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04.05.2017 | Originalien | Ausgabe 6/2017 Open Access

Notfall +  Rettungsmedizin 6/2017

Vorteile der Hubschrauberrettung am Beispiel eines österreichischen Notarzthubschraubers

Eine retrospektive Analyse

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 6/2017
Autoren:
R. Rezar, G. Sandner, S. Heschl, B. Hallmann, G. Prause, DESA Prim. Priv.-Doz. Dr. G. Gemes

Zusammenfassung

Hintergrund

Aufgrund der Sonderstellung von Notarzthubschraubern (NAH) ist ein effizienter Einsatz nötig. In dieser retrospektiven Arbeit wurde versucht, die Zahl adäquater Einsätze eines für Österreich repräsentativen NAH zu evaluieren.

Methoden

Retrospektive Datenanalyse der Primäreinsätze über 1 Jahr, Sekundäreinsätze, stornierte Einsätze oder unvollständig dokumentierte Fälle wurden ausgeschlossen. Ein Score mit den Kategorien Einsatzort, Transportpriorität und Maßnahmen wurde generiert, um den Nutzen des NAH-Einsatzes gegenüber einem bodengebundenen Notarzt- oder (Berg‑)Rettungsmittel festzustellen. Anschließend erfolgte der Vergleich der Notfalldiagnose mit der Krankenhausdiagnose.

Ergebnisse

1043 Einsätze wurden eingeschlossen. In 38 % konnte der Vorteil der Hubschrauberdisposition nicht nachvollzogen werden, während in 62 % die Entsendung des NAH gerechtfertigt erschien. Die vor Ort gestellten Notfalldiagnosen waren in 88 % der Fälle korrekt.

Schlussfolgerung

Mehr als ein Drittel der NAH-Einsätze hätte auch mittels bodengebundenem Notarzt- oder Bergrettungsdienst gelöst werden können. Weitere Untersuchungen zur Ursachenforschung sowie Prozess- und Ergebnisqualität im Flugrettungswesen sind notwendig.
Literatur
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