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01.11.2014 | Leitthema | Ausgabe 7/2014

Notfall +  Rettungsmedizin 7/2014

Fortbildungsstrategien zur Optimierung der Schwerverletztenversorgung

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 7/2014
Autoren:
Dr. M. Münzberg, B. Gliwitzky, M. Kulla, F. Walcher, H. Trentzsch, C. Wölfl, M.P. Müller

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Versorgung von schwerverletzen Patienten stellt eine große Herausforderung an das interdisziplinäre und interprofessionelle Behandlungsteam dar. In kürzester Zeit müssen Entscheidungen getroffen werden, lebensbedrohliche Verletzungen erkannt und unverzüglich behandelt werden.

Ziel

In dem Beitrag werden sowohl präklinische als auch klinische Fortbildungskonzepte zur Behandlung von schwerverletzten Patienten dargestellt.

Methode

Recherche und Auswertung der aktuellen Literatur.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Die wesentliche Gemeinsamkeit aller Konzepte ist es, die Versorgung Schwerverletzter nachhaltig zu strukturieren. Bei den Kursen wie PHTLS® (Prehospital Trauma Life Support) und ATLS® (Advanced Trauma Life Support) bzw. ATCN® (Advanced Trauma Care for Nurses) werden die strukturierte und prioritätenorientierte Versorgung, technische Fertigkeiten sowie die Ordnung von Entscheidungsprozesse vermittelt. Diese Konzepte sollten daher in der Fortbildung der entsprechenden Berufsgruppen fest integriert werden. Beim ETC® (European Trauma Course) werden die interdisziplinären Zusammenarbeit und die Tatsache, dass die Arbeitslast sinnvoll geordnet werden muss, in den Vordergrund gestellt, und er sollte daher eher von Fachärzten besucht werden. Teamtrainings wie TEAM®-G (Trauma Evaluation and Management Germany) oder HOTT® (Hand Over Team Training) fokussieren auf die interprofessionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Beide Konzepte trainieren komplette Teams mit allen dazugehörigen Teammitgliedern aller Fachbereiche und Berufsgruppen, idealerweise in der realistischen Umgebung des eigenen Schockraums.

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Literatur
Über diesen Artikel

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