Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.11.2014 | Leitthema | Ausgabe 7/2014

Notfall +  Rettungsmedizin 7/2014

Bildgebung im Schockraum

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 7/2014
Autoren:
Dr. T. Lustenberger, S. Wutzler, I. Marzi, F. Walcher, T.T. Vogl, K. Eichler

Zusammenfassung

Hintergrund

Ein erfolgreiches Schockraummanagement erfordert die interdisziplinäre Zusammenarbeit eines Teams aus Anästhesisten, Chirurgen und Radiologen. Die Herausforderung, den Körper des polytraumatisierten Patienten in kürzester Zeit auf Traumafolgen hin zu untersuchen, ist dank moderner Multidetektor-Computertomographie-Systeme möglich geworden und hat sich zum Kernstück der radiologischen Schockraumdiagnostik entwickelt.

Methode

Recherche und Auswertung aktueller Literatur.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Die sonographische Untersuchung des Abdomens nach dem FAST-Protokoll („focussed assessment with sonography for trauma“) mit dem vordringlichen Ziel des Nachweises von freier intraabdomineller Flüssigkeit hat jedoch – trotz der herausragenden Sensitiviät und Spezifität der Computertomographiediagnostik und insbesondere beim hämodynamisch instabilen Patienten – weiterhin eine hohe Relevanz im Schockraumalgorithmus. Ebenfalls hat die konventionelle Bildgebung von Thorax und Becken, v. a. aufgrund der hohen und schnellen Verfügbarkeit, seinen Stellenwert im Managementkonzept des schwerverletzten Patienten beibehalten. Die interventionelle Radiologie hat sich mittlerweile ebenfalls zu einem festen Bestandteil im Management Schwerverletzter entwickelt und kommt v. a. bei Verletzungsmustern wie Beckenfrakturen, Wirbelkörperfrakturen oder auch Verletzung großer arterieller Gefäße zum Einsatz. Im Vordergrund steht die vaskuläre Diagnostik mittels Angiographie und ggf. nachgeschalteter Embolisation bzw. Stentimplantation. Die temporäre Ballonokklusion der infrarenalen Aorta abdominalis bzw. der A. ilica interna steht als Ultima Ratio bei unstillbaren Blutungen besonders im Bereich des Beckens und der unteren Extremitäten zur Verfügung.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 7/2014

Notfall +  Rettungsmedizin 7/2014 Zur Ausgabe