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20.07.2018 | Originalien | Ausgabe 6/2019

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 6/2019

Führt Multimorbidität bei älteren psychiatrischen Patienten gehäuft zu Verlegungen zwischen der Psychiatrie und somatischen Abteilungen?

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 6/2019
Autoren:
Prof. Dr. Tilman Wetterling, Klaus Junghanns

Zusammenfassung

Hintergrund

Multimorbidität stellt eine große Herausforderung in der Altersmedizin dar; unter anderem stellt sich die Frage, wo eine adäquate Behandlung stattfinden soll. Methodik: Explorative Datenauswertung der Gerontopsychiatrie Studie Berlin (Gepsy-B), in deren Rahmen die Daten von 1266 binnen 3 Jahren stationär psychiatrisch aufgenommenen älteren Patienten (>65 Jahre) eines Versorgungskrankenhauses in Berlin ausgewertet wurden. Ergebnisse: Bei 17,4 % der in die Psychiatrie aufgenommenen Fälle war eine Verlegung in eine somatische Klinik erforderlich. Sie betraf besonders Patienten mit Multimorbidität (Anzahl der somatischen Diagnosen: 11,7 + 3,7 vs. 9,9 + 3,8, U‑test p < 0,001). Es wurden 19,7 % der Patienten primär in die Psychiatrie aufgenommen. Auch die aus der Somatik v. a. wegen eines Delirs in die Psychiatrie Verlegten waren gehäuft multimorbid (Anzahl der Diagnosen 11,7 + 3,7 vs. 10,3 + 3,8, U‑test p < 0,001). Schlussfolgerung: Eine Multimorbidität bedingt häufiger Verlegungen von älteren Patienten im Krankenhaus.

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