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Kindliche Kompetenzen

Was Eltern in den ersten Lebensjahren an ihrem Kind beobachten können

Über dieses Buch

In diesem Sachbuch erfahren Sie als Eltern, welche psychosozialen Kompetenzen sich im Vorschulalter entwickeln und wie Sie die Entwicklung konkret beobachten können. Die Darstellung umfasst drei Altersbereiche: (1) Erstes Lebensjahr, (2) zweites und drittes Lebensjahr sowie (3) viertes und fünftes Lebensjahr. Für jedes Lebensalter erfahren Sie von wichtigen Entwicklungsthemen (Sprachverständnis, Bindung, Schlaf-Wach-Rhythmus, Selbstkonzept etc.). Zu jedem Entwicklungsthema finden Sie kurze Hintergrundinformationen. Danach lesen Sie, was Sie bei Ihrem Kind konkret beobachten können und was das für Sie bedeuten könnte. Das Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen Kompetenzen zu lenken, die Kinder schon in den ersten Lebensjahren an den Tag legen, und das Auge dafür zu schulen, die vielfältigen Entwicklungsveränderungen von Kindern bewusst wahrzunehmen und auch Ideen dafür zu bekommen, Kinder gezielt in ihrer Entwicklung zu fördern.

Aus dem Inhalt:

50 Entwicklungsthemen in den ersten fünf Lebensjahren mit einer Schwerpunktsetzung auf die psychosoziale Entwicklung: sprachliche, kognitive, emotionale und soziale Entwicklung.

Der Autor:

Arnold Lohaus ist Professor für Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie an der Universität Bielefeld und Autor zahlreicher Buch- und Zeitschriftenpublikationen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Erstes Lebensjahr

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 1. Assoziationslernen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie Kleinkinder bereits im ersten Jahr lernen, Zusammenhänge zwischen Ereignissen herzustellen und Regelmäßigkeiten in Abläufen zu erkennen. Ereignisse werden damit für die Kinder vorhersagbar.
    3. Kapitel 2. Bindung

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel geht es um die Entwicklung der emotionalen Bindung des Kindes an seine Eltern und gegebenenfalls auch andere Betreuungspersonen in seinem Umfeld. In diesem Kapitel wird erläutert, dass die Bindung in einem Alter von etwa sechs bis acht Monaten entsteht und an welche Entwicklungsvoraussetzungen sie geknüpft ist.
    4. Kapitel 3. Blickkontakt

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel geht es um die Bedeutung des Blickkontakts zwischen Eltern (bzw. anderen Betreuungspersonen) und Kind für die kindliche Entwicklung in den ersten Lebensmonaten. Blickkontakt bildet vor allem für den Aufbau früher sozialer Beziehungen eine zentrale Rolle.
    5. Kapitel 4. Eltern-Kind-Interaktion

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel geht es vor allem um Fürsorgeverhaltensweisen von Eltern und anderen Betreuungspersonen, die dazu beitragen, die Bedürfnisse von Kleinkindern im ersten Lebensjahr zu befriedigen. Es geht dabei nicht nur um die körperlichen, sondern vor allem auch um die psychischen Bedürfnisse von Kleinkindern.
    6. Kapitel 5. Fremdeln

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Viele Kleinkinder zeigen erstmals im Laufe des ersten Lebensjahres Anzeichen eines Unwohlseins, wenn sie mit fremden Personen interagieren. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, in welchem Altersabschnitt ein Fremdeln besonders deutlich zu beobachten ist und welche individuellen Unterschiede dabei zwischen Kindern bestehen.
    7. Kapitel 6. Gesten

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und Betreuungspersonen, wie Kleinkinder im ersten Lebensjahr durch Gesten an der Kommunikation teilhaben und Wünsche und Bedürfnisse zum Ausdruck bringen können.
    8. Kapitel 7. Habituationslernen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Habituationslernen ist eine elementare Form des Lernens und dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion auf einen Reiz allmählich nachlässt, wenn man sich an den Reiz gewöhnt hat. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie man Habituationslernen bei Kleinkindern im ersten Lebensjahr beobachten kann und welche Erkenntnisse sich daraus gewinnen lassen.
    9. Kapitel 8. Hören

