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01.07.2015 | Originalien | Ausgabe 5/2015

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 5/2015

Multimorbidität aus Hausarzt- und Patientensicht

Qualitative Studie

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 5/2015
Autoren:
Ph.D. Dr. rer. pol. Christin Löffler, Prof. Dr. med. Attila Altiner, Dipl.-Soz. Waldemar Streich, Carl-Otto Stolzenbach, Dipl.-Psych. Angela Fuchs, MSc Eva Drewelow, MSc Anne Hornung, Dr. Gregor Feldmeier, Prof. Dr. Hendrik van den Bussche, Prof. Dr. Hanna Kaduszkiewicz

Zusammenfassung

Hintergrund

Für Hausärzte ist die Betreuung von Patienten mit Multimorbidität eine alltägliche Herausforderung. Leitlinien, die jeweils nur einzelne Erkrankungen im Fokus haben, können hier nicht umfassend und „gleichberechtigt“ Anwendung finden. Stattdessen müssen Prioritäten gesetzt werden.

Fragestellung

Vor diesem Hintergrund wird herausgearbeitet, wie Hausärzte und ihre Patienten diesen Herausforderungen begegnen und welche Prioritäten sie jeweils setzen.

Material und Methoden

Neun Hausärzte und 19 ihrer Patienten mit Multimorbidität wurden narrativ interviewt. Die Analyse erfolgte inhaltsanalytisch.

Ergebnisse

Die Mehrzahl der interviewten Patienten fühlte sich durch ihren Hausarzt gut oder sehr gut betreut. Dennoch stellten sich die Prioritäten der Hausärzte und die ihrer Patienten häufig unterschiedlich dar. Während die Ärzte die meiste Energie auf das Management von Erkrankungen verwendeten, die zu potenziell lebensbedrohlichen Situationen führen können, stand bei den Patienten der unmittelbare Erhalt von Autonomie und sozialem Miteinander im Vordergrund.

Diskussion

Die Ergebnisse der Studie legen den Schluss nahe, dass die Kommunikation zwischen Hausärzten und ihren Patienten gerade in Bezug auf einen gemeinsamen Prozess der Prioritätensetzung bei Multimorbidität weiterentwickelt werden kann.

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Literatur
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