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Standards der OP-Patientenlagerung

Korrekte Lagerung und technische Ausstattung im modernen OP-Saal

Über dieses Buch

Das Buch vermittelt alle wesentlichen Aspekte für die praktische Umsetzung einer sicheren und effizienten OP-Lagerung von den Grundlagen bis zu den spezifischen Besonderheiten. Zusätzlich werden die Wichtigkeit der Hygiene, die rechtlichen Aspekte und OP-Dokumentation sowie die moderne Technik im OP-Saal behandelt.

Der bildreiche spezielle Teil vermittelt Indikationen, Vorgehen und Gefahren bei verschiedenen OP-Lagerungen in der

Allgemein- und ViszeralchirurgieMinimal-invasive ChirurgieEndokrinen ChirurgieProktologieTransplantationschirurgieGefäßchirurgie

Durch das vermittelte Wissen entsteht mehr Sicherheit bei der OP-Lagerung. Zahlreiche Fotos zeigen detailliert die wichtigsten Lagerungsaspekte. Dieses Fachbuch richtet sich an Fachärzte und Ausbildungsassistenten der Chirurgie und Anästhesie, an operations-technische Assistenten und Pflegekräfte, die in Zusammenarbeit mit Chirurgen und Anästhesisten OP-Lagerungen vornehmen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. I Allgemeiner Teil

    1. Frontmatter

    2. 1. Ziel einer einwandfreien Operationslagerung

      Sadik Duru, Martin Bodingbauer
      Zusammenfassung
      Die Lagerung des Patienten auf dem OP-Tisch hat sich durch die verbesserten operativ-technischen Fortschritte deutlich verändert. Durch die rasanten Verbesserungen sind die Anforderungen an die Lagerung beträchtlich gestiegen. Die Weiterentwicklung der Operationsmethoden und die technisch hochwertigen Lagerungstische erlauben eine optimale Darstellung des Operationssitus, und in der Folge können die Operationen mit geringerem Risiko einer unnötigen Gewebsverletzung durchgeführt werden. Entscheidend ist, dass ein optimaler Zugang zum OP-Gebiet möglich ist, ohne dass der Patient durch die ausgeführte Lagerung einen Schaden davonträgt. Eine falsche Lagerung oder eine unerkannte intraoperative Lageänderung können zu gravierenden Nerven-, Haut- und Weichteilschäden führen. Je länger die Operation dauert, desto schwerwiegender können die Verletzungen sein.
    3. 2. Perioperative Medizin

      Martin Bodingbauer, Klaus Markstaller, Michael Gnant
      Zusammenfassung
      Der Interdisziplinarität der Fächer der Medizin, aber auch der Interprofessionalität der am Behandlungsvorgang beteiligten Berufsgruppen kommt in der perioperativen Medizin eine immer größere Bedeutung zu. Die steigende Komplexität der Behandlungen, die Vorbereitungen und Planung auf einen therapeutischen Eingriff, die Durchführung von Operation und Anästhesie selbst sowie die Nachsorge von Patienten nach chirurgischen Eingriffen setzen hohe fachliche Expertise aller beteiligten Personen voraus. Die Patientensicherheit hängt von der Perfektion der Schnittstellen und Zusammenarbeit in gleicher Weise ab wie von der Exzellenz jedes einzelnen Schritts – jede Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied!
    4. 3. Hygiene im Operationsaal

      Elisabeth Presterl
      Zusammenfassung
      Hygiene umfasst alle Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Infektionen. Der Operationsbereich (OP), dessen wesentlichste funktionelle Einheit Operationssäle (Operationsräume) sind, ist baulich und personell („strukturell“) sowie in Organisation und Abläufen („prozessual“) ein Bereich mit besonderen Anforderungen hinsichtlich Patientensicherheit und gleichzeitig eines der komplexesten Elemente der Krankenversorgung in einer modernen Krankenanstalt. Hygiene kann hier aber nur effektiv sein, wenn sie in die Struktur, in die Prozesse und vor allem in die professionellen Werte und Haltung aller im OP-Bereich Tätigen integriert ist.
    5. 4. Rechtliche Aspekte der Patientenlagerung im OP

