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Kleine Arzneimittellehre

für Pflege- und Gesundheitsfachberufe

Über dieses Buch

Der „Plötz“: Kompaktes und aktuelles Lern- und Nachschlagewerk

Dieses Taschenbuch listet alle wichtigen Arzneimittel auf mit Indikation, Applikation, Wirkung und Nebenwirkungen – knapp, übersichtlich und komplett aktualisiert. Mithilfe der Fragen am Kapitelende lässt sich das Gelernte einfach wiederholen und einprägen. Dieses übersichtliche und verständliche Begleitbuch für das Fach Arzneimittellehre gibt Antworten auf diese Fragen. Es stellt Herkunft, Wirkungsweise und die korrekte Verabreichung von Arzneimitteln vor und geht dabei auf Besonderheiten bei Kindern, Schwangeren und älteren Menschen ein. Das kompakte Lern- und Nachschlagewerk zur Verabreichung, Wirkung, unerwünschten Wirkung und Zubereitung von Arzneimitteln ist ideal für die Ausbildung in allen Pflegefachberufen, im Rettungsdienst, zur PTA und PKA.

Aus dem Inhalt:

Alle wichtigen Arzneimittel mit Indikation, Dosierung und Nebenwirkungen übersichtlich und aktuellNotfallmedikamente und Medikamente im RettungsdienstGlossar, Abkürzungen sowie Adressen der VergiftungszentralenÜbungsfragen zur Wissensüberprüfung erleichtern das Behalten der vielen Fakten

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. Grundlagen

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Grundstoffe und Wirksubstanzen sind die sog. Arzneistoffe, die einzeln oder in Kombination zusammen mit den sog. Hilfsstoffen (z. B. Zäpfchengrundmasse, Zuckersirup, Geschmacksstoffe u. v. a.) das Arzneimittel bilden.
  3. 2. Arzneimittelgesetz

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Das deutsche Arzneimittelgesetz gilt als sehr streng und effektiv. Dies ist auch eine Folge der Contergan®-Krise, die vor ca. 55 Jahren aufgetreten ist. Die Inhalte des Arzneimittelgesetzes werden deshalb auch ständig aktualisiert.
  4. 3. Betäubungsmittelgesetz

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Betäubungsmittel (BtM) sind Stoffe, die v. a. Schmerzen, Hunger, Durst und Angstgefühle aufheben. Sie rufen bei den meisten Menschen einen lustbetonten Zustand (Euphorie) hervor und können eine Sucht erzeugen.
  5. 4. Auf das Nervensystem wirkende Stoffe

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Das Nervensystem stellt eines der aktivsten und effizientesten Regulationssysteme des Menschen dar.
  6. 5. Auf den Blutkreislauf wirkende Stoffe

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Der Blutkreislauf ist ein in sich geschlossenes Transportsystem. Der Motor, der das Blut durch den Körper treibt, ist das Herz. Es ist ein Hohlmuskel mit 4 Hohlräumen, die durch rhythmische, d. h. aufeinander abgestimmte, Kontraktion das Blut in den Arterien vom Herz weg pumpen und in den Venen zum Herz hin saugen.
  7. 6. Auf Herz und Gefäßsystem wirkende Stoffe

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zählen in den modernen Industrieländern immer noch zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen. Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind sehr häufig. In diesem Kapitel sollen medikamentöse Therapien erläutert und die Wirkweise der entsprechenden Medikamente erklärt werden.
  8. 7. Auf Atemwege und Lunge (Respirationstrakt) wirkende Stoffe

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Erkrankungen der Atemwege wie Asthma bronchiale und COPD werden in den Industrieländern immer häufiger.
  9. 8. Auf Niere und Harnwege wirkende Stoffe

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Die paarig angelegten Nieren erfüllen im Körper vielfältige Aufgaben. Hierzu gehört die Ausscheidung von harnpflichtigen Stoffwechselprodukten wie z. B. Harnstoff, Elektrolyte (Salze), metabolisierte wasserlösliche Arzneistoffe und viele wasserlösliche Stoffwechsel-Abbauprodukte.
  10. 9. Infusionstherapie

