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31. Pflanzengifte in natürlichen Lebensmitteln

  • 2022
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Anders als die von Menschen versprühten Pflanzenschutzmittel (Kap. 30) enthalten Pflanzen oft auch eigene Gifte. Diese Phytotoxine gehören zu den unerwünschten Bestandteilen in unserer natürlichen Nahrung. Klassische Beispiele sind Solanin in grünen Teilen von Tomaten oder in rohen Kartoffeln, Phasin in rohen Bohnen, Blausäure in Aprikosenkernen oder Cumarin im Zimt. Interessant sind ferner Sambunigrin im Holunder, Anthrachinon und Oxalsäure in rohem Rhabarber und Nikotin in grünen Teilen der Aubergine. Manche Kräutertee-Sorten sind mit den krebserregenden Pyrrolizidinalkaloiden belastet. Kein starkes Gift, aber auch problematisch ist Morphin im Mohn.
Titel
Pflanzengifte in natürlichen Lebensmitteln
Verfasst von
Dietger Mathias
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-64209-2_31
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