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Praxisanleitung in der Pflege

Über dieses Buch

Lernende erfolgreich zur kompetenten Pflege anleiten!Dieses Standardwerk bietet allen zukünftigen und erfahrenen Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern umfassendes Wissen für eine kompetente Begleitung von Auszubildenden, Studierenden und neuen Teammitgliedern in der Pflege.

Alle Neuerungen des 2020 in Kraft getretene Pflegeberufegesetz werden in der 7. Auflage berücksichtigt und verständlich erklärt. Neben den aktualisierten gesetzlichen Grundlagen finden Sie auch die wichtigsten pädagogischen Aspekte des Anleitens in den unterschiedlichsten Pflegebereichen. Die Autorin bietet kreative Anregungen, zahlreiche Fallbeispiele und nachhaltige Bewältigungsstrategien für den Arbeitsalltag.

Gestalten Sie den schwierigen Prozess des Theorie-Praxis-Transfers positiv und prägen Sie Lernende durch fachliche und emotionale Kompetenz. Sicheres Gesprächsverhalten, Auftreten und Handeln auch in Konfliktsituationen führen zu einer guten Zusammenarbeit und bereichern das Team.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. Das eigene Handlungsfeld wahrnehmen

    Ruth Mamerow
    Zusammenfassung
    Praxisanleiter*innen finden sich in vielen Rollen wieder. Sie tragen nicht nur hohe Verantwortung innerhalb des Ausbildungsprozesses, sondern genießen das Vertrauen vieler Pflegenden und Lernenden. Die Erwartungshaltung an sie ist hoch. In diesem Kapitel werden Handlungsfelder, Aufgaben und Rollen beschrieben, die auch Grenzen im Aufgabenfeld von Praxisanleiter*innen deutlich machen.
  3. 2. Das eigene Handeln an Vorgaben des Pflegeberufegesetzes ausrichten und historische Entwicklungen bisheriger Berufsgesetze kennen

    Ruth Mamerow
    Zusammenfassung
    Die aktuellen Vorgaben des Pflegeberufegesetzes für die generalistische Ausbildung einschließlich der Ausbildungs- und Prüfungsordnung stellen neue Anforderungen an Praxisanleiter*innen, Schulen und Einrichtungen der praktischen Ausbildung. Die gesetzlichen Forderungen werden erläutert und mit den bisherigen Berufsgesetzen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflegeausbildungen verglichen. Außerdem finden gesetzliche Regelungen zur hochschulischen Pflegeausbildung als zweiten Zugang zum Beruf Berücksichtigung.
  4. 3. Praxisausbildung in den Pflegealltag einbinden

    Ruth Mamerow
    Zusammenfassung
    Praxisanleitung findet stets im Spannungsfeld von Lernen und Arbeiten in der Pflege statt, um handlungsorientiertes Lernen zu ermöglichen. Praxisanleiter*innen sind deshalb häufig gefordert, die vorhandenen Strukturen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ausbildungsträgern angemessen zu gestalten und Lernorte zu vernetzen, damit geplante und strukturierte praktische Ausbildung unter den individuellen Gegebenheiten der Praxis sichergestellt werden können.
  5. 4. Grundlagen der Pflegepädagogik verstehen und anwenden

    Ruth Mamerow
    Zusammenfassung
    Praxisanleiter*innen müssen mit Fachbezeichnungen aus der Pädagogik, Lernstrategien, Methoden des Lernens und Lernmotivationen vertraut sein. Sie treffen didaktische Entscheidungen im pflegepädagogischen Prozess und gestalten diesen maßgeblich, um handlungsorientiertes Lernen in der Praxis zu ermöglichen.
  6. 5. Prozessorientiert anleiten

    Ruth Mamerow
    Zusammenfassung
    Praxisanleitungen erfolgen nicht strukturlos, sondern in für Lernende in nachvollziehbaren Handlungsschritten. Erst so wird geordnetes Lernen auch in der Praxis möglich. Anleitungssituationen werden von Praxisanleiter*innen deshalb – wie jeder andere Unterricht auch – in Lernschritten geplant und strukturiert.
  7. 6. Lernangebote und Anleitungssituationen in unterschiedlichen Praxisfeldern verwirklichen

