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2018 | Physiotherapie | Buch

PNF in Lokomotion

Let’s sprint, let’s skate

verfasst von: Britta Dietz

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Über dieses Buch

Dieses Praxisbuch veranschaulicht die Weiterentwicklung des PNF Konzepts in das Sprinter und Skater Konzept nach Britta Dietz.Physiotherapeuten lernen dabei die Bewegungen ihrer Patienten anhand des physiologischen Gangbildes zu analysieren und Abweichungen zu erkennen. Die Therapie findet in den Bewegungsmustern des Sprintens und Skatens statt, die Lokomotionssynergien auslösen. Dadurch gelingt eine ganzheitliche, funktionelle und alltagsnahe Behandlung. Anhand von über 400 Abbildungen vermittelt die Autorin die relevanten Bewegungselemente und das therapeutische Vorgehen bei Befund und Behandlung. Die farbliche Kennzeichnung der Spinter- und Skater-Phasen erleichtern den schnellen Einstieg in das Konzept.

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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Einführung in die Sprinter-/Skater-Koordination im PNF-Konzept
Zusammenfassung
Dieses Kapitel erklärt die Sprinter-/Skaterkoordination im PNF-Konzept, die sich an den Bewegungsabläufen des physiologischen Gangzyklus orientiert. Die Schlüsselpunkte sind der Angulus inferior der Scapula und der Tuber ossis ischii des Beckens. Die Therapie greift auf anatomisch-neurologische Grundlagen, die sog. implicit patterns, zurück und ist daher so effektiv bei der Wiedererlangung der Gehfähigkeit. Der Einsatz der klassischen Techniken der PNF wird auf ihre Funktionalität in Bezug auf den Gang ebenfalls angepasst.
Britta Dietz
2. Grundlagen der Behandlung mit dem Sprinter-/ Skater-Koordinationskonzept
Zusammenfassung
In den letzten 20 Jahren beschäftigte sich Prof. Dr. Kim Tae-yoon im Unterricht an den Universitäten von Seoul und Gwangju mit der Frage, welche Trainingsmethode anzuwenden sei, um in kürzester Zeit bestmögliche Ergebnisse beim motorischen Lernen zu erzielen. Im Jahre 2003 traf er Britta Dietz, PNF-Instruktorin (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation), die drei dimensionalen Scapula- und Pelvis-Patterns (Muster) benutzt und so eine Kombination anbahnt, die sie Sprinter und Skater nennt. Diese Kombinationen sind im Sport deutlich beim Laufen und Skaten als optimale Koordination zu sehen. Schlüsselpunkte für den Sprinter/Skater sind dabei der Angulus inferior der Scapula und der Tuber des Ossis ischii. Diesen neuen PNF-Ansatz, Patienten ganzheitlich im Sprinter und Skater zu behandeln, untersucht Prof. Dr. Kim Tae-yoon und stellt hier seine Forschungsergebnisse vor.
Kim Tae-yoon, Lee Moon-kyu, Britta Dietz
3. Fallbeispiele
Zusammenfassung
Dieses Kapitel zeigt anhand von 3 Fallbeispielen ausführlich, wie die Befunderhebung und der Behandlungsablauf in der Therapie mit dem Sprinter-/Skater-Konzept funktionieren. Es zeigt die Anwendungsweise bei der Nachbehandlung einer Ruptur des vorderen Kreuzbandes, die Behandlung eines Schlaganfall-Patienten mit Hemiparese und Gangataxie und das Koordinationstraining mit einer Fußballmädchenmannschaft.
Franziska Brandl, Christiane Werlich, Fritz Basner
4. PNF: Definition, Philosophie und Grundprinzipien
Zusammenfassung
Dieses Kapitel erklärt die Philosophie des PNF-Konzepts hinter der Anwendung der Patterns und Techniken. Es zeigt die Bahnung mit Hilfe von efferenten und afferenten Stimuli auf das neuromuskuläre System. Zur Fazilitation werden extero-, tele- und propriozeptive Reize genutzt.
Britta Dietz
5. Sprinter-/Skater-Koordination: Bahnung über dreidimensionale Scapula- und Becken-Patterns
Zusammenfassung
Dieses Kapitel stellt die dreidimensionalen Scapula- und Becken-Patterns für die Sprinter-und Skater-Koordination in der Praxis vor. Es wird erkennbar, dass sich die jeweils angewandten Bewegungsmuster gleichzeitig immer auch auf den Gang beziehen, bzw. je nach Bewegungsrichtung auf den Sprinter oder Skater, unabhängig von der Ausgangsstellung. Über die Stimulation der Rumpf-Patterns (Scapula und Becken) kann der Therapeut die resultierenden Bewegungsabläufe besser beobachten, korrigieren und mit Hilfe der entsprechenden PNF-Techniken in die gewünschte Richtung verstärken.
