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„Deutschland braucht mehr Frauenmilchbanken!“

Muttermilch ist die beste Nahrung für Säuglinge. Besonders deutlich profitieren Frühgeborene und kranke Neugeborene von einer Ernährung mit Muttermilch. Doch nicht jede Mutter kann stillen – bzw. bildet genügend Milch. Dann kann Spenderinnenmilch aus einer Frauenmilchbank überlebenswichtig sein. Darüber sprachen wir mit Dr. Corinna Gebauer, Fachärztin für Neonatologie und Leiterin der Frauenmilchbank am Uniklinikum Leipzig.

Hebammenversorgung im Hochwassergebiet

Vollgelaufene Keller, gesperrte Straßen, steigende Pegel: Seit Tagen flimmern Bilder von überschwemmten Orten über die Bildschirme. Doch auch im Katastrophenfall werden Kinder geboren. Wie die Hebammenversorgung in den betroffenen Regionen aussieht, haben wir Prof.in Barbara Fillenberg und Mechthild Hofner gefragt. 

Vererbte Fettleibigkeit: Forschende finden Ursache im Gehirn

Nachkommen von adipösen Schwangeren sind als Erwachsene oft selbst krankhaft übergewichtig. Wissenschaftler*innen konnten nun dafür verantwortliche Mechanismen aufdecken und einen potenziellen Lösungsansatz identifizieren.

Lachgas: Klimasünder im Kreißsaal

Der Einsatz von Lachgas hat weitreichende Folgen für die Umwelt. Trotzdem ist das Narkosegas sowohl zur Analgesie bei der Geburt als auch als Freizeitdroge beliebt. Klimafreundlichere Alternativen gibt es durchaus, doch der hebammengeleiteten Versorgung kommt dabei die größte Bedeutung zu.


Zweite Masernimpfung bei Kaiserschnitt-Kindern besonders wichtig

Laut einer aktuellen Studie ist die erste Dosis einer Masernimpfung deutlich häufiger unwirksam nach einer Geburt per Sectio als nach einer vaginalen Geburt. Das Mikrobiom könnte dabei eine besondere Rolle spielen.

Dem Schmerz begegnen

Dass Geburt und Schmerz eng miteinander verbunden sein müssen, ist zum Glück längst widerlegt. Denn es gibt viele Möglichkeiten, auf das Schmerzempfinden der Gebärenden einzugehen. Und wenn ein Neugeborenes Schmerzen hat? Dann können natürliche schmerzstillende Interventionen zum Einsatz kommen. Gut, wenn Hebammen diese kennen!

Nachgefragt bei Jana Hartwig

Lachgas ist sowohl bei Gebärenden als auch beim geburtshilflichen Personal beliebt – obwohl das Narkosegas extrem klimaschädlich ist. Jana Hartwig forscht an der Universitätsmedizin Rostock zu diesem Thema und ist Mitglied bei Midwives for Future. Im Interview erklärt die Hebamme, wie geburtsbedingte Schmerzen nachhaltig und klimafreundlich bewältigt werden können.

Schwangerschaftsvorsorge in der Gruppe: Geht das?

Centering Pregnancy ist ein Modell, das die traditionelle Einzelbetreuung in der Schwangerschaft durch eine Gruppenbetreuung ersetzen kann. Aber ist das wirklich wertvoll für die werdenden Mütter – oder nur ein fauler Kompromiss für alle, die keine Hebamme finden? Die Forschung sagt deutlich Ja zu diesem Modell.

Wer stillt, schützt die Umwelt

Stillen leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Dagegen erhöhen die Produktion, der Vertrieb sowie die Zubereitung von künstlicher Säuglingsnahrung die Treibhausgas-Emissionen deutlich. Das macht das Europäische Institut für Stillen und Laktation in einer Zusammenfassung von aktuellen Studien deutlich.

Menstruationszyklus hinterlässt Spuren an Fortpflanzungsorganen

Der wiederholte Umbau der weiblichen Reproduktionsorgane während des Zyklus führt über die Jahre zu Gewebeveränderungen und chronischer Entzündung. Diesen unerwarteten Effekt der Fruchtbarkeit der Frau deckte nun ein Forschungsteam vom Deutschen Krebsforschungszentrum auf.