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie die Hörfähigkeiten von Kleinkindern im ersten Lebensjahr ausgeprägt sind und welche Hörpräferenzen Säuglinge haben. Sie erfahren weiterhin, wie man mögliche Hördefizite frühzeitig erkennen kann.
    10. Kapitel 9. Imitation

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Erste Imitationsleistungen zeigen Kleinkinder bereits in den ersten Lebenswochen. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche Imitationsleistungen sie beobachten können und welche Entwicklungsveränderungen im Laufe des ersten Lebensjahres bei Imitationsleistungen eintreten.
    11. Kapitel 10. Intelligenz

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, ob die kindliche Intelligenz bereits im ersten Lebensjahr gemessen werden kann und welche Möglichkeiten es gegebenenfalls gibt, die kognitive Leistungsfähigkeit bereits frühzeitig zu fördern.
    12. Kapitel 11. Intermodale Wahrnehmung

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Intermodale Wahrnehmung bezieht sich auf die Kompetenz, Informationen aus verschiedenen Sinneskanälen (wie sehen, hören, tasten) miteinander zu verknüpfen. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie sie erkennen können, ob Kleinkinder im ersten Lebensjahr zur intermodalen Wahrnehmung fähig sind.
    13. Kapitel 12. Lächeln

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Lächeln gehört zu den kindlichen Verhaltensweisen, die dazu beitragen, die Bindung der Eltern (und anderer Betreuungspersonen) an ein Kind zu unterstützen. In diesem Kapitel werden die Formen des frühkindlichen Lächelns beschrieben, die bereits im ersten Lebensjahr beobachtbar sind.
    14. Kapitel 13. Lautäußerungen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie sich die Lautäußerungen von Kleinkindern im Laufe des ersten Lebensjahres entwickeln. Es handelt sich um einen Entwicklungsprozess, der letztlich in die ersten sprachlichen Äußerungen mündet.
    15. Kapitel 14. Motorik

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel wird auf die Entwicklung der Motorik von den ursprünglich vorhandenen Reflexen bis hin zu den ersten Gehversuchen eingegangen. Eltern und andere Betreuungspersonen erfahren, welche Entwicklungsschritte sie bei der Motorikentwicklung von Kleinkindern im ersten Lebensjahr beobachten können.
    16. Kapitel 15. Objektpermanenz

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, dass es eine wichtige Erkenntnis für Kleinkinder im ersten Lebensjahr ist, dass Objekte (wie ein Teddy, ein Spielzeugauto oder auch vertraute Personen) weiterexistieren, auch wenn man sie gerade nicht sieht. Es geht also um die Entwicklung der Objektpermanenz in den ersten Lebensmonaten.
    17. Kapitel 16. Primäre Emotionen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Bei den primären Emotionen handelt es sich um Gefühle, die bei Säuglingen schon von der Geburt an nachweisbar sind. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, um welche Gefühle es sich dabei handelt, und ob bereits Säuglinge Gefühle bei anderen Personen wahrnehmen können.
    18. Kapitel 17. Reflexe

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche Reflexe bereits bei Kleinkindern im ersten Lebensjahr vorhanden sind und wie sie sich beobachten lassen. Es wird auch auf die Bedeutung von Reflexen für die kindliche Entwicklung eingegangen.
    19. Kapitel 18. Schlaf

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Kleinkinder im ersten Lebensjahr benötigen relativ viel Schlaf. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie stark die Schlafdauer im Laufe des ersten Lebensjahres typischerweise ausgeprägt ist und welche individuellen Unterschiede dabei bestehen. Auch auf den Wechsel zwischen Schlaf- und Wachphasen wird eingegangen.
    20. Kapitel 19. Schmecken und Riechen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Schon Kleinkinder im ersten Lebensjahr zeigen relativ eindeutige Schmeck- und Riechpräferenzen. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie sich die Schmeck- und Riechempfindungen im Laufe des ersten Lebensjahres entwickeln und welche Präferenzen dabei bestehen.
    21. Kapitel 20. Sehen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie sich die Sehfähigkeiten von Kleinkindern im Laufe des ersten Lebensjahres entwickeln und welche visuellen Präferenzen sich typischerweise bei Kleinkindern beobachten lassen.
    22. Kapitel 21. Sprachverständnis