Britta Dietz
6. Arm- und Bein-Patterns als Thrust- und Withdrawl-Patterns
Zusammenfassung
Dieses Kapitel zeigt die Einbettung der Arm- und Bein-Patterns in die Sprinter-/Skater-Koordination. Die ursprünglichen Arm- und Bein-Patterns bleiben in ihren drei Bewegungskomponenten erhalten. In der Behandlung werden sie prinzipiell in der Sprinter - oder Skater-Koordination angewandt, d. h. nicht mehr, wie bisher, isoliert. Die Stabilität des Rumpfes muss dabei durchgehend aufrecht erhalten bleiben.
Britta Dietz
7. PNF-Kopf-Patterns
Zusammenfassung
Dieses Kapitel stellt die Rolle der Kopf-Patterns im Sprinter-/Skater-Konzept heraus. Maggie Knott hat schon sehr früh die Bedeutung der Kopfstellung für die Qualität eines Bewegungsablaufs im klassischen PNF-Konzept erkannt. Daher begann sie häufig, die Bewegungsbahnung zunächst über den Kopf einzuleiten. Der physiologischen Kopfhaltung kommt eine motorische Steuerungsfunktion zu, sodass es gravierende Auswirkungen auf Haltung und Bewegung hat, wenn sie außerhalb der Körperachse ist.
Britta Dietz
8. Aktivitätsebenen für die Behandlung nach PNF
Zusammenfassung
Dieses Kapitel zeigt die unterschiedlichen Aktivitätsebenen für die Behandlung im PNF-Konzept. In den einzelnen Ebenen sind die Bewegungsrichtungen in Bezug zu einem Punctum fixum und einem Punctum mobile definiert. Das zweite Stadium ist die Mobilität an den Extremitäten oder am Rumpf In diesem Stadium wird im offenen System gearbeitet. Als drittes Stadium folgt die kontrollierte Mobilität im geschlossenen System. Das Punctum fixum liegt in der Peripherie, der Rumpf bewegt sich zur Peripherie. Das vierte Stadium ist die Geschicklichkeit und umfasst alle vorherigen Stadien. Diese Fertigkeiten werden im Hausaufgabenprogramm ohne Hilfe des Therapeuten geübt («hands off!«).
Britta Dietz
9. Techniken im PNF-Konzept
Zusammenfassung
Dieses Kapitel erklärt die Anwendung der PNF-Techniken im Sprinter-/Skater-Prinzip. Beschrieben wird die stabilisierende Umkehr, die rhythmische Stabilisation, der Einsatz von Replications, die rhythmische Bewegungseinleitung, der initial Stretch, der wiederholte Stretch auf dem Bewegungsweg, die agonistische Umkehr, die dynamisch Umkehr, das Prinzip von Anspannen-Loslassen und Halten-Loslassen und der betonte Drehpunkt.
Britta Dietz
10. Der aufrechte Gang – Gangphasen im Bild
Zusammenfassung
Das Sprinter-/Skaterkonzept analysiert jede einzelne Gangphase und bezieht sich auf »links« und »rechts« als eine Gangeinheit. Somit gibt es 3 konzentrische »Beschleunigen«- und 2 exzentrische »Bremsen«-Gangeinheiten, die sich in der Konzentrik und Exzentrik abwechseln. Auf diese Weise wird die gleichbleibende Geschwindigkeit des Ganges sichergestellt.
Britta Dietz
11. Ganganalyse in der PNF, gesehen in der Sprinter-/ Skater-Koordination in der Fortbewegung
Zusammenfassung
Dieses Kapitel erklärt den detaillierten Ablauf der Gangphasen und bettet die Komponenten des Sprinters und des Skater mit ein. Es zeigt, wie PNF-Techniken in der jeweiligen Gangphase unterstützend eingesetzt werden und gibt einen Überblick über die häufigsten Patientenprobleme, die in der einzelnen Gangphase zu beobachten sind.
Britta Dietz
12. Gangschule nach PNF gegen Widerstand
Zusammenfassung
Dieses Kapitel zeigt die Weiterentwicklung der klassischen PNF-Gangschule im Barren zur Gangschule in den Sprinter-Gangphasen gegen Widerstand.
Britta Dietz
13. Chopping
Zusammenfassung
Dieses Kapitel zeigt das Chopping und erklärt, wie die bilateral asymmetrischen Armpatterns für Rumpfrotation mit Kopfflexion besonders zur Aktivierung des M. Quadratus lumborum führen. Es gibt einen Überblick über die verschiedenen Durchführungsmöglichkeiten des Choppings in unterschiedlichen Ausgangsstellungen und die Kombination mit den PNF-Techniken. Außerdem werden bei den jeweiligen Durchführungsmöglichkeiten Besonderheiten angesprochen, die es zu beachten gibt.☺