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Die Aufrechterhaltung des Wasser-, Elektrolyt-(Salz-) und Säure-Basen-Gleichgewichts ist für unseren Organismus lebensnotwendig. Den größten Teil des Körpergewichts nimmt Wasser ein, das in und zwischen den Zellen sowie in den Blutgefäßen als Plasmawasser gespeichert ist. 75 % des Gewichtes eines Neugeborenen sind Wasser. Beim Erwachsenen macht das Wasser immer noch ca. 60 % des Körpergewichts aus.
  11. 10. Auf Magen und Darm wirkende Stoffe

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Der Magen-Darm-Kanal ist für die Aufnahme von Nahrung und Medikamenten von besonderer Bedeutung.
  12. 11. Gegen Bakterien und Pilze wirkende Stoffe

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Eine der größten Leistungen auf dem Gebiet der Medizin war die Entdeckung bzw. die Entwicklung von Stoffen, mit denen man Infektionskrankheiten bekämpfen konnte. Cholera (heute noch in Lateinamerika), Pest und Pocken forderten mehr Opfer als die damaligen Kriege.
  13. 12. Medikamentöse Behandlung bösartiger Tumoren (Chemotherapie)

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Krebs ist neben den Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine der häufigsten Todesursachen. Die allgemein gestiegene Lebenserwartung (Frauen werden z. B. im Durchschnitt über 80 Jahre alt) trägt zu dieser Entwicklung bei, da maligne Tumoren v. a. eine Erkrankung sind, die erst im höheren Alter gehäuft auftritt. Man nimmt an, dass die Zellen irgendwann außer Kontrolle geraten, d. h. entarten, und sich ungehemmt zu teilen beginnen. Trotz der nicht zu übersehenden Erfolge der Medizin, z. B. bei der Bekämpfung von Infektions- und Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus), sind die Erfolge in der Krebstherapie eher bescheiden.
  14. 13. Die körpereigene Abwehr beeinflussende Stoffe

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Das körpereigene Immunsystem soll unseren Organismus vor Angriffen fremder Substanzen schützen. Hierzu zählen Bakterien, Viren und Pilze, aber auch chemische und natürliche Stoffe wie Asbest, Formaldehyd oder Blütenpollen. Können die Stoffe in unseren Körper eindringen (z. B. in die Blutbahn), so haben wir spezielle Abwehrzellen, die diese Substanzen oder Erreger als »fremd« erkennen.
  15. 14. Mittel zur Behandlung von Virusinfektionen

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Viren stellen eine ganz eigenartige Gruppe von »Dingen« dar. Sie können sich ohne fremde Zellen nicht vermehren, zeigen alleine keine Stoffwechselreaktionen und sind somit im strengen Sinne keine Lebewesen. Andererseits tritt eine rasante Virusvermehrung ein, wenn sie fremde Zellen infizieren, sodass sie eher wieder den Lebewesen zuzurechnen sind. Dies zeigt, dass es keine eindeutige Definition von »Leben« geben kann.
  16. 15. Hormone

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Der Begriff Hormon leitet sich vom griechischen Wort »Hermes« ab, das übersetzt Götterbote bedeutet.
  17. 16. Mittel zur Behandlung von Allergien

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Wir alle können in unserer Umgebung die Zunahme von allergischen Erkrankungen wahrnehmen. Sei es der immer häufiger auftretende Heuschnupfen, sei es die Hausstauballergie oder die Allergie gegen Insektenstiche.
  18. 17. Haut- und Wundpflege des alten Menschen

