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COVID-19: Dysphagie- und Atemtherapie managen

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Zusammenfassung

Eine COVID-19-Erkrankung kann zu schweren Krankheitsverläufen mit multiplen Organbeteiligungen und längerfristigen respiratorischen und neurologischen Funktionseinschränkungen führen. Schluckstörungen (Dysphagien) können durch primäre Schädigungen des zentralen und peripheren neuronalen Netzwerkes der Schluckfunktion, aber auch bedingt durch eine intensivmedizinische Behandlung und Beatmung entstehen. Die Behandlung von COVID-19-Patient*innen sollte daher ein strukturiertes erkrankungsspezifisches Monitoring von Dysphagiesymptomen integrieren sowie atem- und schlucktherapeutische Maßnahmen zur Verbesserung der Atem-Schluck-Koordination und der oralen Nahrungsaufnahme beinhalten. Herausforderungen ergeben sich dabei durch erforderliche Anpassungen etablierter Behandlungsstandards an die Kapazitäten und die spezifische Pathophysiologie der COVID-19- und PCC-Patient*innen, um Fatigue und weitere funktionelle Verschlechterungen zu vermindern.
Titel
COVID-19: Dysphagie- und Atemtherapie managen
Verfasst von
Dr. phil. Ulrike Frank
Katrin Frank
Publikationsdatum
01.11.2022
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Pflegezeitschrift / Ausgabe 12/2022
Print ISSN: 0945-1129
Elektronische ISSN: 2520-1816
DOI
https://doi.org/10.1007/s41906-022-1940-2
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