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01.09.2016 | Leitthema | Ausgabe 6/2016

Notfall +  Rettungsmedizin 6/2016

Schuss- und Stichverletzungen

Diagnose und Therapie in der Notaufnahme

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 6/2016
Autoren:
Dr. med. P. Störmann, S. Wutzler, K. Sommer, I. Marzi, F. Walcher, T. Lustenberger
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Kulla, Ulm
F. Walcher, Magdeburg

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Verletzungsausmaß im Rahmen von Stich- oder Schussverletzungen kann von einer einfachen Weichteilwunde bis hin zu komplexen und lebensbedrohlichen Multiorganläsionen reichen. Diese Übersichtsarbeit soll eine Grundlage für ein strukturiertes Vorgehen beim Vorliegen einer solchen Verletzungsentität liefern.

Methode

Recherche und Auswertung aktueller Literatur.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Das Schockraum-Management wird gemäß ATLS®-Konzept und den Vorgaben der S3-Leitlinie Polytrauma gestaltet. Im Vordergrund steht das Erkennen lebensbedrohlicher Verletzungen, um insbesondere bei hämodynamisch instabilen Patienten ohne Zeitverlust eine operative Versorgung anzustreben. Die klinische Untersuchung bildet die Basis für Diagnostik und Therapie und beinhaltet eine detaillierte Inspektion der penetrierenden Verletzung sowie eine Ganzkörperuntersuchung zum Ausschluss weiterer Verletzungen. Mittels FAST (Focused Assessment with Sonography for Trauma) kann freie intraperitoneale bzw. perikardiale Flüssigkeit schnell nachgewiesen werden. Die weiterführende Diagnostik richtet sich in der Folge nach dem hämodynamischen Status des Patienten. Bei hämodynamisch instabilen Patienten können noch im Rahmen der Schockraumversorgung eine Perikardpunktion oder direkt operative Damage-Control-Konzepte wie eine Notfallthorakotomie oder -laparotomie Anwendung finden.

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Literatur
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