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Kinder können Sprachelemente häufig schon verstehen, bevor sie selbst sprechen können. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie bereits Kleinkinder im ersten Lebensjahr es schaffen, Sprachelemente zu erkennen und zu verstehen, ohne dass sie eine gezielte Unterweisung bekommen.
    23. Kapitel 22. Temperament

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Bereits Kleinkinder im ersten Lebensjahr zeigen deutliche Unterschiede in ihrem Verhalten. Für diese Unterschiede können unter anderem Temperamentsmerkmale verantwortlich sein. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche Temperamentsmerkmale man unterscheiden kann und in welche Temperamentstypen Kleinkinder auf dieser Basis kategorisiert werden können.
    24. Kapitel 23. Tiefenwahrnehmung

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Können schon Kleinkinder im ersten Lebensjahr erkennen, welche Objekte näher und welche Objekte weiter entfernt liegen? Um Fragen dieser Art geht es bei der Tiefenwahrnehmung. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wann sich die Fähigkeit entwickelt, räumliche Tiefe bzw. räumliche Entfernung zu erkennen, und welche Informationsquellen Kinder dabei nutzen können.
    25. Kapitel 24. Wahrnehmung fremder Ethnien

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Häufig können Gesichter aus der eigenen Ethnie besser unterschieden und wiedererkannt werden als Gesichter aus fremden Ethnien. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, ob sich dieses Phänomen schon bei Kleinkindern im ersten Lebensjahr zeigt oder ob es sich erst später entwickelt.
    26. Kapitel 25. Weinen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Weinen gehört zu den wichtigsten Signalen, die bereits Kinder im ersten Lebensjahr an ihre Eltern und andere Betreuungspersonen senden. In diesem Kapitel wird darüber informiert, welche Gründe es für ein Weinen bei Kleinkindern geben kann, wie stark individuelle Unterschiede ausgeprägt sein können und wie auf kindliches Weinen reagiert werden kann.
  3. Zweites bis drittes Lebensjahr

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 26. Bilinguale Entwicklung

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, dass Kinder in den ersten Lebensjahren über eine besondere Lernbereitschaft zum Erlernen einer Sprache verfügen und dass sie offenbar relativ problemlos auch zwei Sprachen parallel erlernen können.
    3. Kapitel 27. Egozentrismus

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Egozentrismus bezieht sich auf eine mangelnde Fähigkeit, sich in die Perspektive einer anderen Person zu versetzen und ihre Intentionen, Gefühle und Bedürfnisse zu verstehen. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, dass Kinder in den ersten Lebensjahren häufig noch stark egozentrisch denken und wie sich dies beobachten lässt.
    4. Kapitel 28. Erste Worte

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Wenn Kinder im Kleinkindalter die ersten Worte sprechen, ist damit ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung erreicht. Sie können sich nun verbal mitteilen und zunehmend auch sprachgebunden denken. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche Entwicklungsschritte bei der frühkindlichen Sprachentwicklung zu beobachten sind.
    5. Kapitel 29. Kategorisierungsleistungen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Ereignisse zu Einheiten zusammenzufassen und dadurch Ereigniskategorien bilden zu können, trägt wesentlich zur Denkentwicklung bei. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie sich Kategoriebildungsprozesse bei Kindern in den ersten Lebensjahren beobachten lassen und welcher Bezug dabei zur Sprachentwicklung besteht.
    6. Kapitel 30. Laufen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Einer der wichtigsten Meilensteine der Entwicklung im zweiten Lebensjahr ist der Erwerb der Fähigkeit zu laufen. Eltern und andere Betreuungspersonen erfahren in diesem Kapitel, welche Entwicklungsschritte dabei beobachtet werden können und welche Konsequenzen sich aus der Fähigkeit zu laufen für die weitere Entwicklung ergeben.
    7. Kapitel 31. Lügen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Die Fähigkeit zu lügen entwickeln viele Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, dass auch die Fähigkeit zu lügen eine Kompetenz ist, die zunächst einmal gelernt werden muss und dass es auch ein Hinweis auf eine fortgeschrittene kognitive Entwicklung sein kann, wenn Kinder lügen können.
    8. Kapitel 32. Schlaf-Wach-Rhythmus