      Leopold-Michael Marzi
      Zusammenfassung
      Befindet sich ein Patient in Vollnarkose, ist er nicht imstande, den behandelnden Personen über sein sonst im Normalzustand vorhandenes Schmerzempfinden (rechtzeitig) mitzuteilen, dass seine Lagerungsposition nicht optimal ist und einer Veränderung bedarf. So geschieht es immer wieder, dass ein sich entwickelnder Lagerungsschaden nicht erkannt wird oder eventuell während des Eingriffs auch gar nicht erkannt werden kann. Im Folgenden soll auf die rechtlichen Aspekte der Lagerungsschäden eingegangen werden.
    6. 5. Grundlagerungsarten

      Sadik Duru, Martin Bodingbauer
      Zusammenfassung
      Als OP-Grundlagerung werden alle OP-Lagerungsarten bezeichnet, die mit wenigen Ausnahmen die Basis für fast alle angewendeten OP-Lagerungstechniken bilden. Die im Buch abgebildeten Lagerungsarten können bezüglich der Durchführungsmethode und Form von denen in anderen Spitälern durchgeführten Lagerungen abweichen. Die fünf Grundlagerungsarten in der Allgemein- und Transplantations- und Gefäßchirurgie sind: Rückenlage (RL), Lloyd-Davis-Lagerung (LLD), Steinschnittlagerung (SSL), Seitenlage (SL), Bauchlage (BL).
    7. 6. Modifizierte OP-Lagerungen

      Sadik Duru, Martin Bodingbauer
      Zusammenfassung
      „Modifizierte OP-Lagerungen“ sind jene Patientenlagerungstechniken im OP, die von einer bestimmten Grundlagerungsart ausgehen und in etwas veränderte Form durchgeführt werden. In der Allgemein-, Gefäß- und Transplantationschirurgie der Medizinischen Universitätsklinik für Chirurgie am AKH Wien gibt es sechs häufig angewendete modifizierte OP-Lagerungsarten: Lloyd-Davis-sitzend-Lagerung (LLDS), Strumalagerung (Struma) – vergrößerte Schilddrüse, Oberbauchlagerung (OB), Jackknife-Lagerung, Knie-Ellenbogen-Lagerung, Carotis-Lagerung (A. Carotis).
    8. 7. Abteilungsspezifische OP-Lagerungen

      Sadik Duru, Martin Bodingbauer
      Zusammenfassung
      In der klinischen Abteilung für Allgemeinchirurgie am AKH Wien gibt es zwei abteilunspezifische OP-Lagerungen. Diese Lagerungen sind von bestimmten Chirurgen der Abteilung in ihrer Form perfektioniert worden. Für die problemlose Ausführung dieser Lagerungen ist die detaillierte OP-Tisch-Zusammenstellung und Vorbereitung der Lagerungshilfsmittel sehr wichtig. Im folgenden Text wird die Ausführung der unten aufgelisteten zwei Lagerungstechniken erklärt: Akiyama-Lagerung, Endoskopische Thymektomie-Lagerung.
    9. 8. Der Operationstisch (OP-Tisch)

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In den OP-Sälen und ambulanten Eingriffsräumen haben verschiedene OP-Tischsysteme, in zwei Ausführungen, die stationäre und mobile, ihre Anwendung. Dieser OP-Tischsysteme bestehen in erste Linie aus einer nicht umbaubaren Basislagerfläche und vielen modularen Zubehören. An diesen nicht veränderbaren Teil des OP-Tisches wird dieser an der OP-Tischsäule und dem OP-Tischtransporter angedockt. Der Umbau des OP-Tisches muss an dem Basisteil orientiert durchgeführt werden. Das ist aber von der Art und der Technik des OP-Eingriffs abhängig.
    10. 9. Technik im OP-Saal

