Skip to main content
main-content

2015 | Recht und Qualität | Buch

Digital lernen - evidenzbasiert pflegen

Neue Medien in der Fortbildung von Pflegefachkräften

herausgegeben von: Margot Sieger, Lutz Goertz, Axel Wolpert, Annette Rustemeier-Holtwick

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

insite
SUCHEN

Über dieses Buch

Digitale Lernmedien und evidenzbasiert pflegen – wie passt das zusammen? Auch in der Pflege können die neuen Medien das Lernen im beruflichen Alltag fördern und die Evidenz und Qualität der Pflege steigern. Die Autoren zeigen, wie mobile Lernmedien, z.B. Tablets, in der beruflichen Fortbildung genutzt werden können.

Neben dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Forschung zum Thema E-Learning, liegt der Fokus auf den neuen Gestaltungsmöglichkeiten, die digitales Lernen für das berufliche Lernen in der Pflegepraxis eröffnet. Themen der Beiträge sind u.a.:

Möglichkeiten der Wissensvermittlung und des -transfers mit Hilfe von digitalen Medien Hinweise zur Mediendidaktik, die man beim Einsatz digitaler Lernmedien beachten sollte Nutzen des digitalen Lernens für die Qualität in der Pflege und die Problemlösungskompetenz der MitarbeiterFallbeispiele zur Umsetzung sowie Best Practice-TippsEinsatz digitaler Medien in der PersonalentwicklungErgebnisse des Projekts Flexicare 50+Checklisten für die Vorbereitung und Einführung

Anhand von Lernszenarien und den Erfahrungen des Projekts „Flexicare 50+“ wird dargestellt, wie digitales Lernen das evidenzbasierte Arbeiten in der Pflegepraxis unterstützt. Der Leser erhält Hinweise zur Einführung digitaler Lernmedien, notwendigen Rahmenbedingungen und zur Einbindung und Motivation der Mitarbeiter. Die vorgestellten Konzepte sind so aufgearbeitet, dass sie sich individuell an die Lernbedürfnisse der Mitarbeiter und den Fortbildungszielen der Einrichtungen anpassen lassen.

Für Führungskräfte und Weiterbildungsbeauftragte in Kliniken und Pflegeeinrichtungen; für Pflegepädagogen und Anbieter von Fortbildungen für die Pflege sowie Wissenschaftler didaktischer Forschungsbereiche.

Digitales Lernen ist ein wichtiger Baustein für die Professionalisierung der

Pflegeberufe.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Flexicare 50+ – Flexibles und Demografie-sensibles Lernen

Frontmatter
1. Ausgangslage
Zusammenfassung
In diesem geht es um das zentrale Anliegen dieses Forschungs- und Entwicklungsprojektes, um die Akteure, um einen Einblick in das berufliche Selbstverständnis der erfahrenen Pflegekräfte sowie um ihre Vorstellungen zur Entwicklung des Berufs. Es gibt Einschätzungen dazu, wie die Berufserfahrungen der Pflegenden im Lebensalter 50+ im Unternehmen genutzt werden, welche Vorstellungen diese Zielgruppe zum Lernen hat und wie ihre Medienkompetenz einzuordnen ist.
L. Goertz, M. Sieger, A. Wolpert, D. Becker, V. Koch, F. Bornemann, St. Harmke, A. Rustemeier-Holtwick, K. Schulze Hannöver
2. Ziele
Zusammenfassung
Die Ziele werden eingeordnet in die übergeordnete europäische Bildungsstrategie zum lebenslangen Lernen. Es wird ein Überblick über die Formen des digitalen Lernens gegeben sowohl allgemein als auch unter der spezifischen Perspektive der Projektpartner.
M. Sieger, L. Goertz, A. Wolpert

Wissenschaftliche Grundlagen

Frontmatter
3. Lernen im Prozess der Arbeit – Handlungsfelder und Orientierungen für den Pflegebereich
Zusammenfassung
Dieses gibt einen Einblick in die Konzepte des beruflich-betrieblichen Lernens und begründet ihre Relevanz für die Unternehmen und die Beschäftigten. Anhand von Fallbeispielen werden ihre Möglichkeiten dargelegt. Die Ergebnisse der Validierung solchermaßen erworbener Kompetenzen werden anhand von fünf Thesen diskutiert.
P. Dehnbostel
4. Demografische Ausgangslage und Entwicklung
Zusammenfassung
Der demografische Wandel, die Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur eines Landes, zeigen sich besonders deutlich im Gesundheitswesen, sowohl auf der Seite der Pflegebedürftigen als auch auf der Seite der Pflegenden. Der Fokus hier liegt auf den Auswirkungen im Pflegebereich und den Strategien der Bunderegierung, diesen gesellschaftlichen Veränderungen zu begegnen.
V. Büsch, A. Saller
5. Pflegewissenschaftlicher und pflegedidaktischer Rahmen
Zusammenfassung
In diesem geht es um eine Positionierung zum beruflichen Gegenstand der Pflege und eine Hinführung zur Pflege als wissenschaftliche Disziplin. In diesen Entwicklungsprozess wird Flexicare 50+ eingeordnet. Der pflegedidaktische Rahmen orientiert sich an der Zielgruppe und ihren Lernbedarfen insbesondere vor dem Hintergrund der beruflichen Herausforderungen.
M. Sieger
6. Mediendidaktischer Rahmen
Zusammenfassung
Im Feld der Mediendidaktik leistet dieses eine erste Orientierung und führt weiter zu lerntheoretischen Überlegungen, die für Flexicare 50+ einen Anwendungsbezug nahelegen. Mobile Learning, eine selbstgesteuerte Lernform, ist die Leitkategorie, die lenkend ist für die Unterstützung aller Lernprozesse in Flexicare 50+.
L. Goertz, K. Kuczynski, S. Weskott, A. Wolpert

