ein isoliert offener Ductus arteriosus weist unbehandelt eine Letalität von 30 % auf und muss nach Versagen einer medikamentösen Therapie operativ verschlossen werden. Das operative Vorgehen und die spezifischen Anforderungen an die Anästhesie werden nachfolgend erörtert.
    4. 84. Pylorusstenose

      Hans-Jürgen Dieterich, Hans-Georg Dietz
      Zusammenfassung
      Die hypertrophe Pylorusstenose ist die häufigste Ursache der Magenentleerungsstörung im Säuglingsalter. Typisch sind das postprandiale schwallartige Erbrechen der Säuglinge mit nachfolgender Problematik wie der Gedeihstörung und den Elektrolytentgleisungen. Das gängigste OP-Verfahren, die offene Pyloromyotomie nach Weber-Ramstedt, wird zusammen mit dem erforderlichen anästhesiologischen Vorgehen in diesem Kapitel beschrieben.
    5. 85. Zirkumzision

      Hans-Jürgen Dieterich, Hans-Georg Dietz
      Zusammenfassung
      Die Zirkumzision ist der weltweit am häufigsten durchgeführte operative Eingriff bei Kindern. In diese Kapitel wird das operative Vorgehen bei der Freihand-Technik ebenso wie das anästhesiologische Verfahren beschrieben.
    6. 86. Hodenhochstand

      Hans-Jürgen Dieterich, Hans-Georg Dietz
      Zusammenfassung
      Der Hodenhochstand ist die häufigste Fehlbildung des Urogenitaltrakts beim männlichen Neugeborenen und tritt in 1–3 % bei den Reifgeborenen und bei bis zu 30 % bei den Frühgeborenen auf.
    7. 87. Nekrotisierende Enterokolitis

      Hans-Jürgen Dieterich, Hans-Georg Dietz
      Zusammenfassung
      Die nekrotisierende Enterokolitis ist die dramatischste pädiatrisch-chirurgische Erkrankung der Frühgeborenen. Sanierung der Bauchhöhle, Resektion von nekrotischen Darmabschnitten und Anlage von Enterostomata sowie die Drainage der Bauchhöhle bei Peritonitis sind Ziele der operativen Therapie, dessen Vorgehen ebenso wie die anästhesiologischen Besonderheiten in diesem Kapitel erörtert werden.
  15. Backmatter

Titel
Chirurgie für Anästhesisten
Herausgegeben von
Prof. Dr. Bernhard Zwißler
Prof. Dr. Rolf Rossaint
Prof. Dr. Christian Werner
Prof. Dr. Kristin Engelhard
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-53338-3
Print ISBN
978-3-662-53337-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-53338-3

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