    Ruth Mamerow
    Zusammenfassung
    Ausbildungsabschnitte für Lernende werden im Ausbildungsplan der Schulen in der Regel nach dem Lernfeldkonzept festgelegt. Praxisanleiter*innen entwickeln auf der Basis vorgegebener Handlungs- und Lernfelder für ihren Arbeitsbereich praxisrelevante Lernangebote. Pflegelehrer*innen und Praxisanleiter*innen entwickeln gemeinsam exemplarische Lern- und Anleitungssituationen, die die fachspezifischen Anforderungen der unterschiedlichen Pflegebereiche berücksichtigen.
  8. 7. Qualität praktischer Ausbildung sichern

    Ruth Mamerow
    Zusammenfassung
    Die Qualität von Ausbildung ist geprägt von strukturiertem Vorgehen in der Organisation, Planung und Durchführung praktischer Ausbildung nach verbindlichen Merkmalen. Qualitätskriterien, die für die praktische Ausbildung von besonderer Bedeutung sind, werden deshalb an Beispielen erläutert und für Konzeptentwicklungen in individuellen Arbeitsbereichen angeboten.
  9. 8. Objektiv und professionell beurteilen

    Ruth Mamerow
    Zusammenfassung
    Beurteilungen und Leistungseinschätzungen sind meistens arbeitsaufwendig, unbeliebt und lösen häufig Diskussionen aus. Praxisanleiter*innen sind häufig gefordert, Menschen einschätzen zu müssen. Sie lernen Beurteilungskriterien und Kompetenzmerkmale kennen, die es Ihnen ermöglichen, Fehleinschätzungen zu vermeiden, Leistungen in Ihrem speziellen Pflegebereich und Verhaltensweisen von Auszubildenden differenziert einzuschätzen und nach abgestuften Anforderungsmerkmalen zu bewerten. Sie lernen an Beispielen, Kernkompetenzen in pflegerischen Berufen einzuschätzen und sie für Ihre Beurteilungspraxis zu nutzen.
  10. 9. Kompetent Gespräche führen

    Ruth Mamerow
    Zusammenfassung
    Das Pflegeberufegesetz hebt kommunikative Kompetenz als eine Kernkompetenz künftig generalistisch ausgebildeter Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner hervor. Für Praxisanleiter*innen, die meist täglich mit vielen Menschen, besonders aber mit Lernenden kommunizieren, ist es nicht nur bedeutungsvoll, selbst die Grundelemente einer spannungsfreien Kommunikation zu beherrschen, sondern auch erforderlich, Kommunikationsregeln im Umgang mit Lernenden zu entwickeln und diese darin zu fördern. Sie lernen neben Prinzipien für Beurteilungsgespräche, Regeln für Feedback und Konfliktgespräche sowie für helfendes Gesprächsverhalten kennen.
  11. 10. An praktischen Prüfungen mitwirken

    Ruth Mamerow
    Zusammenfassung
    Bevor Sie sich allen Hinweisen und gesetzlichen Regelungen zu praktischen Prüfungen zuwenden, soll in diesem Kapitel auf die besondere Situation von Lernenden in Prüfungen hingewiesen werden. Seien Sie sich dessen stets bewusst, dass Sie maßgeblich dazu beitragen können, eine entspannte Prüfungsatmosphäre zu ermöglichen und Prüfungsängste zu reduzieren. Sie sind es, die bereits im Vorfeld von Prüfungen die nötige Sicherheit für den Verlauf vermitteln und auf besondere Anforderungen vorbereiten können.
  12. 11. Anleitungssituationen gestalten

    Ruth Mamerow
    Zusammenfassung
    Praxisanleiter*innen stellen ihre erprobte Planung und Durchführung von Anleitungssituationen in unterschiedlichen Praxisbereichen wie z. B. der Geriatrie, Intensivstation oder Psychiatrie beispielhaft vor. Alle Handlungsschritte sind in gleicher Gestaltung protokolliert.
  13. Backmatter

Titel
Praxisanleitung in der Pflege
Verfasst von
Ruth Mamerow
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-63465-3
Print ISBN
978-3-662-63464-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63465-3

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