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03.06.2020 | Ausgabe 3-4/2020

HeilberufeScience 3-4/2020

Analyse der Technikbereitschaft und -nutzung von Pflegeinnovationstechnologien von Mitarbeiter*innen im Pflegeprozess

Zeitschrift:
HeilberufeScience > Ausgabe 3-4/2020
Autoren:
Nicole Strutz, Simone Kuntz, Nils Lahmann, Anika Steinert
Wichtige Hinweise
Die Originalversion dieses Artikels wurde korrigiert: Das Eingangsdatum wurde zu 13. Mai 2019 korrigiert.
Zu diesem Beitrag ist ein Erratum online unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s16024-020-00345-5 zu finden.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Hintergrund

Um Patienten zeitgemäß zu versorgen und über Grenzen von Sektoren (Krankenhaussektor, Sektoren ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen) hinweg erfolgreich behandeln und pflegen zu können, bietet es sich an, bereits auf dem Markt befindliche Pflegeinnovationstechnologien, wie z. B. digitale Assistenzsysteme zur Bewegungserfassung von Personen im Rahmen von Dekubitusprophylaxe, unterstützend einzusetzen. Bislang werden Pflegeinnovationstechnologien zu Dekubitus- und Sturzprophylaxe, Diabetes mellitus, Orientierung etc. nur einzeln als nichtvernetzte Einzellösungen pro Person und punktuell eingesetzt. Um eine weitere Implementierung zu realisieren, erscheint es notwendig, die Bereitschaft zur Techniknutzung und die tatsächliche Techniknutzung von Pflegekräften zu analysieren.

Zielstellung

Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit der Analyse der Technikbereitschaft und -nutzung von Pflegekräften und anderen Akteuren im Pflegeprozess von Klinik und Pflegewohnheim sowie im ambulanten Pflegedienst. Zudem werden Erwartungen und Erfahrungen in Bezug auf Pflegeinnovationstechnologien sowie Förderfaktoren bzw. Barrieren und Voraussetzungen zur Nutzung im Pflegealltag identifiziert.

Material und Methode

Es wurden 97 Mitarbeiter*innen einer geriatrischen Klinik, eines Pflegewohnheims und eines ambulanten Pflegediensts mittels Fragebogen zu Technikbereitschaft, Erfahrung mit Technik, Fertigkeiten bei der Nutzung von Computer und Smartphone, Erfahrungen und Kenntnissen zu Pflegeinnovationstechnologien bei definierten Pflegeproblemen sowie dem erwarteten Nutzen von Pflegeinnovationstechnologien und Voraussetzungen für deren Einsatz im Pflegeprozess befragt.

Ergebnisse

Es zeigt sich eine mittlere Technikbereitschaft (M = 42,79 ± 7,27, bei Min. 12 und Max. 60) bei höherer Techniknutzung (M = 7,03–7,86 ± 2,35–2,9, bei Min. 1 bis Max. 10; je nach Endgerät). Zudem wird von den Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen ein großer Nutzen ausgewählter Pflegeinnovationstechnologien, unter bestimmten Voraussetzungen wie einfache Handhabung und automatisierte Ergebnisübertragung in die Pflegedokumentation, erwartet.

Schlussfolgerung

Die Ergebnisse weisen auf die Möglichkeit einer potenziell positiven Implementierung von Pflegeinnovationstechnologien in den untersuchten Settings hin. Darüber hinaus konnte ein Überblick über Förderfaktoren und Barrieren für den Einsatz in der Praxis gegeben werden.

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