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche Veränderungen sich bei der Schlafdauer und beim Schlaf-Wach-Rhythmus typischerweise bei Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren ergeben und welche Rolle die Entwicklung von Selbstberuhigungsstrategien beim Ein- und Durchschlafen spielt.
    9. Kapitel 33. Sekundäre Emotionen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Während primäre Emotionen (wie Ekel, Angst oder Wut) schon unmittelbar nach der Geburt erkennbar sind, treten sekundäre (oder selbst-referentielle) Gefühle erst im Laufe des zweiten bzw. dritten Lebensjahr in Erscheinung. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, um welche Gefühle es sich dabei handelt und an welche Entwicklungsvoraussetzungen ihre Entstehung geknüpft ist.
    10. Kapitel 34. Visuelles Selbsterkennen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Können Kleinkinder sich selbst in einem Spiegel erkennen und einen roten Punkt, den sie im Spiegelbild auf ihrer Nase erkennen, bei sich selbst entfernen? Dies kann als Hinweis darauf gewertet werden, dass die Kinder sich als eigenständige Person erkannt haben. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, in welchem Alter sich die Fähigkeit zum visuellen Selbsterkennen beobachten lässt und welche Bedeutung dies für die Selbstkonzeptentwicklung hat.
    11. Kapitel 35. Weiterentwicklung primärer Emotionen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Obwohl primäre Emotionen bereits prinzipiell von der Geburt an beobachtet werden können, entwickeln sie sich auch im zweiten und dritten Lebensjahr noch weiter. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche Entwicklungslinien sich bei der weiteren Entwicklung der primären Emotionen (wie Angst, Wut, Ekel etc.) beobachten lassen.
  4. Viertes bis fünftes Lebensjahr

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 36. Aggression

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Im Laufe des Vorschulalters entdecken Kinder häufig auch aggressive Verhaltensweisen, um ihre Wünsche und Bedürfnisse durchzusetzen. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche aggressiven Verhaltensformen sich unterscheiden lassen und wie man angemessen darauf reagieren kann, wenn Kinder aggressives Verhalten an den Tag legen.
    3. Kapitel 37. Altruismus

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Als altruistisches Verhalten wird ein helfendes Verhalten bezeichnet, das nicht vorrangig der eigenen Person, sondern anderen nützt. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie sich prosoziales Verhalten bei Kindern im Vorschulalter beobachten und fördern lässt.
    4. Kapitel 38. Ängste

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche typischen Ängste sich bei Kindern im Laufe des Vorschulalters entwickeln. In diesem Zusammenhang wird auch auf Temperamentsmerkmale eingegangen, die mit Ängsten in Verbindung stehen können, und auf Möglichkeiten, Kinder bei der Angstbewältigung zu unterstützen.
    5. Kapitel 39. Belohnungsaufschub

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Im Alter von etwa vier bis fünf Jahren entwickelt sich die Fähigkeit zum Belohnungsaufschub. Damit ist gemeint, dass Kinder in der Lage sind, auf eine sofort verfügbare kleine Belohnung zugunsten einer späteren größeren Belohnung zu verzichten. Eltern und andere Betreuungspersonen erfahren in diesem Kapitel, wie sie die Fähigkeit zum Belohnungsaufschub bei ihrem Kind beobachten können und welche Bedeutung der Selbstkontrolle im weiteren Entwicklungsverlauf zukommt.
    6. Kapitel 40. Denkfehler

