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3. Das immunologische Gedächtnis

  • 2020
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Das immunologische Gedächtnis bietet sehr oft einen wirksamen Schutz nach erstmals durchgemachter Infektionskrankheit. Masern ist das Beispiel par excellence, da ein lebenslanger Schutz besteht. Diese Leistung, die Energieausgaben minimiert, basiert im Wesentlichen auf der Gedächtnisfunktion des Immunsystems. Nach einer kurzen Einführung zum angeborenen und angepassten Immunsystem, wird in diesem Kapitel das immunologische Gedächtnis näher vorgestellt. Viele Mechanismen spielen eine Rolle, die dem mentalen Gedächtnis analog sind. Die Dynamik zeigt sich im Erkennen (Rezeptor einer Immunzelle), Abspeichern (kurz: antigenpräsentierende Zelle, lang: B- und T-Zelle), Verfestigen (in Lymphknoten oder Milz), Ablegen (Langzeitgedächtnis im Knochenmark und in Geweben: B- und T-Gedächtniszellen) und Erinnern (Wachrufen der Gedächtniszellen). Da die Ähnlichkeiten zwischen mentalem und immunologischem Gedächtnis vielfältig sind, werden sie in diesem Kapitel vergleichend dargestellt (Tabelle).
Titel
Das immunologische Gedächtnis
Verfasst von
Rainer H. Straub
Copyright-Jahr
2020
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-59131-4_3
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