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01.11.2012 | Ausgabe 4/2012

HeilberufeScience 4/2012

Wie erleben pflegende Angehörige die Inkontinenz ihres an Alzheimer-Demenz erkrankten Ehepartners?

Das Erleben von Inkontinenz aus Sicht pflegender Ehepartner

Zeitschrift:
HeilberufeScience > Ausgabe 4/2012
Autor:
M.A. Public Health/Pflegewissenschaft Melanie Messer
Wichtige Hinweise
Die Arbeit ist an der Fachhochschule Frankfurt am Main- University of Applied Sciences, Studiengang Pflege, entstanden.

Zusammenfassung

Hintergrund

Infolge einer Demenzerkrankung entwickeln viele Betroffene eine Inkontinenz. Diese muss von pflegenden Angehörigen mitversorgt werden. Wie die Situation von pflegenden Ehepartnern erlebt wird, ist kaum untersucht.

Methodik

Um das Erleben von Inkontinenz aus Sicht pflegender Ehepartner zu beschreiben, wurde ein qualitatives, deskriptives Untersuchungsdesign gewählt. Mithilfe eines problemzentrierten Leitfadens wurden 5 Ehepartner von demenzerkrankten Menschen interviewt. Die Auswertung der transkribierten Interviews erfolgte orientiert an der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.

Ergebnisse

Es wurden 9 Hauptkategorien herausgearbeitet: Angriff eigener Werte- und Lebensvorstellungen; furchteinflößende, sorgenvolle Bürde, Wandel partnerschaftlicher Beziehungen, Ausgrenzung und Zurückweichen aus dem öffentlichen Leben; Alltagsmittelpunkt; sich alleine kümmern und bemühen; unterschiedliche Geruchsempfindung; Auswirkungen auf die Gesundheit der pflegenden Ehepartner und finanzielle Belastung.

Diskussion

Das Erleben der Inkontinenz durch die pflegenden Ehepartner zeigt ein weites Spektrum auf: von inneren Konflikten zwischen dem eigenen Handeln bei der Inkontinenzversorgung und gesellschaftlichen Wertvorstellungen bis zu eher „praktischen Problemen“, wie der Abfallentsorgung. In einigen Aspekten scheint das Erleben der Inkontinenz eng an den spezifischen Verlauf der Alzheimer-Erkrankung geknüpft zu sein.

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