Pflegepraxis im Dialog mit der Pflegewissenschaft

Frontmatter
7. Lernszenario Micro Learning
Zusammenfassung
Das Kapitel legt dar wie die Themen in einen pflegewissenschaftlichen Kontext und damit in die aktuelle Diskussion um die berufliche Professionalisierung gestellt werden. Am Beispiel der einzelnen Lerneinheiten werden die Begründungen für die fach- und mediendidaktischen Entscheidungen geleistet und die Bedingungen für die Erprobung vorgestellt.
A. Rustemeier-Holtwick, A. Wolpert, M. Sieger
8. Lernszenario Blended Learning
Zusammenfassung
In diesem Lernformat ist es das Ziel, durch den Dialog zwischen Berufserfahrung und Wissenschaft eine reflektierte Pflegepraxis zu entwickeln. Die inhaltliche Strukturierung leisten die Arbeitsschritte der Methode „Evidence Based Nursing“ (EBN) und verweisen damit indirekt auf naheliegende didaktische Ansätze zur Begründung und Strukturierung der Lerneinheit. Anhand ausgewählter Praxisbeispiele werden die Ergebnisse dieser Arbeitsform veranschaulicht werden.
A. Rustemeier-Holtwick, A. Wolpert, R. Lewe, D. Hindenburg, G. Surberg-Finke, U. Bald, G. Buck
9. Lernszenario Community of Practice
Zusammenfassung
Das gemeinsame, von den Mitgliedern der Community selbst eingebrachte Thema ist das Verbindende einer Community of Practice. Die Flexicare-Community ist als Wissensgemeinschaft und damit als Learning Community eingeordnet und fügt als Internet-Forum dem selbstorganisierten und selbstbestimmten Lernen eine weitere Facette hinzu. Erreicht werden soll, dass dieser Dialog in verschiedenen Foren institutionenübergreifend geführt wird.
A. Rustemeier-Holtwick, A. Wolpert
10. Ergebnisse
Zusammenfassung
Die Ergebnisse werden aus der Perspektive der Begleitung sowie als Ergebnisse der Evaluation dargestellt. Die Bewertung der Lernprozesse unterscheidet zwischen selbstorganisiertem und selbstbestimmtem Lernen, die Ergebnisse werden differenziert entsprechend den unterschiedlichen Anforderungen der Lernszenarien dargestellt. Leitfrage der formativen Evaluation war, ob und inwieweit das Projekt seine formulierten Ziele zum jeweiligen Messzeitpunkt erreicht hat. Die Darstellung der Ergebnisse folgt den Messzeitpunkten sowie einer abschließenden Einschätzung des Projekterfolges.
A. Rustemeier-Holtwick, L. Goertz, T. Fritsch

Digitales Lernen – Professionalisierung der Pflegepraxis

Frontmatter
11. Evidenzbasiert Handeln im Unternehmen
Zusammenfassung
In diesem stellen die beteiligten Kliniken Voraussetzungen und Bedingungen dar, die den Erfolg eines solchen Projektes erst ermöglichen. Welche Erfahrungen wurden mit Flexicare 50+ gemacht? Zu welchen Reflexionen führten die Ergebnisse, und wie wird zukünftig mit diesen Ergebnissen umgegangen?
D. Becker, V. Vennhaus-Bittins, V. Koch, F. Bornemann
12. ZukunftPflege – eine Lernplattform zur beruflichen Qualifizierung in der ambulanten Pflege
Zusammenfassung
Dieses ist ein Blick über den Tellerrand. In diesem Projekt werden bisherige Angebote des organisierten Lernens durch die Gestaltung eines E-Learning-Portals für verschiedene, sich am Niveau der Vorkenntnisse unterscheidende, Zielgruppen erweitert. Die Lernplattform ZukunftPflege adressiert die Zielgruppen von den Leitungskräften bis hin zu Mitarbeitende ohne Ausbildung. Die entwickelten Lerneinheiten werden evaluiert und durch die begleitende Hochschule betreut und weiterentwickelt.
G.P. Frank, J. Gampe, R. Grün, Ph. Peusch, J. Schoen
13. Digitale Lernangebote im Feld der Gesundheit
Zusammenfassung
Dieses vermittelt einen aktuellen Überblick über die vielfältigen E-Learning-Angebote im Feld der Pflege und diskutiert kritisch die Ergebnisse der Recherche.
L. Goertz, A. Halendy

Digitales Lernen im Unternehmen

Frontmatter
14. Digitales Lernen im Unternehmen – ein Leitfaden
Zusammenfassung
Viele Lernlösungen, die in Flexicare 50+ erprobt wurden, und viele Erfahrungen bei der Einführung des digitalen mobilen Lernens lassen sich auch auf andere Unternehmen und Institutionen übertragen. Für einen Betrieb, der neue Wege sucht, um Lernprozesse zu optimieren, seien im Folgenden einige Empfehlungen gegeben, die auf den Erfahrungen von Flexicare 50+ basieren.
L. Goertz, A. Rustemeier-Holtwick, M. Sieger, A. Wolpert
Backmatter
Metadaten
Titel
Digital lernen - evidenzbasiert pflegen
herausgegeben von
Margot Sieger
Lutz Goertz
Axel Wolpert
Annette Rustemeier-Holtwick
Copyright-Jahr
2015
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-44298-2
Print ISBN
978-3-662-44297-5
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-44298-2