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01.04.2012 | Leitthema | Ausgabe 3/2012

Notfall +  Rettungsmedizin 3/2012

Simulation in der notärztlichen Weiterbildung

„Was bringt’s und für wen?

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 3/2012
Autor:
Dr. M. Rall

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Notfallmedizin erfordert schnelles und sicheres Handeln. Es bleibt oft keine Zeit oder Gelegenheit, um erfahrene Kollegen um Rat zu fragen, das Team vor Ort ist auf sich allein gestellt. Da viele Notfallsituationen im Leben eines Notarztes relativ selten auftreten, ist es besonders wichtig, solche Situationen zu trainieren, am besten im Team, das auch zusammenarbeitet.

Konzepte

Moderne Simulationsteamtrainingskonzepte haben sich dafür als besonders geeignet erwiesen. Dabei können die Trainings an einem Simulationszentrum, aber auch „in-situ“, also vor Ort, am realen Arbeitsplatz durchgeführt werden. Besonders die In-situ-Trainings (im Rettungswagen, im Schockraum) haben eine hohe Effektivität. Alle Trainings sind nur dann nachhaltig erfolgreich, wenn sie regelmäßig durchgeführt werden. Für das Notarztteam wären 1–2-mal jährlich wünschenswert bzw. erforderlich.

Der menschliche Faktor

Wichtig ist, dass bei allen Trainings den Human Factors oder den Aspekten des Crisis Resource Managements (CRM) ein hoher Stellenwert zukommen sollte, da die Ursache für Zwischenfälle in über 60% in eben jenem Bereich (Kommunikationsdefizite, Missverständnisse, Fehler in der Entscheidungsfindung, der Teamführung etc.) zu suchen sind.

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Literatur
Über diesen Artikel

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