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09.01.2019 | Stationär | Nachrichten

Weniger Arbeit bei vollem Lohnausgleich

Die Frankfurter Rotkreuz-Kliniken sind nach eigenen Angaben als wahrscheinlich erster deutscher Klinikträger vorgeprescht und haben zum Jahresstart die 35-Stunden-Woche bei vollem Gehaltsausgleich für stationäre Pflegefachkräfte eingeführt. Wie es heißt, sei die Maßnahme zunächst auf zwei Jahre befristet.

Gruppenbild © Frankfurter Rotkreuz-Kliniken

Zur Begründung führte der Krankenhausträger aus, die Arbeitsanforderungen an das Pflegepersonal im Klinikbereich nähmen stetig zu. Neben steigenden Fallzahlen pflegeintensiver Patienten erhöhten sich beispielsweise auch die administrativen und dokumentarischen Tätigkeiten im Klinikalltag. Deshalb sei es umso wichtiger, Pflegekräften die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Diesbezüglich wollten die Frankfurter Rotkreuz-Kliniken ein positives Signal senden und als Kliniken, die unter der Trägerschaft der Frankfurter Rotkreuz-Schwesternschaften stehen, die Pflege weiter stärken.

„Gerade für unser Pflegepersonal ist diese Neuerung ein absoluter Gewinn. Mit der Einführung der 35-Stunden-Woche stärken wir erneut unsere Attraktivität als Arbeitgeber und positionieren uns noch besser im Rhein-Main-Gebiet. Wir möchten dadurch nicht nur neue Pflegefachkräfte ansprechen, sondern auch unseren guten Mitarbeitern und allen Mitgliedern der beiden Frankfurter Rotkreuz-Schwesternschaften etwas zurückgeben“, so die Oberin der Frankfurter Rotkreuz-Schwesternschaften, Karin Schoppet, die auch Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Rotkreuz-Kliniken ist. (maw)

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