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01.02.2016 | Leitthema | Ausgabe 1/2016

Notfall +  Rettungsmedizin 1/2016

Akute Alkoholintoxikation

Vorgehen bei Erwachsenen und Jugendlichen

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 1/2016
Autoren:
Dr. med. F. P. Hans, C. Hoeren, B. Schmid, H.-J. Busch
Wichtige Hinweise

Redaktion

C. Jäkel, Lübben, S. Poloczek, Berlin, R. Somasundaram, Berlin, C. Wrede, Berlin

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Versorgung von Patienten mit akuter Alkoholintoxikation stellt hohe Ansprüche an die Struktur und die Abläufe in Notfallaufnahmen bzw. Notfallzentren. Durch die steigende Anzahl dieser Zentren in Deutschland konzentriert sich dort das Aufkommen von intoxikierten Patienten. Für sie existieren bislang keine festgelegten Diagnose- und Therapiestandards, sodass die Behandlung oft von örtlichen Gegebenheiten und Gepflogenheiten abhängig ist.

Ziel

Ziel dieser Arbeit ist es, eine konkrete Handlungsanweisung für die Behandlung von alkoholisierten Patienten auf Basis der aktuellen Datenlage vor dem Hintergrund der voranschreitenden Professionalisierung der klinischen Notfallmedizin in Deutschland zu geben.

Methoden

Es erfolgte die systematische Recherche in deutscher und englischsprachiger Literatur zu den Begriffen Alkoholintoxikation, Alkoholentzugsdelir, Alkoholismus, Binge Drinking und Notaufnahme sowie nach den angegliederten Daten zu Epidemiologie, Therapie, Komplikationen, und Leitlinien.

Ergebnisse und Diskussion

Die Alkoholintoxikation ist ein eigenständiges Krankheitsbild, das die Aufmerksamkeit des akut versorgenden Arztes bzw. Notfallmediziners fordert. Ein gut trainiertes Team, ein spezialisierter Arzt sowie infrastrukturelle und organisatorische Vorbereitung sind notwendig, um diese Patienten ausreichend zu überwachen, Komplikationen zu vermeiden oder diese rechtzeitig zu erkennen, um ein sicheres Umfeld für Patienten und Personal zu schaffen. Zudem kommt Notfallzentren eine „Wächter“- bzw. Schnittstellenfunktion zu (Sentinel-Department). Neben akutmedizinischen Gesichtspunkten sind auch suchttherapeutische Maßnahmen und die sekundärprophylaktische Anbindung bei der Entlassung nach Hause indiziert.

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Literatur
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