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07.06.2017 | Beiträge zum Themenschwerpunkt | Ausgabe 5/2017

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 5/2017

Altersbildung und Soziale Arbeit

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 5/2017
Autoren:
Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff, Stefanie Klott

Zusammenfassung

Altersbildung hat sich in den vergangenen 40 Jahren in einer vielfältig ausdifferenzierten Praxis etabliert, die vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Wandlungsprozesse, verbunden mit den Herausforderungen des demografischen Wandels, damit einhergehende Irritationen, Lernanforderungen und -gelegenheiten aufgreift und dafür Räume schafft. Eine entsprechende theoretische Fundierung findet sich in der wissenschaftlichen Disziplin Geragogik, die an den Schnittstellen von Gerontologie, Erziehungswissenschaft und Sozialer Arbeit verortet ist. Die inhaltliche Nähe zwischen Altersbildung und Sozialer (Alten‑)Arbeit zeigt sich u. a. auch in vielen Forschungsarbeiten und Entwicklungsprojekten der letzten Jahre, in denen Theoriebildung gleichzeitig für Geragogik und Soziale Arbeit als Wissenschaftsdisziplinen stattfindet. Vor diesem Hintergrund werden im Beitrag die zentralen Entwicklungslinien der Geragogik kurz skizziert und mit den exemplarischen Wissenschaftsdiskursen innerhalb der Gerontologie und der Sozialarbeitswissenschaft verknüpft. Daraus ergeben sich in einer Art Synthese zentrale theoretische Prämissen der Sozialen Gerontologie im Feld der Altersbildung. Dieser Anspruch wird konkretisiert unter Rückgriff auf die Ergebnisse einschlägiger Forschungsarbeiten und Entwicklungsprojekte, die unterschiedliche Facetten von Bildungsarbeit in verschiedenen gerontologischen Handlungsfeldern zum Ausgangspunkt haben oder diese bewusst methodisch integrieren, auch im Sinne partizipativer Verfahren. Theoretische und didaktische Ansätze zur Bildungsarbeit mit älteren und alten Menschen haben im Sinne der Ermöglichung von Integration und Teilhabe, aber auch im Kontext von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, eine wachsende Bedeutung. Dabei geht es auch um Formen von Beteiligung als Experten in eigener Sache sowie um partizipative Verfahren. Daraus ergibt sich, dass Lernbereitschaft und Bildungsoffenheit in Zukunft auch im Alter basale Voraussetzungen für die Orientierung in einer sich rasch verändernden Welt und für Soziale Teilhabe sein werden. Altersbildung hat in diesem Kontext u. a. die Aufgabe, auch wenig bildungsgewohnte ältere Menschen zu erreichen, sie zu beteiligen und ihnen damit entsprechende Räume für Partizipation zu eröffnen. Methoden der Sozialen Arbeit können dabei sehr hilfreich sein.

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Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie

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