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Komplikationen durch verblisterte Medikamente und ihre Vermeidung

  • 17.10.2018
  • Kasuistiken
Erschienen in:

Auszug

Im stationären Bereich werden häufig, zwecks besserer Unterscheidung und aus hygienischen Gründen, (noch) verblisterte Medikamente verabreicht. In vielen Pflegeheimen wird auf eine Vorverblisterung durch interne oder externe Apotheker zurückgegriffen [5]. Verblisterungen können bei versehentlichem Verschlucken jedoch zu nichtabsehbaren Komplikationen führen. Die Komplikationsraten variieren von leichten Läsionen mit Schleimhauteinblutungen bis hin zu Organperforationen mit erforderlicher Notfalllaparotomie [2, 7]. Häufig handelt es sich um Patienten, die sich in einem kognitiv oder neurologisch kompromittierten Zustand (Intoxikationen, demenzielle Vorerkrankung, neurologische Ausfälle mit Beteiligung der oropharyngealen Muskulatur) befinden. …
Titel
Komplikationen durch verblisterte Medikamente und ihre Vermeidung
Verfasst von
J. Weckenbrock
G. Kolb
Publikationsdatum
17.10.2018
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie / Ausgabe 8/2018
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269
DOI
https://doi.org/10.1007/s00391-018-01460-9
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