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Forschungsfragen in partizipativen Projekten. Kritische Reflexionen aus dem Projekt „Sehnsüchte im Alter“

  • 13.07.2023
  • Themenschwerpunkt
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Zentrales Merkmal partizipativer Forschung ist das gemeinsame, nonhierarchische Arbeiten von Co-Forscher*innen und universitären Forscher*innen. Der Entwicklung einer Forschungsfrage kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, weil sie für die Beteiligten eine unterschiedliche Bedeutung hat. Für universitär Forschende ist die Fragestellung auf Erkenntnisgewinn ausgerichtet und wird früh im Prozess entwickelt. Für Co-Forschende stehen weniger die Entwicklung und Beantwortung der Frage im Zentrum, sondern die Möglichkeit, gemeinsam ihre soziale Umwelt zu verändern.

Ziel der Arbeit

Dieser Beitrag untersucht, wie diese unterschiedlichen Interessenlagen das gemeinsame Erarbeiten einer Forschungsfrage prägen, und welche Faktoren den Prozess begünstigen können.

Material und Methode

Anhand von Erfahrungen aus dem partizipativen Forschungsprojekt „Sehnsüchte im Alter“ und einer kritischen Reflexion arbeitet dieser Beitrag die unterschiedlichen Rollen der Projektbeteiligten und den Prozess der Co-Kreation heraus.

Fazit

Eine gemeinsame Entwicklung der Forschungsfrage ist zeitaufwendig und abhängig von der Zusammensetzung der Gruppe der Co-Forscher*innen in Bezug auf gemeinsame Erfahrungen und Grad der Marginalisierung.
Titel
Forschungsfragen in partizipativen Projekten. Kritische Reflexionen aus dem Projekt „Sehnsüchte im Alter“
Verfasst von
Dr. Miranda Leontowitsch
Hans Prömper
Publikationsdatum
13.07.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie / Ausgabe 5/2023
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269
DOI
https://doi.org/10.1007/s00391-023-02216-w
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