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Thromboembolieprophylaxe im Alter

  • 05.04.2018
  • CME
Erschienen in:

Zusammenfassung

Der Einsatz von Antikoagulanzien beim älteren Menschen erfolgt im Spannungsfeld zwischen Blutungs- und Thromboembolierisiko. Neben dem Hauptrisikofaktor Alter beeinflussen Komorbiditäten (besonders Niereninsuffizienz) und Polymedikation die Blutungs- bzw. Thromboembolieneigung wesentlich. Doch Alter ist kein Ausschlusskriterium für Antikoagulanzien. Alter gilt als Hauptrisikofaktor für tiefe Venenthrombosen (TVT); auch Vorhofflimmern (VHF) gewinnt mit zunehmendem Lebensalter an Relevanz. Ältere Patienten mit VHF haben ein besonders hohes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Da das Blutungsrisiko im Vergleich zum Schlaganfallrisiko geringer ist, profitieren hochaltrige Patienten mit VHF besonders von einer Antikoagulationstherapie. Etablierte Diagnose-Scores helfen bei der Risikoeinschätzung. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die Epidemiologie thrombembolischer Ereignisse im Alter sowie über aktuelle diagnostische und therapeutische Maßnahmen der Primär- und Sekundärprävention.
Titel
Thromboembolieprophylaxe im Alter
Verfasst von
Dr. Gabriele Röhrig
Prof. Dr. Gerald Kolb
AG Anämie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
Publikationsdatum
05.04.2018
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie / Ausgabe 3/2018
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269
DOI
https://doi.org/10.1007/s00391-018-1384-x
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