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2020 | OriginalPaper | Buchkapitel

6. Unterstützte Kommunikation

verfasst von : Petra Jacobi

Erschienen in: Barrierefreie Kommunikation im Gesundheitswesen

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Zusammenfassung

Zahlreiche Erkrankungen und/oder sog. Behinderungen können zum Ausbleiben der Entwicklung der natürlichen Sprechfähigkeit oder zum Verlust verbaler Kommunikationsmöglichkeiten führen. Die verbleibenden kommunikativen Kompetenzen reichen bei Menschen, deren Lautsprache vorübergehend oder langfristig beeinträchtig ist, in der Regel nicht aus, um im Alltag erfolgreich kommunizieren zu können. Mit der Unterstützten Kommunikation (UK) existiert seit den 1980er-Jahren ein Fachgebiet, das ergänzende und ersetzende Kommunikationsformen für nicht und kaum sprechende Menschen zur Aufrechterhaltung und Entwicklung ihrer kommunikativen Kompetenzen zum Gegenstand hat, erforscht und entwickelt, um ihnen Kommunikation und damit ein soziales Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Die Fachsupervisorin für UK Bärbel Weid-Goldschmidt hat die heterogene Gruppe von Menschen, die von UK profitieren, in vier Zielgruppen unterschieden: „Die pragmatisch-kommunikativen Kompetenzen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen dieser vier Gruppen reichen von einfachen Wahrnehmungen von Außenreizen (Gruppe 1) über ein Sprachverständnis im Hier und Jetzt (Gruppe 2), der Fähigkeit zur symbolischen Kommunikation (Gruppe 3) hin zur komplexen Kommunikation bei sprachproduktiven Einschränkungen (Gruppe 4)“ [83].
Literatur
25.
Zurück zum Zitat Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP): Stellungnahme zum Verordnungsentwurf des Bundesinisterium für Arbeit und Soziales zur Änderung der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung und der Behindertengleichstellungsverordnung vom 05.03.2019 Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP): Stellungnahme zum Verordnungsentwurf des Bundesinisterium für Arbeit und Soziales zur Änderung der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung und der Behindertengleichstellungsverordnung vom 05.03.2019
64.
Zurück zum Zitat Jacobi P. Interview mit Kathrin Jennerich, Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation, Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie Mühltal am 24.10.2019, mündliche Aufzeichnung Jacobi P. Interview mit Kathrin Jennerich, Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation, Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie Mühltal am 24.10.2019, mündliche Aufzeichnung
68.
Zurück zum Zitat Kane, Gudrun: Entwicklung früher Kommunikation und Beginn des Sprechens. In: Geistige Behinderung 4/1992, S. 303–318 Kane, Gudrun: Entwicklung früher Kommunikation und Beginn des Sprechens. In: Geistige Behinderung 4/1992, S. 303–318
69.
Zurück zum Zitat Kane, Gudrun: Diagnose der Verständigungsfähigkeit nichtsprechender Kinder. In: Wilken, Etta (Hrsg.): Unterstützte Kommunikation: eine Einführung in Theorie und Praxis. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer; 2002 Kane, Gudrun: Diagnose der Verständigungsfähigkeit nichtsprechender Kinder. In: Wilken, Etta (Hrsg.): Unterstützte Kommunikation: eine Einführung in Theorie und Praxis. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer; 2002
83.
Zurück zum Zitat Lüke, Carina; Vock, Sarah. Unterstützte Kommunikation bei Kindern und Erwachsenen. Berlin: Springer Nature; 2019 CrossRef Lüke, Carina; Vock, Sarah. Unterstützte Kommunikation bei Kindern und Erwachsenen. Berlin: Springer Nature; 2019 CrossRef
147.
Zurück zum Zitat Zollinger, Barbara: Die Entdeckung der Sprache. 2. Aufl. Bern, Stuttgart, Wien: Verlag Paul Haupt; 1996 Zollinger, Barbara: Die Entdeckung der Sprache. 2. Aufl. Bern, Stuttgart, Wien: Verlag Paul Haupt; 1996
148.
Zurück zum Zitat Zollinger, Barbara: Spracherwerbstörungen. 4. Aufl. Bern, Stuttgart, Wien: Verlag Paul Haupt; 1994. Zollinger, Barbara: Spracherwerbstörungen. 4. Aufl. Bern, Stuttgart, Wien: Verlag Paul Haupt; 1994.
Metadaten
Titel
Unterstützte Kommunikation
verfasst von
Petra Jacobi
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-61478-5_6