Empathie ist im Sinne von „empathischem Verstehen“ eine wichtige Voraussetzung dafür, dass ein Therapeut einen Patienten valide verstehen kann: Auf diese Weise kann der Therapeut ein „Patientenmodell“ entwickeln, das die Grundlage für therapeutische Strategien und Interventionen bildet. Zu unterscheiden sind „emotionale Empathie“ im Sinne von Mitfühlen und „kognitive Empathie“ im Sinne eines Rekonstruieren dessen, was eine Person meint, was zentral für ein therapeutisches Verstehen ist.