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Die Haut stellt primär die äußere Hülle des Menschen dar. Sie zeigt an, ob wir gesund oder blass und krank aussehen. Wir können unsere Haut in der Sonne bräunen, um damit noch »sportlicher und erfolgreicher« zu wirken. Die Falten im Gesicht und v. a. im Halsbereich verraten aber viel über unser wahres Alter und das Aussehen unserer nackten Haut zeigt, ob wir uns in unserer Haut wohl fühlen.
  19. 18. Vitamine

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Früher konnten auf langen Schiffsreisen nur Zwieback und Pökelfleisch mitgenommen werden, wegen der geringen Haltbarkeit aber kein frisches Obst oder Gemüse. So kam es unter den Seeleuten bald zum Skorbut, einer Vitamin-C-Mangelkrankheit, die u. a. zu Zahnfleischschwund und Zahnausfall führt. Dies ist ein typisches Beispiel einer Fehlernährung.
  20. 19. Enterale und parenterale Ernährung

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Die adäquate Ernährung von Patienten stellt für die Kliniken und auch besonders für die häusliche Krankenpflege eine große Herausforderung dar. Der kranke Mensch stellt hinsichtlich der Ernährung große Anforderungen. Folgende Beispiele geben einen Überblick, der den Ernährungsbedarf von Gesunden und Kranken wiedergibt.
  21. 20. Arzneimittel in der Schwangerschaft

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Seit der Contergan®-Krise vor ca. 60 Jahren werden Arzneimittel in der Schwangerschaft besonders betrachtet, um schwere Nebenwirkungen auf Mutter und Kind zu verhindern.
  22. 21. Arzneimittel und Kinder

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    In diesem Kapitel geht es um die Wirkungsweise der Arzneimittel (Pharmakodynamik) im kindlichen Organismus und um den Einfluss des Organismus auf die Arzneimittel (Pharmakokinetik).
  23. 22. Arzneimittel und alte Menschen

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Die Feststellung, dass ein Mensch alt geworden ist, kann nicht unbedingt vom Lebensalter abgelesen werden. »Altsein« ist keine Frage der Kalenderjahre, die ein Mensch zählt. »Altsein« muss immer individuell festgestellt werden. Es gibt aber keine eindeutigen Kriterien, nach denen man das Alter eines Menschen beurteilen könnte.
  24. 23. Osteoporose und Hyperkalziämie

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Osteoporose entsteht durch ein gestörtes Gleichgewicht zwischen Zellen, die den Knochen aufbauen, den Osteoblasten, und Zellen, die den Knochen abbauen, den Osteoklasten. Die Folge ist, dass zu viel Knochenmasse abgebaut und somit der Knochen »porös« wird und dass er dadurch nicht mehr stabil ist. Die Folge sind häufig Knochenbrüche, z. B. Oberschenkelhals-, Wirbel- oder Armfrakturen.
  25. 24. Maßnahmen und Arzneistoffe zur Behandlung von Vergiftungen

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Strenge Chemikaliengesetze und striktere Vorgaben des Umweltschutzes v. a. in der Landwirtschaft haben die Zahl der Vergiftungen in den letzten Jahren reduziert. Allerdings sind nach wie vor giftige und bedenkliche Stoffe/Chemikalien und Pflanzen vorhanden, sodass das Aufgabengebiet der Toxikologie sehr weit gefächert ist.
  26. 25. Spezielle Medikamente für den Rettungsdienst und Notfallmedikamente

    Hermann Plötz
    Zusammenfassung
    Medikamente für den Rettungsdienst dienen der schnellen, lebenserhaltenden Therapie von akut erkrankten oder verletzten Patienten. Diese Medikamente müssen schnell und effektiv wirken. Dazu ist es notwendig, dass die Wirkstoffe in den meisten Fällen auch als Injektions- oder Infusionslösung zur Verfügung stehen, um einen sofortigen Wirkeintritt ohne Zeit- und Resorptionsverlust zu sichern.
  27. Backmatter

Titel
Kleine Arzneimittellehre
Verfasst von
Hermann Plötz
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-54419-8
Print ISBN
978-3-662-54418-1
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-54419-8

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