Nichtmedikamentöse Therapie von herausforderndem Verhalten bei Demenz
- 01.09.2021
- Pflege & Wissenschaft
- Verfasst von
- Christine Moik, MSc
- Erschienen in
- PRO CARE | Ausgabe 6-7/2021
Auszug
Die gesellschaftliche Entwicklung bezogen auf das „Altwerden“ hat weitreichende Folgen, die in zahlreichen Studien immer wieder mahnend erwähnt werden und dringendes Handeln nahelegen (Auer 2018). Das Älterwerden an sich mit den damit verbundenen Einschränkungen, Krankheiten und letztendlich schweren demenziellen Beeinträchtigungen erfordert umfangreiches und tiefgreifendes Wissen der Pflegekräfte, um diese Menschen evidenzbasiert zu pflegen und zu therapieren. Herausforderndes Verhalten im Rahmen einer Demenz, in der Medizin als BPSD bekannt (Behavioural and Psychological Symptoms of Dementia) stellen Pflegemitarbeiterinnen und -mitarbeiter, Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie Angehörige vor große Herausforderungen. Die Belastungen sind für alle enorm. Kommen dazu hoher Zeitdruck und fehlendes Wissen über die Ursachen für ein BPSD, kann die Situation rasch eskalieren. Schwerwiegende Störungen in der Interaktion zwischen Pflegenden und Bewohnerinnen und Bewohnern sind die Folge, die am Ende häufig in der Gabe von Psychopharmaka münden, weil scheinbar keine anderen Wege, diesem Verhalten zu begegnen, möglich sind. …
- Titel
- Nichtmedikamentöse Therapie von herausforderndem Verhalten bei Demenz
- Verfasst von
-
Christine Moik, MSc
- Publikationsdatum
- 01.09.2021
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
PRO CARE / Ausgabe 6-7/2021
Print ISSN: 0949-7323
Elektronische ISSN: 1613-7574 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00735-021-1374-x
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