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01.06.2014 | Originalien | Ausgabe 4/2014

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 4/2014

Qualifikationsmöglichkeiten im Fachgebiet Gerontopsychologie

Empirische Bestandsaufnahme

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 4/2014
Autoren:
Dr. E.-M. Kessler, S. Agines, C. Schmidt, S. Mühlig
Wichtige Hinweise
Die Autoren sind gleichberechtigte Erstautoren.

Zusammenfassung

Hintergrund

Der Zunahme des Bedarfs an professioneller Expertise im Bereich von Altern steht ein unzulängliches Angebot an akademischen Fachkräften mit gerontopsychologischer Qualifikation gegenüber.

Material und Methoden

Zur Klärung der Frage, inwiefern die deutschen Universitäten, Fachhochschulen und psychotherapeutischen Ausbildungsinstitute in ausreichendem Ausmaß Nachwuchs im Bereich Gerontopsychologie hervorbringen, wurden zwei Studien durchgeführt.

Ergebnisse

Eine Totalerhebung von Modulhandbüchern (Studie 1) ergab, dass unter den Psychologiestudiengängen nur 4 Masterstudiengänge (9,3 %) und kein Bachelorstudiengang in substanziellem Ausmaß gerontopsychologische Studieninhalte aufweisen. Alle Gerontologiestudiengänge (einschließlich Weiterbildungsangeboten) beinhalten zwar substanzielle gerontopsychologische Studieninhalte, es werden aber nur 6 Studiengänge (5 Master, 1 Bachelor) angeboten. In einer Online-Umfrage (Studie 2) gaben 55 % der N = 103 psychotherapeutischen Ausbildungsinstitute (Response: 58 %) an, gerontopsychologische Unterrichtsstunden anzubieten, allerdings durchschnittlich nur M = 12,7 (≙ 2 % des Theorieunterrichts).

Schlussfolgerungen

Die akademische gerontopsychologische und gerontotherapeutische Ausbildung sollte dringend ausgebaut werden.

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Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie

Print-Titel

• Themenbezogene Hefte behandeln Fragen der Gerontologie, der Biologie und Grundlagenforschung des Alterns und der geriatrischen Forschung

• Erweitert mit Beiträgen zu Therapie, Psychologie und Soziologie sowie der praktischen Altenpflege.  

• Hot topics von Experten knapp, aussagekräftig und provokativ kommentiert

Literatur
Über diesen Artikel

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