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01.03.2012 | Leitthema | Ausgabe 2/2012

Notfall +  Rettungsmedizin 2/2012

Allergische Obstruktion der oberen Atemwege

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 2/2012
Autor:
MD DEAA Dr. A. Machotta

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Obstruktion der oberen Atemwege durch eine schwere Allergie oder Anaphylaxie kann bei Kindern zu Hypoxie und damit zu einem akut lebensbedrohlichen Ereignis führen. Vor allem Kinder unter 5 Jahren sind immer häufiger von Nahrungsmittelallergien betroffen und können neben anderen allergischen Symptomen bis hin zur Anaphylaxie eine Obstruktion der oberen Atemwege erleiden. Kofaktoren, die dies begünstigen, sind allergischen Disposition und Asthma bronchiale.

Klinik und Differenzialdiagnose

Leitsymptome der oberen Atemwegsobstruktion sind Stridor und Dyspnoe, die nach Antigenkontakt bei sonst gesunden Kindern plötzlich auftreten. Differenzialdiagnostisch ist die allergische Atemwegsobstruktion von anderen Ursachen wie Infektionen, Traumata und v. a. der Aspiration von Fremdkörpern zu unterscheiden.

Erstversorgung

Im Vordergrund der Erstversorgung stehen die Sicherung der Atemwege, die Applikation von Sauerstoff und der unmittelbare ärztlich begleitete Transport in eine Klinik mit pädiatrischer Fachabteilung. Adrenalin intramuskulär appliziert in einer Dosierung von 0,01 mg/kg Körpergewicht ist das Medikament der ersten Wahl. Zusätzlich sollte das Kind Adrenalin als Aerosol in vernebelter Form kontinuierlich inhalieren.

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Literatur
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