Bei anstrengenden Ausdauerübungen steigt die Ausschüttung von Cortisol um das 2- bis 3-Fache an und überlagert dann die Wirkung der Katecholaminfreisetzung. Die Zahl der NK-Zellen wird dadurch bis zum 9-Fachen des Ausgangswertes angehoben und stürzt nach Belastungsende für mehrere Stunden auf etwa 50 % des Ursprungswertes ab. Zusätzlich ist ihre zytotoxische Aktivität, gesteuert von dem jetzt von den Monozyten vermehrt produzierten Prostaglandin E2, eingeschränkt (Abb. 72.1).