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8. Die Beziehung zur Betreuungsperson

  • 2019
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Ältere Menschen im Betreuten Wohnen nehmen Betreuungspersonen zunächst als Dienstleiter wahr. Einige haben eine kritisch distanzierte Beziehung zu ihnen, andere bauen jedoch eine persönliche Beziehung zu ihnen auf, die es ihnen erlaubt, sich auch im Krisenfall an sie zu wenden. Die Betreuungspersonen selbst bemühen sich darum, durch den Aufbau einer zweckfreien Beziehung zu den Bewohnern, durch aktives auf sie Zugehen und aktives Zuhören, ihr Vertrauen zu gewinnen. Dies ermöglicht es ihnen, im Bedarfsfall auf sie Einfluss zu nehmen. Das grundlegende Prinzip der Betreuungsarbeit besteht darin, eine Balance zwischen der Fürsorge für die Betreuungsempfänger und der Achtung vor ihrer Selbstbestimmung zu finden. Die Bedeutung der Beziehungsarbeit im Betreuten Wohnen spiegelt sich auch darin wieder, dass von den Bewohnern am häufigsten die Angebote zur Gestaltung des Soziallebens in Anspruch genommen werden. Diese sind ein wesentlicher Beitrag zur Förderung ihrer Lebensqualität.
Titel
Die Beziehung zur Betreuungsperson
Verfasst von
Thomas Boggatz
Copyright-Jahr
2019
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-58405-7_8
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