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01.03.2013 | Konzepte - Qualitätsmanagement | Ausgabe 2/2013

Notfall +  Rettungsmedizin 2/2013

Optimierung der Patientenversorgung durch strukturierte Anmeldung von kritisch kranken Patienten über den Rettungsdienst

Umsetzung des „Krefelder Anmeldebogen für Notfallpatienten“ auf Basis des Mindest-Anmelde-Datensatz-RD (MANDAT-RD)

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 2/2013
Autoren:
Dr. O. Weichert, W. Lenz, U. Lenssen, G. Kemmeries

Zusammenfassung

Hintergrund

Unangekündigte lebensbedrohliche und zeitkritische Notfälle stellen interdisziplinäre Notaufnahmen bei kontinuierlich steigenden Patientenzahlen und begrenzten personellen, räumlichen und materiellen Ressourcen nicht selten vor große medizinische und organisatorische Herausforderungen. Eine Vorankündigung dieser zumeist über den Rettungsdienst zugeführten kritisch erkrankten oder verletzten Notfallpatienten findet zwar oftmals statt, jedoch sind die übermittelten präklinischen Informationen nicht selten unzureichend und in der Qualität und Quantität stark schwankend.

Methode

Es erfolgte die Entwicklung eines standardisierten Anmeldebogens für kritisch kranke Patienten auf der Basis des MANDAT-RD und die Etablierung und Umsetzung im Bereich des Krefelder Rettungsdienstes.

Ergebnis

Das Krefelder Modell des „Anmeldebogen für Notfallpatienten“ auf der Basis des MANDAT-RD zeigt, dass ein einheitlicher, strukturierter Anmeldebogen für kritisch kranke Patienten mögliche Informationsverluste minimieren und den aufnehmenden Kliniken eine zeitgerechte und patientenorientierte Vorbereitung zur nahtlosen (Weiter-)Versorgung ermöglichen kann. Die ersten Erfahrungen nach Ausweitung und Anpassung des Systems in umliegenden Kreisen und Städten zeigen ähnlich positive Erfahrungen.

Diskussion

Die Autoren sehen eine möglichst einheitliche und flächendeckende Etablierung eines Anmeldebogens für kritisch kranke Patienten unter Berücksichtigung der strukturellen und ortspezifischen Begebenheiten als wünschenswert an.

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