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01.04.2015 | Originalien | Ausgabe 3/2015

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 3/2015

Morbiditätsunterschiede bei Pflegebedürftigen in Abhängigkeit von Pflegesektor und Pflegestufe

Eine Untersuchung auf der Basis von Abrechnungsdaten der Gesetzlichen Krankenversicherung

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 3/2015
Autoren:
I. Heinen, Prof. Dr. H. van den Bussche, D. Koller, B. Wiese, H. Hansen, I. Schäfer, M. Scherer, G. Schön, H. Kaduszkiewicz
Wichtige Hinweise
Ines Heinen und Hendrik van den Bussche sind gleichberechtigte Erstautoren.

Zusammenfassung

Hintergrund

Untersucht wurde, welche chronische Krankheiten mit Pflegebedürftigkeit in den beiden Pflegesektoren ambulant und stationär sowie in den drei Pflegestufen assoziiert sind.

Material und Methoden

Die Untersuchung erfolgte auf der Basis von Abrechnungsdaten der Gmünder ErsatzKasse 2006. Einschlusskriterien waren: Alter ≥ 65 Jahre, mindestens eine von 46 Diagnosen in mindestens 3 Quartalen sowie eine Pflegestufe (n = 8.670). Eine Vergleichsgruppe wurde gebildet mit n = 114.962. Berechnet wurden Prävalenzunterschiede, relative Risiken sowie Odds Ratios für das Risiko einer stationären Pflegebedürftigkeit.

Ergebnisse

Demenz, Harninkontinenz und Herzinsuffizienz wiesen bivariat ein erhöhtes Risiko für stationäre Pflegebedürftigkeit im Vergleich zu ambulanter Pflegebedürftigkeit auf. Regressionsanalytisch nahm dieses Risiko nur bei Demenz mit steigender Pflegestufe zu.

Schlussfolgerungen

Unter den Krankheiten erhöht nur Demenz das Risiko maßgeblich, stationär anstatt ambulant gepflegt zu werden. Krankheitsspezifische Risikostudien und sensitive ambulante Behandlungskonzepte für weitere Krankheiten mit hohem Pflegerisiko – z. B. Harninkontinenz, Herzinsuffizienz oder Zustand nach Schlaganfall – beinhalten prinzipiell die Möglichkeit, eine Heimaufnahme hinauszuzögern bzw. zu vermeiden.

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Literatur
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