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Wer hat häufig ein Schreikind?

  • 01.01.2015
  • PflegePraxis
Erschienen in:

Auszug

_ Ein weiteres Kapitel zum umfangreichen Buch der Erklärungen für exzessives Schreien von Säuglingen haben jetzt Forscher aus Dresden in einer prospektiven Längsschnittuntersuchung hinzugefügt [Arch DisChild 2014;99:800–6]: Die Mütter wurden bereits präpartal rekrutiert, in der Schwangerschaft mehrfach interviewt und bis ihre Kinder 16 Monate alt waren nachuntersucht. Dabei wurde nach Hinweisen für Angststörungen und Depressionen bei den Müttern gesucht. 10% der Mütter berichteten über exzessives Schreien ihrer Kinder. Dabei hatten Mütter mit Angststörungen während der Schwangerschaft ein höheres Risiko, dass ihre Kinder postpartal exzessiv schrien (Odds Ratio: 2,54, p = 0,027). Depressionen der Mütter waren dagegen nicht mit vermehrtem Schreien assoziiert. Die Signifikanz war auch dann noch erhalten, wenn man nach soziodemografischen und anderen Störfaktoren korrigierte. …
Titel
Wer hat häufig ein Schreikind?
Verfasst von
Urban & Vogel
Publikationsdatum
01.01.2015
Verlag
Urban & Vogel
Erschienen in
Heilberufe / Ausgabe 1/2015
Print ISSN: 0017-9604
Elektronische ISSN: 1867-1535
DOI
https://doi.org/10.1007/s00058-015-1226-9
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