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Obwohl Kinder im Vorschulalter prinzipiell über vielfältige Denkfähigkeiten verfügen, zeigen sich an einzelnen Punkten noch immer Einschränkungen. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche Denkbegrenztheiten sich typischerweise im Vorschulalter zeigen und wie man sie beobachten kann.
    7. Kapitel 41. Frühe Wissensbestände

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Es wird davon ausgegangen, dass es Wissen gibt, das für das eigene Überleben besonders wichtig ist, und dass es eine besondere Lernbereitschaft für dieses Wissen gibt. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, für welche Wissensbestandteile eine besondere Lernbereitschaft angenommen wird und wie sich dies nachweisen lässt.
    8. Kapitel 42. Geschlechtsidentität

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie sich die Geschlechtsidentität (bzw. das Bewusstsein, ein Mädchen bzw. ein Junge zu sein) im Laufe des Vorschulalters herausbildet. Es wird insbesondere deutlich, welche Rolle die Fähigkeit zur Unterscheidung zwischen Schein und Wirklichkeit dabei spielt.
    9. Kapitel 43. Geschlechtspräferenzen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Im Laufe des Vorschulalters lassen sich vielfältige geschlechtsabhängige Präferenzen beobachten. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche typischen Vorlieben für Personen oder Objekte sich bei Vorschulkindern in Abhängigkeit vom Geschlecht beobachten lassen.
    10. Kapitel 44. Gleichaltrigenbeziehungen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Sozialbeziehungen spielen sich in den ersten Lebensmonaten und Lebensjahren häufig vorrangig in der eigenen Familie ab. Eine wichtige Entwicklungsaufgabe, die sich Kindern spätestens beim Eintritt in eine Kindertagesstätte stellt, ist der Aufbau von Sozialbeziehungen zu anderen Gleichaltrigen. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche Herausforderungen sich dabei den Vorschulkindern stellen.
    11. Kapitel 45. Kommunikation

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche Bedeutung der Entwicklung kommunikativer Kompetenzen im Vorschulalter zukommt. Es wird darauf eingegangen, wie sich kommunikative Kompetenzen bei Kindern beobachten und auch fördern lassen.
    12. Kapitel 46. Logisches Denken

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, welche Formen des logischen Denkens sich unterscheiden lassen und wie sich die Entwicklung des logischen Denkens im Vorschulalter beobachten und fördern lässt.
    13. Kapitel 47. Moralisches Urteilen

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Moralische Urteile beziehen sich auf Bewertungen zu Fragen von Recht und Unrecht. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie sie das moralische Urteilsvermögen von Kindern erkennen können. Es wird weiterhin auf das Verhältnis zwischen moralischem Urteilen und moralischem Handeln sowie auf Fördermöglichkeiten eingegangen.
    14. Kapitel 48. Perspektivenübernahme

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie sich die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme im Laufe des Vorschulalters entwickelt. Es geht dabei um die Fähigkeit, die Intentionen, Bedürfnisse und Gefühle anderer Personen zu erkennen und in dem eigenen Handeln zu berücksichtigen.
    15. Kapitel 49. Selbstkonzept

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, wie sich das Wissen über die eigene Person (Selbstkonzept) und auch die Selbstbewertung (Selbstwert) bei vier- bis fünfjährigen Kindern entwickelt und was sie dabei beobachten können.
    16. Kapitel 50. Theory of Mind

      Arnold Lohaus
      Zusammenfassung
      Theory of Mind ist ein zusammenfassender Begriff für das alltagspsychologische Wissen, über das man verfügt, um sich das eigene Erleben und Verhalten und das anderer Menschen zu erklären. In diesem Kapitel erfahren Eltern und andere Betreuungspersonen, woran sich die Theory of Mind bei Vorschulkindern erkennen lässt und wie man sie bei der Entwicklung einer Theory of Mind unterstützen kann.
  5. Backmatter

Titel
Kindliche Kompetenzen
Verfasst von
Prof. Dr. Arnold Lohaus
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-63051-8
Print ISBN
978-3-662-63050-1
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63051-8

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