Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.02.2017 | Originalien | Ausgabe 2/2017

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 2/2017

Bürgerschaftliches Engagement und Engagementpotenziale von 55- bis 70-Jährigen in Deutschland

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 2/2017
Autor:
Frank Micheel
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Die Tabelle zur univariaten deskriptiven Beschreibung der Daten finden Sie online als „Supplementary Material“ unter DOI 10.​1007/​s00391-015-1013-x.

Zusammenfassung

Hintergrund

Ziel des Beitrags ist, sowohl das tatsächliche als auch das potenzielle bürgerschaftliche Engagement von unter 55- bis 70-Jährigen anhand einer 2-dimensionalen Typologie (ausgeübtes Engagement sowie Absicht zu einer Aufnahme bzw. Ausweitung eines bestehenden Engagements) zu beschreiben und die Einflussfaktoren zu identifizieren.

Daten und Methode

Aus dem Datensatz der Studie „Transitions and Old Age Potential“ (TOP) wird ein Sample mit 4421 Männern und Frauen der Geburtskohorten 1942–1958 verwendet. Aufbauend auf einer engagementbezogenen Typologie (internes, ausgeschöpftes und externes Potenzial sowie definitiv Nichtengagierte) zeigt ein multinomiales Regressionsmodell die Prädiktoren für die Gruppenzugehörigkeit.

Ergebnisse

Mehr als die Hälfte des Samples lässt sich dem internen oder externen Potenzial zuordnen. Engagierte ohne Ausweitungsabsicht und potenziell Engagierte sind sich bezüglich ihrer Ressourcenausstattung und sozialen Faktoren ähnlicher als potenziell Engagierte und definitiv Nichtengagierte. Die Gruppe der potenziell Engagierten übt im Vergleich zu den definitiv Nichtengagierten häufiger andere informelle Tätigkeiten (z. B. Pflege oder Kinderbetreuung) aus.

Schlussfolgerung

Definitiv nichtengagierte Personen weisen gegenüber (potenziell) Engagierten unterschiedliche soziale Nachteile auf (v. a. in Bezug auf Bildung und Gesundheit). Bürgerschaftliches Engagement scheint mit anderen informellen Tätigkeiten wie z. B. Pflege oder Kinderbetreuung nicht in starkem Konflikt zu stehen, sofern diese mit geringer oder mittlerer Intensität ausgeübt werden.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Sie möchten Zugang zu diesem Inhalt erhalten? Dann informieren Sie sich jetzt über unsere Produkte:

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie

Print-Titel

• Themenbezogene Hefte behandeln Fragen der Gerontologie, der Biologie und Grundlagenforschung des Alterns und der geriatrischen Forschung

• Erweitert mit Beiträgen zu Therapie, Psychologie und Soziologie sowie der praktischen Altenpflege.  

• Hot topics von Experten knapp, aussagekräftig und provokativ kommentiert

Zusatzmaterial
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 2/2017

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 2/2017 Zur Ausgabe

Journal Club

Journal Club

Mitteilungen des Bundesverbands Geriatrie

Mitteilungen des Bundesverbands Geriatrie

Beiträge zum Themenschwerpunkt

Psychopharmakotherapie bei Demenz und Delir

Mitteilungen der DGGG

Mitteilungen der DGGG