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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Ein ungeplanter Kaiserschnitt ist für viele Frauen mit erheblichem akutem Stress während der Geburt verbunden. Diese psychische Belastung ist deutlich ausgeprägter als bei einer vaginalen Entbindung und steht in Zusammenhang mit späteren Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung, depressiver Symptomatik sowie Schwierigkeiten in der Mutter-Kind-Bindung.
Mehrere Stunden unterwegs – zu Land, zu Wasser und mit dem Fahrrad: Seit über 30 Jahren arbeitet Hebamme Undine Baldermann in Ostfriesland. Ein- bis zweimal im Monat führen sie ihre Wege auch auf die autofreie Insel Juist. Tide, Wetter und wechselnde Fährzeiten bestimmen dort ihren Arbeitsalltag. Warum sie all das auf sich nimmt, was Hebammenarbeit auf der Insel bedeutet und weshalb sie von einem echten Liebesdienst spricht, das hat sie uns erzählt.
Wie wirkt sich eine fetale Exposition gegenüber Gestationsdiabetes auf die spätere Entwicklung aus? Eine aktuelle Studie liefert überraschende Erkenntnisse – und zeigt, wo präventive Maßnahmen besonders wichtig sind.
Laut einer US-amerikanischen Studie reduziert die tägliche Anwendung von Hautcremes in den ersten Lebenswochen das Risiko für atopische Dermatitis (AD) bis zum zweiten Lebensjahr um 16%. Besonders profitieren offenbar Kinder ohne familiäre Vorbelastung.
GLP-1-Rezeptoragonisten helfen beim Abnehmen. Ein Effekt, der offenbar zunehmend auch postpartal genutzt wird, wenngleich die Unbedenklichkeit für Mutter und Kind bis dato kaum untersucht ist.
Eine gesunde Ernährung der Mutter in der Schwangerschaft allein reicht nicht aus, um das Risiko für Fettleibigkeit der Kinder zu reduzieren. Schon der Geruch von fettigen Lebensmitteln könnte einen Einfluss auf das spätere Gewicht der Kinder haben, wie Forschende vom Max-Planck-Institut nun herausgefunden haben.
Wenn Mütter unmittelbar nach der Geburt Hautkontakt mit ihrem Baby haben, sollen diese Säuglinge wahrscheinlich länger ausschließlich gestillt werden sowie eine stabilere Körpertemperatur, Atmung und Herzfrequenz entwickeln. Außerdem soll der frühe Hautkontakt auch einen positiven Einfluss auf die postnatalen Blutungen der Mutter haben. Ein aktueller Cochrane-Review hat sich diese Punkte jetzt noch einmal genauer angesehen.
Ein allgemeines Cytomegalie-Virus-Screening im ersten Schwangerschaftsdrittel mit antiviraler Therapie bei einer Primärinfektion kann nicht nur viele vertikale Übertragungen und kongenitale Schäden verhindern, sondern spart unterm Strich auch Kosten.
Wie kann eine gute gesundheitliche Versorgung geflüchteter Frauen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt gelingen – trotz Sprachbarrieren, rechtlicher Hürden und kultureller Unterschiede? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer digitalen Fachveranstaltung des Aktionsbüros Gesundheit rund um die Geburt in Niedersachsen.
Ein Jahr nach der Einführung der RSV-Immunisierung für Neugeborene und Säuglinge in Deutschland zeigen erste Auswertungen einen deutlichen Erfolg: Die Zahl schwerer Atemwegsinfektionen bei den Kleinsten ist spürbar gesunken. Die Stiftung Kindergesundheit zieht eine positive Bilanz und gibt Eltern wichtige Hinweise für den Umgang mit RSV-Infektionen.
Um die Weiterentwicklung der noch recht jungen Disziplin der Hebammenwissenschaft voranzubringen, trafen sich Ende August Expertinnen zu einem Scoping Workshop im Schloss Herrenhausen in Hannover. Ziel war es, den Grundstein für eine strategische Forschungsagenda für die Jahre 2026-2036 zu legen. Wir sprachen mit vier der acht Initiatorinnen über das Format und die Ergebnisse.
In der Vor- wie auch Nachsorge stehen Mutter und Kind (natürlich) im Mittelpunkt. Immer mit dem Ziel, dass sich besonders die Frau wohl, verstanden und gesehen fühlt. Gleichzeitig erwartet die Gesellschaft von den modernen Vätern, dass diese präsent sind, sich einbringen und über ihre Gefühle sprechen. Was sagen diese Väter nun – fühlen sie sich von der Hebamme ebenfalls gut betreut?
Eine Familie zu gründen, das war früher eine Selbstverständlichkeit. Heute jedoch ist es eine Entscheidung, die gründlich überlegt wird. Familienmodelle befinden sich im Wandel und gesellschaftliche Normen lockern sich, während politische wie ökonomische Rahmenbedingungen sich zuspitzen. Diese neuen Realitäten beeinflussen nicht nur die Entscheidung für oder gegen ein Kind, sondern auch die Erwartungen an die geburtshilfliche Betreuung.
Mit der Legalisierung von Cannabis rückt der Konsum zunehmend in die gesellschaftliche Mitte. Dabei darf eine besonders vulnerable Gruppe jedoch nicht aus dem Blick geraten: Schwangere. Der pränatale Cannabiskonsum kann mit schwerwiegenden Folgen für die kindliche Entwicklung einhergehen – deshalb braucht es ein stärkeres präventives Engagement.
Eine neue Studie der Universität Oldenburg und des Trinity College Dublin (Irland) zeigt: Die Geburt eines Kindes hat insgesamt geringen Einfluss darauf, wie dessen Eltern zu Umwelt- und Klimafragen stehen – allerdings zeigen Mütter und Väter unterschiedliche Entwicklungen in ihren Sorgen nach der Geburt.
Der Sommer steht vor der Tür – und mit ihm werden wieder extreme Temperaturen erwartet. Im Interview erklärt Anja Lehnertz von den Midwives for Future, welche physiologischen Besonderheiten Schwangere anfällig für Hitzestress machen, welche Symptome ernst zu nehmen sind und wie eine effektive Prävention in der Betreuung gelingt.
Eine repräsentative Studie in dreißig europäischen Ländern zeigt, dass besonders Mütter mit niedrigem sozioökonomischem Status mit ihrem Leben weniger zufrieden sind als kinderlose Frauen in gleicher sozialer Lage. In den nordeuropäischen Ländern geht Elternschaft mit den höchsten Werten an Zufriedenheit und Sinn einher.
Second Victim – ein Begriff, der erstmal abschrecken kann, aber eine wichtige Realität benennt: Direkt oder indirekt durch einen medizinischen Fehler oder ein unerwartetes Ereignis betroffen zu sein, gehört zum Berufsrisiko von Hebammen. Was passiert, wenn Verantwortung zur Last wird und die berufliche Empathie zur Herausforderung? Ohne Unterstützung drohen dann Berufsausstieg, Burnout oder andere psychische Folgen.
Ausschließliches oder längeres Stillen ist einer Kohortenstudie zufolge mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Entwicklungsverzögerungen sowie sprachlichen oder sozialen Störungen der Kinder assoziiert. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, die frühe kindliche Entwicklung zu fördern.
Die Verbandsgemeinde Asbach liegt, geprägt von einzelnen kleineren Ortschaften, sehr ländlich im Landkreis Neuwied. Die Gemeinde wächst stetig, aber für werdende Mütter wird es immer schwieriger, eine Hebamme zu finden. Also musste eine kreative Lösung her.