Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.06.2015 | Originalien | Ausgabe 4/2015

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 4/2015

Heilmittelversorgung geriatrischer Rehabilitationskandidaten in Schleswig-Holstein

Vertragsärztlich verordnete Heilmitteltherapie nach Beantragung ambulanter geriatrischer rehabilitativer Versorgung

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 4/2015
Autoren:
Sonja Krupp, Dr. rer. hum. biol. Maike Schnoor, MA Kristina Lohse, Prof. Dr. med. Alexander Katalinic, Dr. med. Martin Willkomm
Wichtige Hinweise

Elektronisches zusätzliches Material

Die Online-Version dieses Artikels (doi: 10.​1007/​s00391-014-0818-3) enthält zusätzliches Material, das für autorisierte Benutzer zugänglich ist.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Ablehnung des Antrags auf ambulante geriatrische Rehabilitation (AGRV) wird in Schleswig-Holstein meist damit begründet, eine vertragsärztlich verordnete Heilmitteltherapie reiche aus. Wie die Versorgungsrealität während der 6 Monate nach Antragstellung jedoch aussieht, ist nicht bekannt.

Material und Methoden

Hierzu wurden 203 Patienten, die in der 2. Hälfte des Jahres 2010 in Flensburg, Lübeck oder Ratzeburg einen Antrag auf AGRV gestellt hatten, telefonisch befragt.

Ergebnisse

Es waren 25,7 % der Anträge auf AGRV abgelehnt worden. Die Mehrheit dieser Patienten erhielt keine Heilmittel, unter 20 % mehr als 12 Therapieeinheiten, meist ausschließlich Physiotherapie. Die 141 AGRV-Empfänger erhielten zusätzlich ambulante Heilmittel in ähnlicher Größenordnung.

Schlussfolgerung

Der Unterschied zwischen dem intensivierten interdisziplinären Therapieangebot in der AGRV sowie zusätzlich dazu und dem Angebot an abgelehnte Antragsteller ist erheblich.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Sie möchten Zugang zu diesem Inhalt erhalten? Dann informieren Sie sich jetzt über unsere Produkte:

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie

Print-Titel

• Themenbezogene Hefte behandeln Fragen der Gerontologie, der Biologie und Grundlagenforschung des Alterns und der geriatrischen Forschung

• Erweitert mit Beiträgen zu Therapie, Psychologie und Soziologie sowie der praktischen Altenpflege.  

• Hot topics von Experten knapp, aussagekräftig und provokativ kommentiert

Zusatzmaterial
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 4/2015

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 4/2015 Zur Ausgabe

Beiträge zum Themenschwerpunkt

Depression associated with dementia

Mitteilungen der ÖGGG

Mitteilungen der ÖGGG

Mitteilungen des Bundesverbands Geriatrie

Mitteilungen des Bundesverbands Geriatrie