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17.11.2020 | Leitthema

Schnelle MRT-Sequenzen für die akute neurologische Abklärung

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin
Autoren:
K. J. Wenger, E. Hattingen
Wichtige Hinweise
Dieser Artikel erschien ursprünglich im Rahmen des Leitthemenhefts „Notfallradiologie“ in der Ausgabe 3/20 der Zeitschrift Der Radiologe.
Dies ist eine aktualisierte und auf die Lesergruppe angepasste Version des Artikels Wenger KJ, Hattingen E (2020) Schnelle MRT-Sequenzen für die akute neurologische Abklärung. Radiologe 60:208–215. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00117-020-00649-7.

Zusammenfassung

Klinisches/methodisches Problem

Neurologische Symptome sind bei etwa 30 % der Patienten Anlass für die Vorstellung in der interdisziplinären Notaufnahme. Die Prognose hängt häufig von einer raschen diagnostischen Klärung und Behandlungseinleitung ab. Anforderungen an die Bildgebung sind eine schnelle Verfügbarkeit und hohe Aussagekraft.

Radiologische Standardverfahren

Die Magnetresonanztomographie (MRT) steht im Gegensatz zur Computertomographie (CT) in vielen Notaufnahmen überwiegend zu den Kernarbeitszeiten zur Verfügung. Neben logistischen und personellen Gründen sind die längere Untersuchungsdauer und hohe Voraussetzungen an Patientencompliance führende Hindernisse. In Bezug auf die Fragestellungen an die Akutbildgebung bietet die MRT in bestimmten Bereichen wie der Schlaganfalldiagnostik deutliche Vorteile gegenüber der CT.

Methodische Innovationen

In der Untersuchungsdauer und dem Umgang mit bewegungsunruhigen Patienten konnten in den vergangenen Jahren große Fortschritte erzielt werden. Die in der neurologischen Notfalldiagnostik eingesetzten schnellen Sequenzen und Techniken zur Messzeitverkürzung werden in diesem Beitrag erläutert.

Leistungsfähigkeit

Die Empfehlung bestimmter Sequenzen hängt von den Hardware- und Software- Komponenten der MRT ab. In jedem Fall sollte, wenn möglich, die parallele Bildgebung zum Einsatz kommen.

Bewertung

In der neurologischen Notfalldiagnostik ist es wichtig, schnelle, aussagekräftige und bewegungsunempfindliche Sequenzen als Notfallstandard anzuwenden und in Abhängigkeit von Klinik und Befund ggf. durch zusätzliche Sequenzen zu ergänzen. Ein Notfallprotokoll mit klinischer Verdachtsdiagnose und empfohlenen schnellen Sequenzen und Techniken zur Messzeitverkürzung wird vorgestellt.

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Literatur
Über diesen Artikel