Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.04.2015 | Beiträge zum Themenschwerpunkt | Ausgabe 3/2015

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 3/2015

Anders altern

Transdisziplinäre Perspektive

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 3/2015
Autor:
Prof. Dr. H.-P. Zimmermann

Zusammenfassung

Anders altern – unter dieser Formel soll etwas Anderes bedacht werden als die Tatsache, dass sich Bilder und Formen des Alter(n)s enorm vervielfältigt und differenziert haben. Es wird der Vorschlag unterbreitet, Andersheit zu stärken gegenüber bloßen Differenzen. Es geht also nicht nur um differenzielles Alter(n), sondern darüber hinaus um Möglichkeiten, anders zu altern. Dafür folgt der Beitrag einer älteren Theorielage, die in der Gerontologie neuerdings wieder vermehrt zitiert wird: der Phänomenologie der Andersheit, wie sie von Lévinas und Sartre begründet und von Améry und de Beauvoir gerontologisch gewendet worden ist. Möglichkeiten des Alter(n)s hängen demnach entscheidend von der Art und Weise ab, wie wir es in den Blick nehmen, wie wir es beobachten und beschreiben, welche Rahmungen nicht zuletzt die Gerontologie vornimmt. Dabei werden zwei Sichtweisen und damit verbundene Konsequenzen für das Alter unterschieden: Alienation und Alterität. Alienation heißt, dass das Alter v. a. als ein befremdliches Anderes in den Blick kommt, als eine irritierende, problematische Abweichung von der Vitalitätsnorm. Alterität bezeichnet andere Lebensmöglichkeiten im Alter, die im Widerspruch gegen kulturelle und wissenschaftliche Alienationen zu erkunden und zu eröffnen wären. Dafür wird nicht zuletzt für wissenschaftliche Vielfalt und disziplinäre Perspektivenverschränkungen plädiert.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Sie möchten Zugang zu diesem Inhalt erhalten? Dann informieren Sie sich jetzt über unsere Produkte:

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie

Print-Titel

• Themenbezogene Hefte behandeln Fragen der Gerontologie, der Biologie und Grundlagenforschung des Alterns und der geriatrischen Forschung

• Erweitert mit Beiträgen zu Therapie, Psychologie und Soziologie sowie der praktischen Altenpflege.  

• Hot topics von Experten knapp, aussagekräftig und provokativ kommentiert

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 3/2015

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 3/2015 Zur Ausgabe

Mitteilungen der ÖGGG

Mitteilungen der ÖGGG