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      Zur chirurgischen Technikgrundausstattung des OP-Saals gehören immer ein Diathermiegenerator (HF-Chirurgie) und ein mit zwei auswechselbaren Absaugbehältern ausgestatteter OP-Sauger. Neben diesen beiden ist der Laparoskopie-Turm bei vielen chirurgisch endoskopischen Eingriffen oder Untersuchungen nicht wegzudenken. Auch Bilddarstellungsgeräte wie der Ultraschalgerät oder C-Bogen und einige andere chirurgischen Geräte wie z. B. das Liga Sure oder Ultracision, die die Arbeit der Chirurgen wesentlich erleichtern und dadurch zur Verkürzung der OP-Zeit beitragen, gehören bei vielen OP-Eingriffen zum festen technischen Bestandteil.
    11. 10. Lagerungsschäden

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      Als Lagerungsschäden werden die Komplikationen nach einer Operation bezeichnet, die entweder durch unsachgemäße Lagerung des Patienten oder Nichtbeachtung der Geräteanwendungsvorschriften auftreten. Die Schädigung wird in erste Linie durch Druck oder auch durch zu lang gehaltene unphysiologische Position der Körperteile verursacht. In der Folge kann das an der betroffenen Stelle neben einer „harmlosen“ Druckstelle im Extremfall auch zu Nervenkompression oder Zerrung sowie zu Hautläsion und Gewebeschädigung führen. In seltenen Fällen kann es auch zu einer durch Kompression hervorgerufenen Durchblutungsstörung des Gewebes und dadurch zum Druckanstieg innerhalb der verschlossenen Haut und Muskelschicht kommen. All diese Risikofaktoren können zusammen die Entstehung eines Kompartmentsyndroms begünstigen.
  3. II Spezieller Teil

    1. Frontmatter

    2. 11. Fachspezifische Lagerungen und Lagerungstechniken – Abkürzungen

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      Die Chirurgie im AKH Wien wird durch Univ.-Prof. Dr. med. univ. Michael Gnant als Vorstand geleitet. Unter seine Führung stehen auch die chirurgischen Schwerpunkte Allgemein-, Transplantations- und Gefäßchirurgie. In den folgenden Kapiteln werden alle in den drei chirurgischen Abteilungen angewendeten OP-Lagerungstechniken, je nach Organ und Körperregionen beschrieben. In diesem Kapitel ist eine detaillierte Auflistung der gesamten Diagnose- und OP-Lagerungsabkürzungen sowie einige Abkürzungen der Gerätenamen beinhaltet.
    3. 12. Leber- und Gallenblasenchirurgie

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der Leber- und Gallenchirurgie beschrieben.
    4. 13. Bauchspeicheldrüsenchirurgie (Pankreas)

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der Bauchspeicheldrüsenchirurgie beschrieben.
    5. 14. Magen- und Speiseröhrenchirurgie

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der Magen- und Speiseröhrenchirurgie beschrieben.
    6. 15. Adipositaschirurgie

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der Adipositaschirurgie beschrieben.
    7. 16. Endokrine Chirurgie

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der endokrinen Chirurgie beschrieben.
    8. 17. Darmchirurgie

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der Darmchirurgie beschrieben.
    9. 18. Anal- und Gesäßeingriffe

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der Anal- und Gesäßchirurgie beschrieben.
    10. 19. Milzchirurgie

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der Milzchirurgie beschrieben.
    11. 20. Nierenchirurgie

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der Nierenchirurgie beschrieben.
    12. 21. Brustchirurgie

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der Brustchirurgie beschrieben.
    13. 22. Hernienchirurgie

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der Hernienchirurgie beschrieben.
    14. 23. Transplantationschirurgie

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der Transplantationschirurgie beschrieben.
    15. 24. Gefäßchirurgie

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für verschiedene Eingriffe in der Gefäßchirurgie beschrieben.
    16. 25. Sonstige OP-Eingriffe

      Sadik Duru
      Zusammenfassung
      In diesem Kapitel werden die OP-Lagerungstechniken für die chirurgischen Eingriffe Porth-a-Cath (PAC) und die KUX-Operation beschrieben.
  4. Backmatter

Titel
Standards der OP-Patientenlagerung
Herausgegeben von
Sadik Duru
Michael Gnant
Klaus Markstaller
Martin Bodingbauer
Copyright-Jahr
2018
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-57483-6
Print ISBN
978-3-662-57482-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-57483-6

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