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18.07.2017 | Arzneimittelsicherheit | Übersichten | Ausgabe 6/2018 Open Access

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 6/2018

Entscheidungshilfen bei komplexer Polypharmazie

Medikationsdatenbanken und Beratung durch den klinischen Apotheker

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 6/2018
Autoren:
Dr. W. Weinrebe, R. Preda, S. Bischoff, D. Nussbickel, M. Humm, K. Jeckelmann, S. Goetz

Zusammenfassung

Die Zahl älterer Menschen mit Polypharmazie (mehr als 5 gleichzeitig verabreichte Medikamente) steigt. Den größten Anteil machen Leitlinien-Medikamente, Schmerzmittel und Psychopharmaka aus, da bei geriatrischer Multimorbidität oft mehrere leitliniengerecht zu versorgende Haupterkrankungen vorliegen. Eine Polypharmazie stellt eine komplexe und schwierige Herausforderung für alle behandelnden Ärzte dar. Folgen können erhebliche Nebenwirkungen bis hin zu Intoxikationen sein, und es kann sehr schwierig werden, das verursachende Medikament zu identifizieren sowie eine sichere Apassung der Medikamentenzahl und -dosis vorzunehmen. Anhand des Falls eines Patienten mit einem medikamentös induzierten Delir arbeitet der vorliegende Beitrag diese Situation exemplarisch auf. Die Frage nach raschen Hilfen durch die Nutzung von Medikamentendatenbanken wird beleuchtet und die Bedeutung des klinischen Apothekers dargestellt. Für Ärzte wird möglicherweise in Zukunft die Arbeit mit Medikationsdatenbanken immer wichtiger und hoffentlich auch einfacher. Der dargestellte Fall zeigt aber auch, dass die effektive und begründete Reduktion von Medikamenten sehr gute Wirkung zeigen kann und möglich ist.

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