Zum Inhalt

9. Risikofaktoren der Osteoporose

  • 2021
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

  • Die DXA-Knochendichtemessung sagt eine Fraktur zuverlässiger voraus als der Cholesterinwert den Herzinfarkt oder ein hoher Blutdruck den Schlaganfall.
  • Osteoporose sucht ihre Opfer nicht willkürlich aus. Wir müssen akzeptieren, dass einige Risikofaktoren nicht beeinflusst werden können. Andere wichtige Risikofaktoren sind aber beeinflussbar und können vermieden oder abgestellt werden!
  • Der FRAX-Risikotest in Kombination mit der Knochendichte (DXA) und dem Alter des Patienten erlauben eine verlässliche Voraussage osteoporotischer Frakturen.
  • Erbfaktoren beeinflussen die maximale Knochendichte, die Geometrie des Oberschenkelhalses, den Knochenumbau, den Zeitpunkt der Menopause und die Muskelstärke. Auch wichtige Signalwege des Knochenumbaus werden von einer Vielzahl von Genen gesteuert: der Östrogen- und Vitamin D-Signalweg, der Wnt-β-Catenin-Signalweg und das RANKL-RANK-OPG-System.
  • Rauchen ist der Knochenterrorist Nummer 1. Der Knochen vergisst keine Zigarette!
  • Mit einem einfachen Vorsorgeprogramm kann die Knochengesundheit bewahrt und ein Großteil osteoporotischer Frakturen bzw. Folgefrakturen vermieden werden. Nur, es muss konsequent umgesetzt werden!
Titel
Risikofaktoren der Osteoporose
Verfasst von
Reiner Bartl
Christoph Bartl
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-62528-6_9
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.