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51. Retroperitoneale Lymphadenektomie

  • 2021
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die retroperitoneale Lymphadenektomie (RPLA) erfolgt typischerweise bei postchemotherapeutischen Residualtumoren eines initial fortgeschrittenen Hodentumors aus kurativer Indikation. Ca. 15 % der Patienten zeigen vitales Karzinom, ca. 40 % matures Teratom. Zielsetzung der RPLA ist die komplette Resektion aller Residuen unabhängig von Größe und Lage. In ca. 25 % der Patienten ist mit der Notwendigkeit der Resektion von Nachbarorganen wie Niere, V. cava oder infrarenaler Aorta zu rechnen. Aufgrund der präoperativen Chemotherapie mit Bleomycin ist intraoperativ auf eine kalkulierte Sauerstoff- und Flüssigkeitsgabe zu achten. Postoperativ ist bei Beatmungsschwierigkeiten differentialdiagnostisch immer an eine vital bedrohliche bleomycininduzierte Pneumonitis zu achten, die nur im CT erkannt und mit hochdosierter Gabe von Kortokosteroiden therapiert werden kann.
Titel
Retroperitoneale Lymphadenektomie
Verfasst von
Axel Heidenreich
David Pfister
Michael Czaplik
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-53338-3_51
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