Frühchen: Spendermilch nicht vorteilhafter als Formulanahrung

Bei extrem Frühgeborenen, für die es keine oder zu wenig Muttermilch gibt, stellt sich die Frage nach der besten Alternative. Zumindest die neurologische Entwicklung scheint nicht davon abzuhängen, ob sie Spendermilch oder Formulanahrung bekommen.

Inklusion aktiv leben

Unsichere Paare bei der Pränataldiagnostik, Schwangere mit Behinderungen und Familien nach der Diagnose „Trisomie 21“: All diese Menschen sind mit ganz besonderen Herausforderungen konfrontiert. Hebammen können sie sowohl fachlich als auch emotional unterstützen – und damit ein Zeichen für gesellschaftliche Vielfalt setzen.

Professionelle Hilfe bei Trisomie 21

Für viele Eltern ist die Diagnose „Down-Syndrom“ ein Schock. Die Kinder- und Jugendärztin Dr. Tatjana Scheel aus der Trisomie-21-Sprechstunde am kbo Kinderzentrum München erklärt, wie die betroffenen Familien aktiv unterstützt werden können.

Schwangerschaft im Ramadan: Was muss beachtet werden?

Jedes Jahr fasten Muslime auf der ganzen Welt zum Ramadan. Obwohl Menschen aus gesundheitlichen Gründen von der Tradition befreit werden können, machen viele von dieser Ausnahme keinen Gebrauch. So auch zahlreiche schwangere Muslima. Worauf kommt es bei der Betreuung von Mutter und Kind in der Fastenzeit an?

Sex und Schwangerschaft: Lust und Liebe im Wandel

Sexualität ist ein bedeutender Aspekt im Leben der meisten Paare. Das ändert sich auch nicht während einer Schwangerschaft oder nach einer Geburt. In Sachen Sex gibt es in dieser Zeit allerdings Vieles zu berücksichtigen: Etwa emotionale Schwankungen, die wenig Lust zulassen oder die Frage nach der richtigen Verhütungsmethode.

Sex ist kein Tabu!

Sexualität ist ein wichtiges Thema in der Hebammenarbeit, sagt der niederländische Sexual- und Psychotherapeut Woet L. Gianotten. Seiner Meinung nach sei das Thema aber noch viel zu wenig im Bewusstsein der Hebammen verankert. Auch im Curriculum der Studiengänge werde es zu wenig berücksichtigt. Was genau Sexualität und sexuelle Gesundheit mit der alltäglichen Hebammenarbeit zu tun haben, darüber sprachen wir mit ihm.

2023: Ein ereignisreiches Jahr für Hebammen

Neue Entwicklungen, wissenschaftliche Fortschritte, aber auch viele Herausforderungen – in unserem Jahresrückblick lassen wir die Ereignisse, die die Geburtshilfe und die Hebammenarbeit in 2023 geprägt haben, noch einmal Revue passieren.

Trauma Genitalverstümmelung

Sabine Kroh ist sowohl im Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen als auch in Berliner Kreißsälen schon genitalverstümmelten Frauen begegnet. Neben ihrer Hebammenarbeit setzt sie sich auch für eine entsprechende Sensibilisierung in der Geburtshilfe ein.

Erhöhtes Schlaganfallrisiko nach Kinderwunschbehandlung

Frauen, die sich einer Kinderwunschbehandlung unterziehen, scheinen offenbar ein höheres Schlaganfallrisiko in der Zeit nach der Geburt zu haben als spontan schwanger gewordene Frauen. Die absoluten Fallzahlen sind aber gering.

Pflanzendiät schützt vor Hochdruck in der Schwangerschaft

Frauen, die schon vor einer Schwangerschaft einer gesunden Diät auf der Basis von Pflanzen den Vorzug geben, sind offenbar weniger gefährdet, während der Schwangerschaft hypertensive Komplikationen zu erleiden. Ein großer Teil des Nutzens geht dabei offenbar gar nicht auf die Ernährung selbst zurück.