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09.01.2019 | Onkologie | CME | Ausgabe 1/2019

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 1/2019

Geriatrische Onkologie

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 1/2019
Autor:
PD Dr. Ulrich Wedding
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Gosch, Nürnberg
H.-J. Heppner, Schwelm
W. Hofmann, Neumünster
Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der Zeitschrift Der Onkologe 2018, 24:635–646. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00761-018-0428-6. Die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung ist nur einmal möglich.

Zusammenfassung

Aufgrund der demografischen Entwicklung mit einer zunehmenden Zahl alter Menschen und des altersabhängigen Anstiegs der Inzidenzrate der Krebserkrankungen wird die Zahl alter Menschen mit Krebserkrankungen in den kommenden Jahrzehnten erheblich ansteigen. In der Geriatrie wurde ein strukturiertes systematisches Assessment etabliert, um Defizite und Ressourcen des einzelnen Patienten zu erkennen und individuelle Therapieplanungen vornehmen zu können. Die Forschung in der geriatrischen Onkologie hat bisher gezeigt, dass die Übertragung des Assessments von der Geriatrie zur Onkologie hilft, unabhängig vom chronologischen Alter, Patienten mit altersabhängigen Einschränkungen besser zu erkennen. Solche Einschränkungen sind zudem prädiktiv für ein höheres Risiko der Therapieunverträglichkeit und für geringeres Überleben. Geriatrisches Assessment hilft dabei, eine onkologische Therapie besser zu stratifizieren und somit Über- und Untertherapie zu vermeiden. In aktuellen Studien wird untersucht, ob auf den Ergebnissen des Assessments aufbauende Interventionen zu einer Verbesserung von für die Patienten relevanten Endpunkten beitragen. Für alte Patienten relevante Endpunkte, wie der Erhalt der Fähigkeit zur Selbstversorgung, sind bisher unzureichend in onkologische Therapiestudien integriert worden.

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Literatur
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