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17.09.2018 | Originalien | Ausgabe 8/2018

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 8/2018

Wünsche von Bewohnern stationärer Altenhilfeeinrichtungen für ihr Sterben

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 8/2018
Autoren:
MSc Sandra Kurkowski, Maria Heckel, Käte Volland-Schüssel
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00391-018-1444-2) enthalten.

Zusammenfassung

Hintergrund

Einrichtungen der stationären Altenhilfe sind auf spezifische und praktikable Konzepte für die Sterbebegleitung alter Menschen angewiesen, da Alten- und Pflegeheime Orte der letzten Lebensphase sind.

Ziel der Arbeit

Die Studie hat das Ziel aufzuzeigen, welche Wünsche Bewohner einer stationären Altenhilfeeinrichtung in Bezug auf ihr Sterben haben.

Methode

Die Basis der vorliegenden Auswertung sind 10 semistrukturierte leitfadengestützte Experteninterviews mit Alten- und Pflegeheimbewohnern. Die Interviews wurden mithilfe der Methode der qualitativen zusammenfassenden Inhaltsanalyse ausgewertet. Dabei erfolgte in Anlehnung an die Grounded Theory ein Vorgehen, in welchem parallel Daten erhoben, aufbereitet und ausgewertet wurden.

Ergebnisse und Diskussion

Bewohner äußerten unter anderen die Wünsche: keine lebensverlängernden Maßnahmen zu erhalten, keine Schmerzen zu haben, nicht pflegebedürftig oder bettlägerig zu werden, Zuwendung im Sterben zu erhalten, Verzeihung und Versöhnung zu erfahren sowie in Frieden im Alten- und/oder Pflegeheim zu sterben. Darüber hinaus ergab sich eine Vielfalt von Wünschen, die eine einheitliche Vorgehensweise in der Sterbebegleitung alter Menschen in Alten- und/oder Pflegeheimen nicht angemessen erscheinen lässt. Die Studie zeigte, dass Bewohner über das Sterben und/oder den Tod nachdenken, Wünsche an das Sterben haben und auch bereit sind, darüber zu sprechen. Die Erfassung und Umsetzung der Wünsche und auch das Eingehen auf die Ängste der Bewohner können durch die Implementierung einer palliativen Kultur und die Schulung der Mitarbeiter erreicht werden.

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