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Notfallpatient mit Synkope

Leitliniengerechte Wege zum diagnostischen Ziel

  • 12.04.2019
  • CME
Erschienen in:

Zusammenfassung

Synkopen werden in die 3 Gruppen vasovagal/neuronal vermittelt, orthostatisch-hypotensiv und kardial/kardiovaskulär eingeteilt. Ist keine klare Zuordnung möglich, sollte eine „Synkope unklarer Genese“ diagnostiziert werden. Allen Formen der Synkope liegt die plötzliche Unterbrechung des zerebralen Blutflusses von ca. 5–8 s bzw. die vorübergehende Senkung des systolischen Blutdruckwerts unter 60 mm Hg zugrunde. Unterschiedliche Begrifflichkeiten erschweren es, verbindliche diagnostische und therapeutische Empfehlungen abzuleiten. Im Folgenden werden diagnostische Schritte bei synkopaler Bewusstlosigkeit und mögliche Abklärungsalgorithmen vorgestellt. Der Schlüssel liegt in der zielgerichteten, ausführlichen Anamnese unter Berücksichtigung von Komorbiditäten. Bestimmung der Vitalparameter, Durchführung eines Orthostasetests und Untersuchung weniger Laborparameter erlauben in der Zusammenschau die Risikoabschätzung und Weichenstellung für die gezielte Betreuung von Patienten mit Synkope.
Titel
Notfallpatient mit Synkope
Leitliniengerechte Wege zum diagnostischen Ziel
Verfasst von
Prof. Dr. M. Christ
R. R. Bruno
Publikationsdatum
12.04.2019
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 3/2019
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-019-0583-3
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