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09.05.2019 | Konzepte - Stellungnahmen - Perspektiven

Konzepte für eine strukturierte Patientenübergabe

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin
Autor:
Dr. R. Rossi
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s10049-019-0599-8) enthält eine tabellarische Übersicht über die verschiedenen Übergabekonzepte in der Notfallmedizin und eine ausführliche Literaturliste. Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen im elektronischen Volltextarchiv auf http://​www.​springermedizin.​de/​notfall-und-rettungsmedizin zur Verfügung. Sie finden das Zusatzmaterial am Beitragsende unter „Supplementary Material“.

Zusammenfassung

Akute Notfälle erfordern eine lückenlose Folge von medizinischen Maßnahmen. Parallel dazu müssen auch die relevanten Informationen über Befunde und Maßnahmen im Sinne der klassischen „Rettungskette“ kommuniziert werden. Störungen der Informationsweitergabe sind durch Zeitdruck und widrige äußere Bedingungen, vor allem aber durch Human Factors verursacht. Insbesondere beim Übergang vom präklinischen Bereich zum Team der Notaufnahme führen Informationslücken und Missverständnisse zu Störungen der weiteren Patientenversorgung. Diese können einerseits zu Fehleinschätzungen mit Verzögerung oder Unterlassung indizierter Interventionen bzw. andererseits zur Durchführung nicht indizierter diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen führen. Sie können unerwünschte Ereignisse oder ggf. deletäre Komplikationen im weiteren klinischen Verlauf verursachen.
Durch einen umfassenden und strukturierten Übergabeprozess kann dem entgegengewirkt werden. Es lassen sich Anforderungen für ein universelles Übergabewerkzeug formulieren. Ein für alle Notfallpatienten geeignetes Werkzeug sollte sich kompatibel/komplementär auf die bekannten Konzepte wie ABCDE stützen. Die relevanten Informationen sollen hiermit systematisch, nachvollziehbar, umfassend, inhaltlich sicher und korrekt weitergegeben werden.
Für effektive intra- und interprofessionelle Übergaben von Patienten wurde eine Vielzahl von Werkzeugen entwickelt. Sie haben aber meist nur regionale oder fachgebiets- bzw. berufsgruppenbezogene Akzeptanz gefunden. Es werden Vor- und Nachteile der weltweit wichtigsten Übergabekonzepte vorgestellt und bewertet. Durch Verwendung eines geeigneten einfachen, leicht merkbaren und robusten Werkzeugs in der Alltagsroutine und Dokumentation kann dieser sicherheits- und prognoserelevante Aspekt der Notfallversorgung suffizient abgedeckt werden.

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Zusatzmaterial
Zusätzliches Dokument: Literaturvorschläge zur vertiefenden Lektüre
10049_2019_599_MOESM1_ESM.docx
Zusätzliche Tabelle: Übergabekonzepte in der Notfallmedizin
10049_2019_599_MOESM2_ESM.pdf
Literatur
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