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2019 | Studium | Buch

Praxisbegleitung

Perspektiven für die berufliche und akademische Pflegebildung

herausgegeben von: Prof. Dr. Katharina Lüftl, Prof. Dr. Andrea Kerres, Bettina Felber

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Über dieses Buch


Pädagogische Kompetenz in der Praxisbegleitung!Dieses Buch bietet Lehrenden im Pflegebereich an Berufsfachschulen und Hochschulen sowie Studierenden von pflegepädagogischen Studiengängen fundierte Konzepte für eine gelungene Praxisbegleitung. Die Rolle der Ausbildenden und die damit verbundenen Aufgaben werden identifiziert und klar herausgestellt. Wie können Pädagogen ihre Auszubildenden und Studierenden erfolgreich und gezielt unterstützen und anleiten? Welche Vorgehensweise fördert den Lernprozess in der Praxis? Die erfahrenen Autoren geben wichtige Impulse zu den Entwicklungsmöglichkeiten der Praxisbegleitung in der beruflichen und akademischen Pflegebildung und legen konkrete sowie erprobte Konzepte zur Umsetzung vor.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Wie findet Praxisbegleitung an Berufsfachschulen in Bayern statt? Eine Ist-Analyse
Zusammenfassung
Zur Umsetzung der rechtlichen Grundlagen für Praxisbegleitung liegen derzeit kaum wissenschaftliche Erkenntnisse vor. Ziel dieser Untersuchung ist eine Ist-Analyse sowohl zur Umsetzung rechtlicher Grundlagen als auch für Rahmenbedingungen für Praxisbegleitungen in den Berufsfachschulen für Pflegeberufe in Bayern. Zu diesem Zweck wurde eine Datenerhebung durch Fragebögen und Telefoninterviews durchgeführt.
Bettina Felber, Andrea Kerres
2. Wie findet Praxisbegleitung an der Katholischen Stiftungshochschule München im Studiengang Pflegepädagogik statt?
Zusammenfassung
Der erste Teil des Kapitels beschreibt die Praxisbegleitung durch Hochschullehrende im 5. Semester der Studierenden. Neben der Begleitung der beiden Lehrproben wird das Konzept der Studientage vorgestellt. Der zweite Teil des Kapitels gibt Einblick in eine Veranstaltung, die für Studierende der Pflegepädagogik konzipiert wurde, um sie dabei zu unterstützen, ihre zukünftige Rolle als praxisbegleitende Lehrperson kennenzulernen und sich mit dieser Rolle auseinanderzusetzen, damit ein Entwicklungsprozess von der Pflegeperson zur praxisbegleitenden Lehrperson angeregt wird. Als Methode kam unter anderem das simulationsbasierte Lernen zum Einsatz.
Andrea Kerres, Katharina Lüftl, Christiane Wissing
3. Wie findet Praxisbegleitung im dualen Bachelorstudiengang Pflege der Technischen Hochschule Rosenheim statt?
Konzeption von Praxisaufträgen
Zusammenfassung
Im Zentrum dieses Kapitels stehen Praxisaufträge, die von einer lernortübergreifend besetzten „Arbeitsgruppe Praxismodule“ an der Hochschule Rosenheim für die praktischen Studienanteile des dualen Bachelorstudienganges Pflege entwickelt wurden. An dieser Gruppe wirkten Vertreter der Hochschule (Studiengangsleitung), Berufsfachschule (Pflegelehrer) und Pflegepraxis (Praxisanleiter) mit. Auf der Grundlage einer Reflexion des Studiengangskonzepts sowie einer umfangreichen Begriffsklärung von Praxisbegleitung wird beschrieben, wie Schritt für Schritt vorgegangen wurde, um im Sinne der Praxisbegleitung Lernaufgaben zu konzipieren, die zur Erreichung der Studienziele beitragen. Die Lernaufgaben orientieren sich am Konzept nach Müller (Lernaufgaben für die praktische Ausbildung 2007, Pflegedidaktische Handlungsfelder 2013), übertragen dieses jedoch auf die hochschulische Pflegebildung und beinhalten Beurteilungskriterien für Praxisnoten. Exemplarisch werden die Praxisaufträge „Sturzprophylaxe“‚ „Interaktion mit Menschen“ und „Infektionsprophylaxe“ dargestellt sowie erläutert.
Katharina Lüftl
4. Wie findet Praxisbegleitung im Studiengang Pflege Dual der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) statt? Konzept der Fallarbeit
Zusammenfassung
Fallerzählung wird in diesem Beitrag als Ausgangs- und Zielort pflegerischer Fallarbeit vorgestellt. Dazu werden alle für die Rekonstruktion des Falls notwendigen Daten in der Fallerzählung narrativ dargestellt und in der Sprache der Pflegefachkräfte interpretiert. Verbindungen zu pflegerischen Klassifikationssystemen werden mit der Kompetenz der Skepsis hergestellt und mit dem Pflegebedürftigen in einer kommunikativen Validierung ausgehandelt. Für die Lehre eignen sich Übungen an durch Studierende selbst gewählte Fällen.
Christian Rester
5. Wie lässt sich die Praxisbegleitung in der Pflegeausbildung weiterentwickeln?
Ansätze von Studierenden der Pflegepädagogik an der KSH München
Zusammenfassung
Vier Studierende aus dem 6. Semester des Studiengangs Pflegepädagogik im WS16/17 stellen ihre Ideen zur Weiterentwicklung des Themas Praxisbegleitung an Berufsfachschulen vor. Das Thema Reflexion spielt dabei in allen vier Beiträgen eine wesentliche Rolle. Hier stehen Prozesse im Mittelpunkt, die die Lehrkraft dazu befähigen sollen, das Handeln des Lernenden zu reflektieren. Darüber hinaus wird die Methode der Kollegialen Beratung vorgestellt. Dabei soll die Zusammenarbeit zwischen Praxisanleitung und Praxisbegleitung bezogen auf den Lernprozess des Lernenden verbessert werden. Zum Abschluss wird ein Prozess zur Schulentwicklung vorgestellt, der das Thema ebenfalls inhaltlich und strukturell voranbringen könnte.
Verena Groß, Michael Kern, Andrea Kerres, Veronika Leitner, Franziska Manhart
6. Welchen Beitrag können die Lernorte der Pflegebildung zur Weiterentwicklung der Praxisbegleitung leisten?
Zusammenfassung
Im vorliegenden Kapitel wird zunächst überlegt, welche Impulse zur Weiterentwicklung der Praxisbegleitung von den drei Lernorten Hochschule, Berufsfachschule sowie Pflegepraxis ausgehen könnten. Danach werden verschiedene Bereiche der Lernortkooperation abgesteckt, die zwischen diesen drei Lernorten hinsichtlich der Praxisbegleitung bestehen. Da in diesen Bereichen Vertreter der Lernorte interagieren, werden sie als „Interaktionsräume“ bezeichnet. In den verschiedenen Interaktionsräumen werden Ansätze zur kooperativen Weiterentwicklung der Praxisbegleitung skizziert.
Andrea Kerres, Katharina Lüftl
Backmatter
Metadaten
Titel
Praxisbegleitung
herausgegeben von
Prof. Dr. Katharina Lüftl
Prof. Dr. Andrea Kerres
Bettina Felber
Copyright-Jahr
2019
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-57926-8
Print ISBN
978-3-662-57925-1
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-57926-8