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11.11.2020 | Hebammen | Nachrichten

Sars-CoV-2: Was jetzt in der Geburtshilfe wichtig ist

Die Pandemie hat uns im Griff – doch mit den Monaten lernen wir immer besser mit dem Virus umzugehen. So konnten auf Grundlage aktueller Daten die Handlungsempfehlungen für die Versorgung von Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen erneut aktualisiert werden.

Die Unsicherheit anfangs war groß: Sind Schwangere und ihre Babys besonders gefährdet, schwer an COVID-19 zu erkranken? Darf eine SARS-CoV-2 positiv getestete Schwangere spontan entbinden? Was ist in puncto Hygiene in der Versorgung zu beachten? Um auf diese und ähnliche Fragen Antworten zu finden, wurde zur systematischen Erfassung und Beurteilung der geburtshilfli­chen Auswirkungen von SARS-CoV-2 und COVID-19 in Deutschland das CRONOS-Projekt ins Leben gerufen. Das Online-basierte Daten­register soll helfen, den Verlauf der COVID-19-Erkrankung, die Auswirkungen der SARS-CoV-2-Infektion auf die Schwangerschaft, den Feten und das Neugeborene sowie mögliche vertikale Übertragungswege zu untersuchen.

Auf Grundlage der bisher gebündelten Daten und der aktuellen Handlungsempfehlungen der deutschen geburtshilflichen und pädiatrischen Fachgesellschaften gibt ein Team um den Gynäkologen Dr. Carsten Hagenbeck in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift HebammenWissen einen ausführlichen Überblick.

Die gute Nachricht: Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht für Schwangere keine erhöhte Infektionsgefahr. Auch bei Infektion mit SARS-CoV-2 oder einer COVID-19-Erkrankung wird die vaginale Entbindung empfohlen. Darüber hinaus raten die Geburtsmediziner weiter dazu, die Mutter zum Stillen zu animieren und dabei zu unterstützen.  Dennoch gilt es in Zeiten von Corona bei der geburtshilflichen Versorgung durch Hebammen einiges zu beachten.

In HebammenWissen erklären Hagenbeck et al., was jetzt wichtig ist. (jb)

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