Britta Dietz
14. Lifting
Zusammenfassung
Dieses Kapitel zeigt das Lifting, ein bilaterales, asymmetrisches Arm-Pattern, das die Extension und Rotation des Rumpfes, sowie die Extension der Halswirbelsäule schult. Beide Arme befinden sich dabei in den Flexions-Patterns. Es zeigt, wie das Lifting in den Gangphasen eingesetzt wird und Variationsmöglichkeiten in unterschiedlichen Ausgangsstellungen in Kombination mit den PNF-Techniken.
Britta Dietz
15. Atmung im PNF-Konzept mit Sprinter und Skater
Zusammenfassung
Dieses Kapitel zeigt die Nutzung des Sprinter-/Skater-Konzepts, um dem Patienten bei voller Körperspannung die Atemvertiefung zu vermitteln. Die Rotation des Rumpfes unterstützt dabei die Vergrößerung des Atemvolumens.
Britta Dietz
16. Fazilitation der Gesichtsmuskulatur
Zusammenfassung
Dieses Kapitel zeigt, wie sich die einzelnen Gesichtsmuskeln in die Koordination von Sprinter und Skater einfügen. Zudem wird dargestellt, mit welchen Mimikbewegungen die einzelnen Muskeln aktiviert werden können.
Britta Dietz
17. PNF-Mattenprogramm
Zusammenfassung
Dieses Kapitel erklärt den Vorteil des Arbeitens auf dem Boden. Sie bietet hohe Sicherheit für den Patienten, da Gleichgewichtsprobleme ausgeschaltet sind. So kann er den Mut fassen, neue Bewegungsabläufe in verschiedenen Ausgangsstellungen auszuprobieren, bzw. mit mehr Muskelkraft und Dynamik zu arbeiten. Auch das Erarbeiten von Bewegungsübergängen, sowie der Wechsel von einer niedrigeren Ausgangsstellung in die nächsthöhere wird idealerweise auf der Bodenmatte durchgeführt. Wie wichtig das Drehen mit gleichzeitiger Kopfkontrolle für die gesamtmotorische Entwicklung ist, wird vor allem bei Patienten deutlich, deren Motorik zentralneurologisch gestört ist.
Britta Dietz
18. Behandlungsplan
Zusammenfassung
Dieses Kapitel erklärt den Ablauf der Behandlungsplanung nach dem Sprinter-/Skaterkonzept. Es zeigt die Gliederung der Behandlungsplanung in Problemdefinition, Anfangstest, Bahnung im Sprinter/Skater, Notwendige Fragen, Patientenbehandlung und Abschlusstest.
Britta Dietz
19. Patientenprobleme
Zusammenfassung
In diesem Kapitel finden Sie die einzelnen Patientenprobleme aufgelistet in Bezug zu den Stadien der motorischen Kontrolle, den verschiedenen möglichen Ausgangstellungen, den PNF-Techniken, den Gangphasen, in denen diese Probleme auftreten und den Anregungen für ein Hausaufgabenprogramm. Die Bilder dieses Kapitels sollen als Anregung dienen zum Nachschlagen für Therapeuten und für Patienten.
Britta Dietz
20. Hausaufgabenprogramm
Zusammenfassung
Dieses Kapitel zeigt die Möglichkeiten zur Erstellung eines Hausaufgabenprogramms im PNF-Konzept. Zum Erlernen bzw. Wiedererlernen von Bewegungsabläufen ist häufiges Üben unabdingbar, um das angestrebte Ziel der Automatisation zu erreichen. Idealerweise sollte das Übungsprogramm mehrmals täglich durchgeführt werden. Die Ausgangsstellung wird dabei je nach Fähigkeit des Patienten ausgewählt. Sie sollte auch ohne Therapeutenhilfe stabil und damit sicher durchführbar sein. Im Sprinter oder Skater liegt der Schwerpunkt des Übungsprogramms auf dem motorischen Hauptproblem des Patienten in allen Aktivitätsebenen und unter Verwendung der verschieden PNF-Techniken.
Britta Dietz
21. Brittas Morgengymnastik
Zusammenfassung
Dieses Kapitel zeigt eine spezielle Abfolge an PNF-Patterns zum täglichen Üben. Die Übungsfolge dieser Morgengymnastik ist in allen Schwierigkeitsgraden, mit und gegen die Schwerkraft, mit und ohne Theraband durchführbar. Sie ist dadurch so variabel, dass sie jedem Patientenproblem angepasst werden kann. Bei dem Übenden werden dabei alle Muskelgruppen in ihrer Höchstleistung angesprochen.
Britta Dietz
Backmatter
Metadaten
Titel
PNF in Lokomotion
verfasst von
Britta Dietz
Copyright-Jahr
2018
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-642-27666-8
Print ISBN
978-3-642-27665-1
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-27666-8