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01.12.2015 | PflegePositionen | Ausgabe 12/2015

AUS DEN VERBÄNDEN
Heilberufe 12/2015

Bayerische Regierung ignoriert den Willen der Pflegenden

Zeitschrift:
Heilberufe > Ausgabe 12/2015
Autor:
Dr. Marliese Biederbeck
CSU und SPD haben, trotz eines massiven Protests und nur einen Tag nach der großen Pflege-Demonstration, einen Antrag der Freien Wähler zur Gründung einer Pflegekammer im Bayerischen Landtag abgeschmettert. Damit ignoriert die Bayerische Regierung den Willen der professionell Pflegenden und missachtet demokratische Prinzipien. Lautstark hatten sich Pflegende bei der großen Demonstration am Münchner Odeonsplatz für eine Pflegekammer ausgesprochen. Das war ein deutliches Signal an die Politik. Sie wehrten sich damit gegen den vom bayrischen Gesundheitsministerium propagierten Vorschlag, in Bayern eine Interessensvertretung auf freiwilliger Basis zu installieren. Diese wird nun offenbar ohne Zustimmung der Pflegeverbände und trotz des massiven Protestes durchgesetzt. Die Regierung setzt sich damit über den Willen der professionell Pflegenden hinweg und das, obwohl sich in der repräsentativen Umfrage die Pflegefachpersonen mit über 50% für eine Pflegekammer ausgesprochen hatten. Der DBfK setzt sich weiterhin für einen gemeinsamen Weg zusammen mit der Politik ein. Eine Interessensvertretung jedoch, wie es dem Ministerium vorschwebt, wird die Probleme in der Pflege und den extremen Fachpersonenmangel nicht lösen. Die Herausforderungen in der Pflege sind gewaltig. Sie können ohne die Expertise der Berufsgruppe nicht gemeistert werden. ...

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